Podcast TrendAKADEMIE – Episode 165: Unsere Marktplatzstrategie ist eine riesige Spielwiese mit über 15.000 Produkten –

Shownotes

Hinter dem Unternehmen habe ich Heute zwei der Gründer im PodCast, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und genau deshalb so gut funktionieren.

Paul Kirchbichler ist einer der jüngsten Tech‑Founder der Branche: der Architekt der Plattform, derjenige, der Infrastruktur denkt, Systeme baut und die technische Vision von Spreat vorantreibt. Mattis Kloepper ist der operative und strategische Kopf: er übersetzt Technologie in Retail‑Realität, schafft Struktur, Priorität und Richtung. Gemeinsam haben sie ein Unternehmen aufgebaut, das den Handel messbar macht, Prozesse automatisiert und bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.

Im Gespräch geht es um Tempo, Technologie und die Frage, warum Spreat nicht nur ein Startup ist – sondern eine neue Denkweise für den Handel.

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00:00:05: Das ist auch eben genau das Wichtige, dass man unsere Marktplatztechnologie eigentlich als riesengroße Spielwiese begreift.

00:00:11: Weil wir können natürlich im ersten Schritt Empfehlungen aussprechen und das Ganze auch sehr datengetrieben angehen was am Ende was funktionieren könnte.

00:00:19: Das wichtigste aber, dass es am Ende austestet und die Realität zeigt, dass sie wirklich funktioniert.

00:00:25: Und Austesten bekommt man nur darüber hin indem man eine Möglichkeit hat schnell zu iterieren, auch mal unkonventionelle Dinge ausprobiert.

00:00:33: Also ganz ehrlich, wer würde irgendwie ein Schminkschwemme und den Schminkpinsel vom Beauty Influencer bei FreeNet erwarten?

00:00:39: Oder Nahrungsergänzungsmittel oder die Süßigkeiten bei FreeNet.

00:00:43: Das sind alles Dinge... das hätte glaube ich, da wäre rational niemand vorher drauf gekommen.

00:00:48: aber durch das WET-System kann man sowas eben sehr einfach mal austesten Und am Ende hat man dann genau solche Erkenntnisse dass man weiß hey, das funktioniert ja tatsächlich.

00:01:00: also die Miralina-Süßigkeiten Die waren tatsächlich, als wir die gelaunched haben.

00:01:05: Das war glaube ich ein Dienstag oder ein Mittwoch.

00:01:08: Die waren nach sechs Stunden ausverkauft.

00:01:10: Herzlich Willkommen zu unserem heutigen Podcast der Trend-Academy, die mir alle vierzehn Tage im Rahmen des Trendforms ausstrahlen!

00:01:16: Wir danken möchte Ihnen mich bei meinen tollen Sponsoren wie zum Beispiel Shembaer Gladenbau und die Erlebnisbruch.

00:01:20: quadratmeter umsetzen Mutmusik mit den richtigen Soundeffekten im Verkaufsraum, Digimago mit individuellen Digitallösungen für den Handel.

00:01:28: Wie wiegt das digitale Schaufenster, Sprit und kreative Partnervermarkten und Kulturentwicklung?

00:01:33: Eis on Media die digitale Agentur und nau- kommunikärische Modeagentur für den Fachhandel.

00:01:38: Mein Name ist Daniel Schnöth und ich begrüße heute, ich glaube mal bei dem Vornamen noch Mattes und Paul oder Paul und Mattes wenn man nachem Alter geht Und wir seit zwei von drei Foundern des Starters Spread.

00:01:53: Guten Morgen, meine Lieben!

00:01:55: Hi!

00:01:57: Moin zusammen!

00:01:59: Okay, pass auf.

00:02:03: Kurze Einleitung, damit die Leute wissen was spread überhaupt ist.

00:02:05: Das spread gehört zu den jüngsten und am schnellsten ausgezeichneten retail Tech Start-ups.

00:02:10: also im Prinzip seid ihr letztes Jahr live gegangen habt direkt Preise eingeheimst oder kapiert.

00:02:16: Stück von zwölf Monaten hinter dem Unternehmen habe ich heute euch beide als Gründer im Podcast die unterschiedlicher kaum seinen Ointen und vielleicht genau deshalb so gut funktionieren.

00:02:30: Paul, ich bin klar ist einer der jüngsten Tech-Counter der Branche, der Architekt der Plattform, der Techie, derjenige, der Infrastruktur denke, das Thema baut und technische Vision von spread vorantragen.

00:02:43: Mattis Klöpper ist der operative und strategische Kopf, ist retail orientiert, er übersetzt Technologie in diese Realität Substruktur, Priorität und Richtung.

00:02:54: Gemeinsam haben sie ein Unternehmen aufgebaut das den Handel messbar machen soll, Prozesse automatisiert und bereits mir vorausgezeichnet worden.

00:03:04: Im Gespräch geht es um Tempo-Schnelligkeit Technologie und die Frage warum Sprit nicht nur ein Startup ist sondern eine neue Denkweise für den Einzelhandel.

00:03:15: von daher meine lieben Das war meine Einleitung Und ich überlasse jetzt euch Da eine rechts zur andere links.

00:03:23: Super!

00:03:25: Wir haben also ein bisschen was über sich erzählt, das heißt natürlich möchte man so ein bisschen euren Werdegang vorstellen.

00:03:33: Das macht ihr natürlich persönlich und dann schreitet ihr einen die Gründung von Sprat was euch dazu getrieben hat etwas zu machen und vor allem besser zu machen.

00:03:45: Retail as a Service da gab es ja schon verschiedene Konzepte die leider alle auf der Strecke geblieben sind und ihr seid offensichtlich besser Eure Bühne.

00:03:54: Bitte schön!

00:03:56: Ja sehr gut, ich glaube dann fange ich mal an mit meiner Vorstellung weil auch wenn Paul der Jüngere ist es ist glaube ich spannender wenn Paul dann direkt die Überleitung machte weil er mit seinem Background da direkt die überleitung zu spät machen kann.

00:04:09: deswegen einmal kurz zu mir und ich freue mich total mit dabei zu sein Marius Klipper mein Name.

00:04:13: Ich bin neunzwanzig Jahre gebürtige Aachner.

00:04:17: genau um mich hat's dann zum Studium.

00:04:18: Mal hatte ich das Glück in den USA zu gehen.

00:04:22: Ich habe eine große Leidenschaft für Fußball, habe sehr lange immer auch relativ hoch Fußball gespielt und das Glück gehabt ein Fußballstipendium in USA zu bekommen.

00:04:30: Dann knapp drei Jahre da gelebt und studiert, mein Bachelor im Business Administration Management Bereich absolviert.

00:04:38: Kam aber relativ schnell schon auf das Thema Unternehmensgründung und sobald ich – oder eigentlich schon in den letzten Monaten in den USA und also bald ich nach Deutschland wieder zurückgekommen bin, habe jetzt ein erstes Unternehmen mit ein paar Studienfreunden gegründet.

00:04:54: Da haben wir dann die ersten Erfahrungen gemacht, das war eine App damals.

00:04:57: Wir haben sogar auch externes Kapital eingesammelt und sehr viel track fake in kurzer Zeit auf diese App bekommen.

00:05:03: ... und die App dann am Ende auch verkauft.

00:05:07: Und da mit so... Die erste unternehmische Erfahrung einmal total komplett mit eingesammelt, ... ... dann über einen Umweg über ein anderes Start-up.

00:05:15: das sind Scale Up Unternehmen im ... ... Controlling Finanzcontrolling Bereich war um ja noch mehr Erfahrungen aufzu... Einfach noch mehr Erfahrung zusammen.

00:05:25: ins Fall relativ klar dass es nur eine Zwischenstation war weil ich sehr zeitnah Paul kennengelernt habe und Paul mir von seiner Idee erst von Norddeutsch gesunden, dann von Sprett erzählt hatte.

00:05:35: Und das hat sehr schnell meine Aufmerksamkeit erregt.

00:05:40: und so sind wir wieder zusammengekommen.

00:05:43: vor knapp vier Jahren glaube ich ist es mittlerweile schon wo wir uns das erste mal ausgetauscht haben über Themen gesprochen haben wie wir den Retail oder den Einzland ein bisschen weiter voranbringen können Dann viele Gespräche geführt, sehr viel mich mit Einzeländern ausgetauscht in meinem Umfeld geguckt.

00:06:01: Und genau so dann seit vier Jahren die Geschichte Spread am Fortschreiben und was genau wir im Spread machen.

00:06:09: ich glaube das überlasse ich Paul gleich weil er diese Gründungsgeschichte dann noch viel besser erzählen kann.

00:06:17: Lieben Dank dir Mattis!

00:06:17: Das ist eigentlich eine wunderbare Überleitung.

00:06:19: und auch lieben dank dir Daniel.

00:06:21: nochmal für die Intro und für die Einladung hier heute.

00:06:23: Moin zusammen Ich bin Paul Der zweite Gründer hinter Spbett.

00:06:28: Ich bin tatsächlich gebürtiger Hamburger, also hoch aus dem Norden.

00:06:31: Mich hat es allerdings mal zum Studio nach Aachen verschlagen und mittlerweile auch wieder zurück nach Hamburg weil ich mein als Hamburger da habe schon in Aachen so ein bisschen das Wasser vermisst.

00:06:40: Da gibt's zwar so einen zwei Schwefelquellen aber ganz an die Elbe und die Alster kommt das dann natürlich doch nicht ran.

00:06:46: Und da freue mich einfach immer wieder wenn ich das Wasser wieder in der Heimat in Hamburg habe.

00:06:51: Genau, Daniel Dörth hast du es schon in der Intro gesagt.

00:06:53: Ich bin Techie durch und durch.

00:06:55: ich kenne mich bei uns um die gesamte Entwicklung.

00:06:57: Kennt jede Zeile Code, kennt jeden Prozess aus fünf verschiedenen Blickwinkeln.

00:07:02: Die ganze Software ist sozusagen auf meinem Konzept entstanden Und das ist eigentlich auch jetzt eine schöne Überleitung tatsächlich wie's zu spread gekommen ist weil spread so gesehen schon mein zweites Startup Vorhin angeteasert, mein erstes Start-up habe ich damals mit den Sechzehn gegründet.

00:07:19: Das war ein Onlinemarktplatz für Nachhalt die Produkte in Norddeutschland.

00:07:23: Also klassische Plattformen in dem Sinne richtig coole Manufakturen, die wir da drauf haben weil wir eben gesagt haben hey es gibt so viele tolle Produkte, tolle Manufakturen, sie brauchen eben die Sichtbarkeit und wir kuratieren die alle mal an einem Ort für die norddeutsche Region zusammen.

00:07:39: Und so ist dann dieser online Marktplatz entstanden.

00:07:43: Und ich war damals noch sechzehn und, wie du weißt, darf man in Deutschland eigentlich erst ab achtzehn gründen.

00:07:47: Schreibt nämlich das GmbH-Gesetz vor.

00:07:49: Ich war damals sechszehn, wollte gründen und habe dann entschlossen, okay, ich gehe den harten Weg.

00:07:54: Hab mir dann ein halbes Jahr Spaß mit dem Hamburger Familiengericht angetan.

00:07:57: Im Ergebnis haben sie gesagt, ja Paul, du darfst gründen!

00:07:59: Und ich bin dann so mit damaligen sechszehnt Jahren mit einer jüngsten Gründer Deutschlands geworden... ...und so ist eben Norddeutsch gesund entstanden.

00:08:09: Die Geschichte dahinter war eigentlich meine Mama hat eine Naturheilpraxis Und ihre Patienten haben immer gefragt, wo bekommen wir dann die Produkte?

00:08:15: Wo bekommen wir Glutenfreies, veganes Bio-Berot.

00:08:19: Wo gibt es Wandfarben ohne schädliche Lösungsmittel?

00:08:21: Wo gibt's die Gärtnerei, die man mein Gartenbeen freundlich gestalten kann?

00:08:25: und das ist schon jetzt echt eine Weile her.

00:08:28: Ist sozusagen eben genau diese Idee entstanden, lasst mal diese Visitenkarten auf eine Website packen.

00:08:33: Aus der Webseite mit Visiten-Karten wurden schnell Unternehmensprofile.

00:08:37: Dann konnten die Unternehmen ihre Produkte mit verlinken zu ihrem Online-Shop.

00:08:41: Dann haben wir festgestellt, hat ja gar nicht jeder einen Online-Shop von den ganzen kleinen Manufakturen.

00:08:45: Dann habe ich für die ersten eins zwei ein Online Shop gebaut und als Nummer drei und vier bei mir angekloppt hat... ...und gefragt hat hey Paul!

00:08:53: Wir brauchen auch einen Shop jetzt.

00:08:55: Ist dann eben der Groschen gefallen das wir gesagt haben okay wir machen jetzt aus der Seite den Online

00:08:59: Marktplatz

00:09:00: Und so ist eben Norddeutsch gesund als Online Markt Platz entstanden und das ist eben mein erstes Startup.

00:09:06: Jetzt gab es eine sehr spannende Entwicklung.

00:09:08: Weil die Idee war immer dass die ganzen Manufakturen und Unternehmen, die auch Läden haben ihre Produkte auch gegenseitig verkaufen sollen.

00:09:16: Das hat aber nie so wirklich geklappt weil einfach viele Hürden irgendwie im Weg standen.

00:09:22: und wir haben uns dann mal diese Hürde ganz strategisch angeschaut.

00:09:26: Und ganz konkret wurde es eben bei einem Laden der gesagt hat hey Wir haben super Lust hier Produkte aus eurem Netzwerk mit zu verkaufen.

00:09:34: Aber eigentlich habe ich überhaupt keine Lust nicht um diese gesamte Abrechnung zu kümmern.

00:09:38: Ich möchte mich um die Kunden kümmern, ich möchte mich über den Laden kümmeren.

00:09:42: Um das Verkaufen der Produkte also das was wirklich dem Laden in Haber Freude bereitet aber diese ganze Buchhaltung und Abrechnung dahinter haben wir eigentlich überhaupt keine Lust drauf.

00:09:50: Und so ist damals dann der Groschen gefallen und wir haben gesagt hey warte mal!

00:09:54: Wir haben noch dieses Online-Marktplatz-Prinzip.

00:09:56: Das was wir online machen können wir auch stationär auf die Fläche übertragen.

00:10:00: Wie genau das funktioniert?

00:10:01: dazu vielleicht gleich mehr?

00:10:09: So, eine ganz kurze Frage bei dir dass ihr gesagt habt Ihr seid ja relativ jung.

00:10:16: Ich habe vorher schon eure Erfahrungen im Prinzip in anderen Unternehmen mit eigenen Gründungen geschaffen, aber wie habt ihr es?

00:10:30: Ich glaube, ihr habt sechzigtausend Artikel im Portfolio.

00:10:34: Ihr müsst euer Leben finanzieren seit ihr eigentlich gebootst wird.

00:10:39: oder wie sieht euer Lebensumfeld, Geschäftsumfeld aus?

00:10:46: Genau, also wir sind aktuell noch ein komplett gebootstreptes Unternehmen.

00:10:52: Wir haben aber das Glück, dass wir gefördert sind von der Stadt Hamburg.

00:10:56: Wir hatten dort Fördermittel im sechstelligen Bereich erhalten die uns natürlich unterstützen und es dort in gewissen Ausgaben zu finanzieren.

00:11:07: Aber wir sind ein komplett Gebootsstrepses-Unternehmen.

00:11:10: Und genau weil wir...ja that's it!

00:11:16: Alles gut erklärt.

00:11:18: Jetzt geht es ja darum, dass ihr im Prinzip den Einzelhandel mit eurem Produkten beliefern wollt und unter anderem meine Fraktion natürlich eine hervorragende Plattform bietet.

00:11:32: Und ihr habt glaube ich jetzt da muss man irgendwo gefühlt sechzigtausend Artikel richtig?

00:11:41: Nee, sind noch keine Sechzig tausend, sondern fünfzehntausend.

00:11:44: Fünfzehntentausenden wie glaube ich auf sechszigtaussend

00:11:47: Das weiß ich nicht.

00:11:49: Du bist

00:11:49: schon drei Monate weiter!

00:11:55: Ja, das reicht ja auch.

00:11:57: In Lebensmitteln je nachdem wie groß er ist inzwischen zwischen zwanzig und achtzigtausend sind.

00:12:02: Maximo mit seinem Sortiment, ihr habt fünfzehntausende.

00:12:05: also ihr seid ganz gut unterwegs bei der ängsten Geschichte.

00:12:10: Wir machen das mal anders.

00:12:12: Ich bin jetzt einfach mal ein Einzelhändler Hier in Steinheim-Ostwestfalen Lippe, dreitausend Quadratmeter Modehaus.

00:12:20: Und ich möchte jetzt Frequenz in meinem Laden zusätzlich bekommen und habe dann so einen Spot gehört.

00:12:29: Ihr habt unter anderem die Tattoos, die auch bei DM und keine Ahnung wo sind oder ich mir gedacht, oh, ich ruf euch mal an.

00:12:37: Vielleicht könnt ihr mir ein bisschen behilflich sein?

00:12:40: Das heißt also die Frage ist natürlich wie geht ihr jetzt in so ein Gespräch hinein Bei mir persönlich, wenn es per se um Frequenz geht?

00:12:50: Yes.

00:12:51: Ich starte vielleicht noch mal eine Stufe davor was wir genau machen und wie das Konzept funktioniert und dann können wir glaube ich im Step zwei einmal darauf eingehen, wie wir das sozusagen konkret umsetzen bei den Einzelhandelsketten.

00:13:01: weil wir haben ja schon...ich habe's vorher angeteasert Marktplatz aber stationär Das machen wir.

00:13:06: Normalerweise funktioniert ja Handel eigentlich seit tausend von Jahren genau gleich nämlich einen Laden Kaufprodukte und ein Laden Verkauf Produkte wieder.

00:13:15: Und wir haben eben festgestellt, hey das ist total ineffizient.

00:13:18: Warum?

00:13:19: Weil zum Beispiel als Produzent oder als Marke ist es super schwer die Produkte erstmal überhaupt in den Läden reinzubekommen.

00:13:24: Du hast irgendwie lange Vertriebsgespräche viele Verträge.

00:13:27: Es kostet super viel Zeit und der Produzent muss ja auch mal den Laden davon überzeugen dass der ein gewisses Risiko eingeht weil der soll die Produkt ja normalerweise einkaufen.

00:13:37: Und umgekehrt sagt halt eben der Laden Hey neue Produkte oder ein größeres Sortiment bindet Kapital.

00:13:44: Der Laden hat das wirtschaftliche Risiko.

00:13:46: Und obendrauf kommt eben super viel buchhalterischer Aufwand, die ganze Abrechnung muss gemacht werden und dann hat Iowa keiner Lust drauf.

00:13:53: Wer uns eben gefragt, hey woher kommt das?

00:13:56: Das kommt daher weil Handel seit tausend von Jahren genau gleich funktioniert kaufen und verkaufen.

00:14:02: Und dass ist genau der Punkt wo wir ansetzen.

00:14:04: Mit Sprat macht man nämlich aus jedem Laden einen Marktplatz vor Ort und das kannst du dir eigentlich total einfach vorstellen.

00:14:10: Du kennst ja Amazon ist ein Online-Marktplatz, also oder auch ein Marktplatz und wenn ich bei Amazon was kaufe dann kaufe ich die Produkte ja nicht bei Amazon sondern über Amazon direkt bei den jeweiligen Sellern.

00:14:24: Und genau das Konzept nehmen wir und übertragen es jetzt erstmalig auf einen stationären Einzelhandel.

00:14:30: Ist total simpel, also Produzent liefert die Ware ganz normal in den Laden.

00:14:35: Kunde is im Laden nimmt sein Artikel aus dem Regal kauft und bezahlt ganz normal.

00:14:39: an der Kasse hat seinen vollen Einkaufswagen der gescannt wird eine Zahlung Kunde geht nach Hause und ist glücklich.

00:14:45: Aber rechtlich gesehen, und das ist eben jetzt die Besonderheit, rechtlich gesehene Kauf der Kundenprodukte nicht mehr beim Laden sondern über unser System direkt bei jeweiligen Produzenten.

00:15:00: Und der Laden, der muss natürlich auch was verdienen.

00:15:02: Der bekommt ganz normal seine Handelsmage aber jetzt eben hinten rum als Provision ausgezahlt und damit überspringen wir diesen buchhalterischen Einkaufs- und Verkaufsprozess.

00:15:12: Unser System bzw.

00:15:13: unsere Kassenintegration kümmert sich... Um die gesamte Abwicklung, Rechnungserstellung sorgt dafür dass das Geld vom Kunden von dieser Einzahlung Echtzeit gesplittet bei den Produzenten

00:15:22: landet.

00:15:23: Und das ist eben genau dieses Marktplatz-Prinzip was wir erstmal in den Einzelhandel bringen.

00:15:28: und es bringt natürlich jetzt eine Menge Vorteile mit sich weil zum einen der Produzent bekommt jetzt viel einfacher neue Produkte in die Läden rein ohne lange Vertriebsgespräche ohne viele Verträge steigert den Umsatz.

00:15:40: Der Produzent sieht in echt Zeit Den Lagerbestand sieht man echt seit die Verkäufe, kann dadurch viel besser Daten geschriebenen Entscheidungen treffen.

00:15:47: Wir können viel rechtzeitiger nachliefern.

00:15:50: Dadurch auch die gesamte Lieferkette für effizienter Aufstellen, Bulbebefekte vermeiden all die ganzen Themen.

00:15:57: und ein Laden der ist in einer richtig geilen Position weil er kann sich jetzt eben mit unserem System einen Produkt-Sortiment aufbauen ohne Risiko ohne gebundenem Kapital und dadurch, dass wir diesen buchhaterischen Einkaufs- und Verkaufsprozess überspringen, entfällt über ninety-fünf Prozent der gesamten Buchhaltung.

00:16:13: Und so schaffen wir eben genau diese Windwin-Situationen für Läden und für Produzenten.

00:16:19: Das können wir natürlich jetzt nutzen um nochmal ganz konkret uns den Durchschnittswarenkorb oder auch die Kundenfrequenz im Laden anzuschauen.

00:16:26: aber das ist mattes Spezialität.

00:16:29: Du hast es ja auf dem Punkt gebracht Wir müssen erstmal das System erklären.

00:16:34: Da habe ich jetzt einen Fehler gemacht, weil ich kann doch das System ja schon.

00:16:38: Aber du hast es ganz deutlich gut erklärt!

00:16:40: Ich könnte dir als Gegenargument bringen... Es gibt ja auch Konsegnationsgeschäfte d. h., also ich kann ja als Händler hergehen und kann mit Lieferanten euer System vereinbaren.

00:16:53: Konsegnation geht genau in die Richtung?

00:16:57: entscheidende Nachteil, weil bei Konsegnationen verlagern wir nur den Zeitpunkt des Einkaufes nach hinten.

00:17:07: In der Sekunde bevor sozusagen die Produkte an die Kunden verkauft, kauft er Laden sie quasi rechtlich gesehen vom Produzenten ein.

00:17:14: Das heißt mit Konseignation das Risikothema lösen.

00:17:19: Aber wir können bei Konsegnation nicht das buchhalterische Thema lösen, weil Konsegnozion buchhaltärisch superaufwendig ist.

00:17:25: Wir weiter diesen Einkaufs- und Verkaufsprozess haben und dass auch total intransparent es für beide Seiten.

00:17:31: Und mit diesem Marketplace Ansatz kauft ja der Kunde die Produkte nicht mehr beim Laden sondern direkt beim Produzenten.

00:17:39: Damit überspringen wir eben genau beim Laden den buchhalterischen Einkaufsohn- und Ferkkaufs Prozess.

00:17:44: über ninety fünf Prozent der Buchhaltung entfällt Hat nur noch eine Provisionsrechnung pro Produzent einmal im Monat.

00:17:51: Und das ist eben genau dieser riesengroße Vorteil gegenüber Konsegnationen, also wir nehmen quasi genau das Beste von Konseignation und veredeln es mit diesem Marktplatzprinzip in ein noch besseres Modell.

00:18:02: Ich glaube auch ein wichtiger Add-on, ich glaube der noch dazu ist, ich sage mal das größte was ein Einzelhändler mit uns gewinnt ist das Thema Flexibilität ... und Freiheit da drin.

00:18:12: Bei Konsequenzen mache ich einen Vertrag, sage okay... Ich mache einen Vertragen mit der Marke für ein Jahr,... ...und die Produkte müssen bei mir drin sein.

00:18:22: Oder ich mache einen Vortrag für sieben Monate... Und die Produkte sind für sieb Monate bei mir im Geschäft darin.

00:18:27: Das ist das Spannende.

00:18:28: wenn ein Laden auch ein Plattformmodell wird auf der Fläche erst viel agiler und flexibler.

00:18:33: Wir haben dann rechtlichen Rahmen drum.

00:18:34: aber wenn ein Produkt sich nach sechs Wochen, acht Wochen nicht dreht ist es raus kommt ein neues Produkt rein, wo der Einzelne sich auswählern kann.

00:18:41: Das heißt er ist nicht... es gibt ja ganz viele Modelle auch Depo- und Meetmodelle, wo du aber einfach diese Bindung hast.

00:18:48: Diese Flexibilität neben dem was Paul gesagt hat vom leichteren Prozess ist die große Differenz zu den anderen Modellen.

00:18:57: Okay wir lassen mal mein Praxisbeispiel weg.

00:19:01: Wir kommen mal auf eine ganz andere Geschichte, die sehr spannend finde in vielen Stätten haben müssen mit Nährstand zu tun Und es gibt unendlich viele Versuche, solche Lehrstände in irgendeiner Form nutzbar zu machen.

00:19:16: Unter anderem aus Bedanthandel, dort die Mente neu zu korrigieren oder man macht das mit Neugründungen, die dort reingepackt werden.

00:19:25: In der Regel ist es so wenn die Vordergelder irgendwann vorbei weg sind dann sterben auch viele Projekte und ihr habt glaube ich da glaube ich einen sehr guten Weg beschritten.

00:19:40: Vielleicht erkläst du mal, wie ihr dazukommen seid und wie ihr das realisiert habt?

00:19:45: Wir haben ein ganz spannendes Projekt umgesetzt.

00:19:47: Tatsächlich mit der Stadt Rede war das weil die hatten genau dieses Leerstandsthema also Rede, Kleinstadt große Einkaufsstraße in dem Sinne und an sehr prominenter Stelle an den Leer Stand.

00:19:58: Ich glaube schon seit Ja einigen Jahren und das war natürlich allen so bisschen Dorne im Auge, weil wir wissen es in dem Moment wo der erste Leerstand ist.

00:20:07: Das vermehrt sich leider das Thema und so nach und nach stirbt halt die Innenstadt aus.

00:20:11: Das heißt man muss schnell handeln und man muss halt schnell irgendwie schauen dass man Leer stand gelöst bekommt.

00:20:18: Und grundsätzlich ist es ja so, wenn ich jetzt einen neuen Laden aufmachen würde.

00:20:22: Also Daniel, du hast das angesprochen und ich mache mit Fördermitteln einen neuen Laden auf.

00:20:25: Ich habe erst mal ein riesengroßes Investment weil ich muss die ganzen Produkte einkaufen, muss mich sozusagen... ...mit den ganzen Produzenten erstmal connecten.

00:20:34: Das einfach super viel Aufwand und auch super viel Geld was erstmal gebunden ist.

00:20:39: Mit unserem System, naja entfällt das ein bisschen!

00:20:42: Weil ich brauche halt die Produkte nicht mehr unbedingt einkauen werden.

00:20:45: eben darüber gesprochen, es ist ähnlich wie Konsignationsware.

00:20:48: Das heißt die Ware steht erstmal im Laden gehört noch weiter an den Produzenten und man kann damit viel leichtgewichtiger starten um einfach mal so ein Laden umzusetzen.

00:20:57: Und in der Stadt Rede haben wir eigentlich noch was spannenderes gemacht.

00:21:01: Bei der Stadt Rede hat nämlich die Wirtschaftsförderung selber überlegt hey wäre doch cool wenn wir zur Weihnachtszeit hier eine Art Pop-Up Store machen auch mit lokalen Manufakturen.

00:21:11: Ich glaube sechs oder sieben lokale Manufakturen hatten die Und so eine Stadt hat jetzt ein riesengroßes Problem.

00:21:17: So eine Stadt kann nicht selber so einen Laden machen, warum?

00:21:20: Weil Städte sind jetzt nicht die typischen Unternehmer haben da immer so ein bisschen rechtliche Einschränkungen was sie dürfen und was nicht.

00:21:28: das heißt so ein Projekt bekommt ihr eigentlich nur umgesetzt wenn Sie irgendjemanden haben der sich, ich sage mal opfert.

00:21:33: diesen Laden da rechtlich zu führen möchte natürlich keiner machen weil keine Lust auf dieses ganze Buchhaltungsthema.

00:21:41: mit unserem Marktplatzansatz Konnte die Stadt Rede jetzt ein Pop-Up Store eröffnen zur Weihnachtszeit, ohne dass sie quasi rechtlich gesehen der Ladeninhaber sind.

00:21:53: Weil die Stadt rede hat dann die Wirtschaftsförderung einfach die Fläche gemietet, hat unser Marktplatzprinzip System reingestellt und gesagt hey liebe Manufakturen außer Umgebungen wir haben diese Fläche Ihr stellt eure Produkte rein.

00:22:06: Wenn ihr was verkauft, bekommen wir einen kleinen Share ab.

00:22:08: Refinanzieren damit eben diese Ladenfläche und das war super erfolgreiches Konzept.

00:22:13: also die haben glaube ich in vier Wochen enorm Umsatz darüber gemacht pro Quadratmeter.

00:22:18: Das kam richtig gut an.

00:22:20: Die Leute waren begeistert Und darüber haben wir es eben geschafft dass statt auch Leerstände Ich sag mal aus einer Betreiberrolle bespielen kann ohne dass sie rechtlich gesehen eben Betreber oder Verkäufer sind.

00:22:32: Oder bin ich jetzt Bürgermeister, aber ich brauche ja Personal und Möbel da drin.

00:22:37: Genau also Möbil und quasi die komplette Ausstattung.

00:22:41: das hat die Stadt gestellt weil sie eben... Also Einrichtungen zur Verfügung stellen dürfen die vom Personal war es am Ende so organisiert dass die gesagt haben hey jeder macht man vormittag von den Manufakturen selber die haben das quasi untereinander aufgeteilt haben sich damit quasi Mitarbeiter im Laden gespart Und das hatte natürlich noch den charmanten Vorteil Dabei, dass natürlich die Inhaber der Manufakturen ihre Produkte nochmal ganz besonders gut verkaufen können.

00:23:09: Weil sie einfach die gesamte Geschichte dahinter haben das persönliche, das Nahrbare was am Ende auch wieder als Erlebnis für den Kunden im Einzelhandel ist.

00:23:18: Jetzt würde ich mal unterstellen, dass ihr so jung seid, dass wir vom Handel überhaupt keine Ahnung habt aber offensichtlich habt ihr im Redi ja die richtigen Sortimenten reingepackt.

00:23:26: Wie geht denn ihr an sowas ran Mattes?

00:23:30: Da gibt es viele Ansätze oder viele Wege.

00:23:34: Ich glaube, dass wir jung sind ist glaube ich das... Spannend, dass wir noch ein bisschen unvoreingenommen sind.

00:23:41: Wir haben uns unglaublich viele verschiedene Konzepte angeschaut wie die funktionieren?

00:23:46: Wir haben bei uns aber auch sehr klare Konzepten aufgesetzt.

00:23:51: das heißt bei uns gibt es auch einen ganz klaren Workflow zu gucken.

00:23:55: okay wo ist der Laden in welchem Stadtteil ist er?

00:24:02: welche Richtung hat er?

00:24:04: das heißt Erstens von den Branchen, von den Produkten her aber auch im Preissegment her.

00:24:10: Das heißt da gehen ganz viele Daten und Analysen mit rein und daraus ist unser System das so gebastelt dass es direkt Produktvorschläge gibt die passend können für den jeweiligen Use Case ob es Wie gesagt, die kleinen Manufakturen sind oder ob es darum geht den Durchschnittspunkt zu steigern.

00:24:30: Oder ob es darüber geht Frequenzen zu erhöhen.

00:24:33: Da gibt's dann ganz viele Vorschläge und ich muss auch ehrlich sagen Dann haben wir dabei aber auch immer viel getestet.

00:24:39: Das heißt, wir haben in den Läden auch Getestet Und das ist der Schamante daran.

00:24:43: Das Testen kostet nichts, auch für die Einzelhändler hat es nichts gekostet da mal drei neue Produkte auszubringen.

00:24:52: Da ist sie sozusagen weil's für Sie kein Liquiditäts- und Kapitalaufwand war.

00:24:57: Weil sie kaufen ja eh immer wieder neue Produkte ein können eh auch selber nicht ganz genau gestimmt wie gut sie funktionieren.

00:25:04: Und mit unserem Datenbasierten Konzept aus verschiedenen Parametern konnten wir jetzt immer also treffen wir unglaublich gute Produktentschaltungen für den Einzelhändler oder können die Entscheidungen sondern eigentlich Empfehlungen geben.

00:25:22: So als Einzelhandel habe ich da immer so ein bisschen das Feeling, Ich hab die Weisheit mit der Kelle und ich weiß was der Kunde will und ich möchte natürlich auch einkaufen.

00:25:32: Also ich möchte zu meinen Lieferanten fahren.

00:25:34: und hast du nicht gesehen?

00:25:35: Bei euch macht KI, also eure Technik.

00:25:42: Ist das so richtig verstanden von mir?

00:25:46: Es ist ein Mix!

00:25:47: Es ist ein Mix aus Datenbasierten Unterstützung und aber auch gemeinsam Planung, das spannende ist.

00:25:54: Wir sind ja nicht ganz alleine wenn du sagst wir sind nur ein junges Team.

00:25:59: Wir haben Partner mit denen wir zusammenarbeiten, wir haben den.

00:26:04: Johannes Berenzen ist ein Partner von uns der Geschäftsführer einer Handelsbaratung BBE, der Dick Lessing ehemaliges hier auch von der Galeria Genau, wir haben denn... jetzt fährt mir gerade das Wort nicht ein.

00:26:20: Es ist kein Aussichtsrat.

00:26:22: Advise Report!

00:26:23: Dankeschön, Sir.

00:26:25: Advice Report aus starken Persönlichkeiten die auch raus im Handel und Wissenschaft kommt.

00:26:31: Ich glaube sehr bekannt der Herr Prof.

00:26:33: Dr.

00:26:33: Rüschen.

00:26:35: Auch viele mit seinen Galileo-Auftritten oder Tagesthemen, den man dort sieht.

00:26:39: Carsten Quartum

00:26:40: etc.,

00:26:40: d. h. Wir haben da ein großes Advise-Bord was uns dabei unterstützt.

00:27:03: Genau, also wenn wir uns das Modus angucken.

00:27:06: Das heißt du sagst okay Thema Frequenz Wir müssen die Frequenzen steigern.

00:27:11: Wir schauen uns auf jeden Fall deinen aktuelle Sortiment einmal an, gucken in welchen Bereichen es ist und welche Preisegmenten wir dort sind.

00:27:18: Dann gibt's aber auch Fragen zu okay, weil das trifft eigentlich noch mal ganz gut was du eben gesagt hast mit.

00:27:27: ich kenne mein Geschäft perfekt.

00:27:29: genau dass tust du auch?

00:27:31: Gibt es denn Produkte oder Bereiche, an die du schon vielleicht häufiger gedacht hast, die du dir gerne bei dir mal reingebracht hättest.

00:27:38: Dich aber vielleicht noch nicht getraut hättes.

00:27:40: Die vielleicht mit reinzubringen.

00:27:42: und dann gibt's noch weitere Ansätze wie zum Beispiel mehr auf das Thema Trendprodukte zu gehen, Social Media Produkte zu geben, die eine gewisse Reichweite haben.

00:27:51: Wir können besonders auf Themen gehen zusätzliche Frequenzbringer sind, vielleicht von Street to Store.

00:27:58: Die dann größere Aufhänger sind gerade am Anfang des Ladens.

00:28:04: Da gibt es ganz verschiedene Varianten wie man das umsetzen kann und das gucken wir uns eigentlich immer im Erstgespräch mit dem Einzelhändler detailliert an.

00:28:12: Wie sind die Begebenheiten?

00:28:14: Wie ist der Status quo?

00:28:16: Und was gibt es dafür?

00:28:17: verschiedene Möglichkeiten?

00:28:20: wirklich, da gibt es ja ganz viele Möglichkeiten das zu machen.

00:28:24: Also wir haben jetzt zum Beispiel ein Projekt groß umgesetzt mit der FreeNet gemeinsam wo es dann besonders um das Thema Trendprodukte oder Social Media Produkte geht.

00:28:33: Das ist ganz interessant dass wir plötzlich ganz andere Produkte als der Stande Mobilfunk Sortiment damit reingebracht haben.

00:28:42: Und dann sind jetzt Druckdrück von dem Beauty Influencer, von der Miralina zum Beispiel.

00:28:50: Das sind Hallalsüßigkeiten, Tiktok Brands, zwanzig vierundzwanzig geworden die jetzt plötzlich da mitverkauft werden und wir merken okay das ist eine zusätzliche Anreize ins Laden Geschäft zu kommen gerade weil auch der Warenkorb bei den Sachen eigentlich erst mal ein bisschen geringer ist.

00:29:06: ich kaufe jetzt nicht erstmal einen Handyvertrag für tausend Euro und weiß ich nicht was sondern merke okay das sind ja irgendwie ganz spannende andere Produkte kommt vielleicht schon mal viel früher eine Verkaufsbeziehung mit der FreeNet rein, habe direkt erste Kontakte dabei oder einfach stehen und gibt dem Verkäufer die Möglichkeit sozusagen mit dem Kunden ins Gespräch zu gehen.

00:29:24: Und das Projekt läuft jetzt seit knapp vier Monaten extrem erfolgreich.

00:29:31: und genau muss man aus sagen, hätten wir vielleicht vorher nicht ganz mit gerechnet.

00:29:35: Genauso eine Art von Produkte da mit reinzubringen.

00:29:38: aber die Zahlen geben uns gerade recht dass wieder auf einen sehr guten Weg sind.

00:29:45: Okay also dass mir den Influencer-Produkten das verstehe ich ja.

00:29:48: dann haben wir unter anderem... Wir haben es immer mit dem Tattoosgarten um die sich jeder auf sein Arm klebt vor drei Wochen.

00:29:55: Und wenn man dann hier bei uns in Steinheim weiß, beim Schnitt gibt es Hattus für xy und ungelöst.

00:30:04: Dann kommt natürlich die ganzen Kymnasasten- und Realschüler zu mir in den Laden rein gerannt und ich habe da die Möglichkeit rechts und links mit Jungensortimenten eben auch mal eine Klamotten zu verkaufen.

00:30:18: Das würde ganz gut funktionieren.

00:30:20: und weil wir diese Diskussion ja auch schon hatten Würdet ihr dann empfehlen, dass man das auch eine geschlossene Fläche macht oder dass man jetzt anfängt das über den Laden zu verzeihen?

00:30:30: Habt ihr da Erfahrungen oder...

00:30:34: Genau.

00:30:35: Also gerade wenn es um sowas geht wo Quents bringer mehr sind, ist es eher geschlossener Fläche besser oder einfach eine Fläche die zusammen ist weil sie einfach mehr Aufmerksamkeit erwirkt.

00:30:48: oder Wir haben es euch mit einer gewissen Wand dann damit eingebracht, mit einem Schild drüber, TikTok Produkte, virale Produkte drin.

00:30:57: Das macht dann auf jeden Fall gerade in dem Bereich total Sinn wenn's besonders auf das Thema Frequenzen geht.

00:31:03: Wenn wir auf andere Themen gehen wie ich sage mal ja wo man vielleicht versucht den Durchschnittsprung ein bisschen zu erhöhen oder einfach add-on Produktbesuch zu machen.

00:31:14: Ich mache gerne das Thema auf, wenn ich ein Modegeschäft habe wo ich auch Kinderprodukte oder Kinderklamotten verkaufe macht es aber vielleicht auch Sinn vielleicht noch Spielzeug mitzuverkaufen gerade wenn ich als Vater vielleicht mit meinen zwei Kindern dann reinkomme.

00:31:29: die laufen da rum im Laden und dann sieht das eine Kind dass da noch ein Spielzeug ist kann damit ein bisschen rumspielen.

00:31:34: ich bin froh der ist beschäftigt damit weil ich kann mit dem anderen Kind die Schuhe anprobieren oder die Hose anprobiert ... und kauft dann am Ende noch das Spielzeug mit.

00:31:43: Daran würde ich sagen, okay... ...dann ist dieses Spielzeug vielleicht über unser Geschäftsmodell mit reingekommen,... ...würde ich aber da nicht in die so geschlossene Fläche mit reinbringen, sondern würde es nahe platzieren wo dann die Kindersachen gehen.

00:31:56: Also

00:31:56: d.h.,

00:31:58: da kommt's immer auf den Newscase drauf an, aber gerade wenn sowas wie Trennprodukte geht oder regionale Sortimente macht eine geschlOSSene Fläche auf jeden Fall Sinn um mehr Aufmerksamkeit zu erbücken.

00:32:09: Jetzt habe ich von euch eine schön kuratierte Produktauswahl, die zu achtzig Prozent funktioniert und zwanzig Prozent liegt darum, wie wir keine haben.

00:32:23: Dann

00:32:24: kommt sie wieder zurück?

00:32:25: Das ist ganz simpel!

00:32:26: Also man guckt gemeinsam darauf... Wir fangen eigentlich relativ immer in kurzen Chargen ganz zu Beginn an.

00:32:36: das heißt wir starten mit den ersten Produkten Du als Einzeländer die ausgewählt hast oder wir haben Vorschläge gemacht, wo du gesagt hast hey finde ich spannend nehme ich mit drauf.

00:32:49: Dann haben wir aber eigentlich schon direkt eine zweite Interaktionscharge mit drin.

00:32:54: das heißt wir testen diese Produkte machen diese Produkten mal sechs bis acht Wochen bei dir auf die Fläche wenn zwei drei Produkte sind Zwarzig Produkte sind die super gut funktionieren.

00:33:04: Kannst du entscheiden, witz er weiter drauffalten?

00:33:06: oder würdest du sagen ne komm ich würde gerne nochmal die Fläche komplett neu bespielen?

00:33:11: Haben wir immer direkt einen zweiten oder gibt es direkt eine zweite Charge von Produkten, die wir auch gemeinsam besprechen oder wo wir einen kleinen Vorstand für haben?

00:33:19: und das ist das spannende eigentlich daran dass du komplett flexibel Beste zu sagen in der Produktauswahl und wie lange diese Produkte drauf sind.

00:33:28: Das heißt, sobald die Produkte sich nicht mehr drehen, so bald die Produkten vielleicht nicht verspannt sind hat man häufig wenn es zum Beispiel Produkte sind, die jetzt vielleicht eine gewisse Jahreszeit noch gut sind oder wenn ein gewisses Event aufkommen wo ich weiß okay Es ist jetzt vielleicht ein Marathon bei mir in der Nähe sozusagen.

00:33:47: Das heißt, da ist jetzt die nächsten vier Wochen super viel Awareness drauf.

00:33:53: aber wenn das Event vorbei ist gebe ich die Produkte wieder zurück, habe die Fläche wieder frei um mit dort wieder andere spannende Sortimenten reinzubringen.

00:34:02: Das ist auch eben genau das Wichtige dass man unsere Marktplatztechnologie eigentlich als riesengroße Spielwiese begreift.

00:34:08: Weil wir können natürlich im ersten Schritt Empfehlungen aussprechen und das Ganze auch sehr datengetrieben angehen, was am Ende was funktionieren könnte.

00:34:17: Das wichtigste ist aber dass man es am ende austestet und dass die Realität zeigt, dass es wirklich funktioniert.

00:34:23: Und austesten bekommt man nur darüber hin indem man eine Möglichkeit hat schnell zu iterieren auch mal unkonventionelle Dinge ausprobiert.

00:34:31: Also ganz ehrlich, wer würde irgendwie Schminkschwämme und den Schminkenpinsel vom Beauty Influencer bei FreeNet erwarten?

00:34:36: Oder Nahrungsergänzungsmittel oder die Süßigkeiten bei FreeNet?

00:34:40: Das sind alles Dinge... das hätte glaube ich da wäre rational niemand vorher drauf gekommen.

00:34:46: aber durch das Spread System kann man sowas eben sehr einfach einfach mal austesten Und am Ende hat man dann genau solche Erkenntnisse dass man weiß hey, das funktioniert ja tatsächlich.

00:34:58: Also die MiraLina-Süßigkeiten, die waren tatsächlich... als wir die gelauncht haben.

00:35:03: Das war glaube ich ein Dienstag oder Mittwoch.

00:35:05: Die waren nach sechs Stunden ausverkauft.

00:35:07: Werden eigentlich eher so auf zwei, zweieinhalb Wochen kalkuliert, dass das reichen sollte aber die waren einfach nach sechs stunden aus verkauft und dann ging einfach die nächste Lieferung in größerer Menge natürlich noch am selben Tag raus damit der Laden wieder weiterverkaufen kann.

00:35:21: oder anderes Thema, diese Schminkschwämme.

00:35:23: Da merken wir die Leute kaufen im Zweifel nicht nur ein- oder zwei Schminkschwemme sondern auch mal vier oder acht Stück.

00:35:29: also wir haben da extrem hohe durchschnittliche Warnkörbe für spontanen Käufe wo jeder rationale Mensch zuerst sagen würde hey wie kommen die Leute darauf plötzlich so viel zu verkaufen?

00:35:42: aber indem man es einfach ausprobiert bekommt man dann eben genau das raus.

00:35:46: ich rufe euch an und dann können wir natürlich am Telefon viel Verhackstücken, aber ich habe glaube ich auch die Möglichkeit online durch eure Sortimente zu gehen und das als Spielbildes zu nutzen um mir selbst mal eine Sorteimante zu konvertieren.

00:36:01: Ist das so richtig?

00:36:02: Genau richtig!

00:36:03: Das heißt du hast als einzelne einen eigenen Account wo du Zügelöffer auf alle unsere Produkte hast.

00:36:09: Du kriegst sogar dann umfangreiche Informationen, kannst filtern, du kriegts auch schon ne grobe Provisionsmarge und kannst diese Produkte dann anfragen.

00:36:19: Diese Anfrage landet direkt beim Produzenten bei der Marke, weil du da ein kleines Ladenprofil darin hast.

00:36:27: Das heißt, ich weiß okay, du bist in Modegeschäft.

00:36:30: Ich habe gerade den Ort vergessen, den du gemeint hattest wo...

00:36:33: Scheintheim!

00:36:35: Und dann alles klar, finde ich super spannend.

00:36:39: Ist für mich direkt ein neuer Vertriebskanal als Produzent und sagt gut lass uns das total gerne machen und da wird einmal das Thema Liefermenge geklärt und ich gebe dir als Produzent Bescheid wie schnell ich liefern kann.

00:36:55: in der Regel ist es innerhalb von ... zwei, drei Tagen kann aber mal wie nachdem... ... wie es gerade der startesommerende Woche dauern.

00:37:01: Und dann werden die Produkte zu dir geliefert und sind direkt ready to sell.

00:37:06: Das heißt du hast da komplette Freiheit drin in diesem Markenpool,... ....die dein eigenes Sortiment zu kuratieren.

00:37:13: Das Spannende ist wir wachsen immer mehr und mehr.

00:37:17: ich glaube ich hatte vor.... paar Tagen noch ein Gespräch mit dem Einzelhändler, der meinte wow ist er nochmal unglaublich viel mit dazu gekommen in den letzten vier Wochen.

00:37:25: Das heißt da kann man immer wieder spannende neue Sachen entdecken auch saisonale Produkte entdeckten.

00:37:31: das heißt ja da hat der einzelne Zugriff dann drauf

00:37:37: Also die sechzigtausend Produkte von denen du gesprochen hast, dann bin ich optimistisch dass wir die in den nächsten Monaten knacken.

00:37:42: Jetzt stehen wir gerade so bei fünfzehntausend Produkten oder über fünfzehntausende Produkte können wir ja noch mal in zwei drei Monaten schauen wo wir stehen.

00:37:51: aber das Schöne ist eben diese Produkte.

00:37:54: Das ist quasi wie auf ein Serviertablett für die Läden.

00:37:57: Die können sich was aussuchen und direkt nutzen.

00:38:00: aber wir sind eben nicht auf diese Produkte begrenzt.

00:38:02: Weil ein Laden kann grundsätzlich mit jedem Produzenten zusammenarbeiten, schickt ihm einfach einen Eindeidungsling von unserer Plattform, produziert sich, ist in einem von fünfzehn Minuten Start klar.

00:38:13: Das heißt der Markenpool ist immer nur ein Angebot dessen was eben schon ich sag mal mit einem Klick direkt nutzbar ist.

00:38:20: Aber wenn jetzt ein Laden noch einen anderen Produzent hat, mit dem er unbedingt gemäß Marketplace zusammenarbeiten möchte dann funktioniert das auch eben super einfach und super schnell Und auch darüber wächst natürlich am Ende des Tages der Markenprüf wieder.

00:38:35: Ich würde jetzt mal die Rolle wechseln, ich bin jetzt differant.

00:38:41: Wir machen das mal so an dieser Praxis also gerade jungen Marken sind ja sehr im Trend und in der Regel waren die aber von Influencer gesprochen hat.

00:38:50: In der Regel verkaufen sie natürlich über Sachen online Aber mit jedem Tag der stationären Präsenz sind sie noch erfolgreicher weil so ein bestimmter Pie ist ja inzwischen erreicht.

00:39:00: Also man kann nicht unendlich Wachsen im online Handel, man braucht eine stationäre Präsenz.

00:39:05: Von daher seid ihr ne super Plattform für einen Influencer.

00:39:08: Jetzt bin ich mal ein Influenser und jetzt kaufen weiß ich nicht.

00:39:13: Fünfzig Leute meine Klamotten ein die ich hab Hüte als Beispiel Und dann laufen die nicht richtig und dann werden sie mir permanent wieder zurück geschickt.

00:39:25: Dann bin ich ja auch bisschen angepisst.

00:39:30: Die

00:39:31: Ware kann ich da nicht mehr verkaufen.

00:39:33: Wenn ihr fünfmal am Kopf ausprobiert wurde, gibt es da Probleme?

00:39:39: Wir schauen natürlich, dass die Ware wieder zurückgeht.

00:39:43: Dass das möglichst wenig ist.

00:39:44: Das ist ja genau das Konzept, dass wir uns zuerst Daten getrieben anschauen was sind Produkte von denen wir erwarten würden, dass sie sich richtig gut verkaufen.

00:39:54: Und damit minimieren wir natürlich das Thema das Produkte zurückgehen.

00:39:57: Das Produkte zu rückgehen ist quasi immer nur die Backup-Lösung was zum Beispiel genauso funktioniert.

00:40:02: Laden und Marke können sich eben auch zusammenschließen und können sagen okay wer rabattieren das Produkt jetzt nochmal weil es ist vielleicht effizienter als den Artikel wieder zurückzuschicken.

00:40:11: also da gibt's quasi ganz viele Wege und dass ein Produkt am Ende des Tages zurückgeht das ist eigentlich nur der letzte Weg damit es dann woanders verkauft werden kann Und da sind wir eben ganz flexibel drauf.

00:40:25: Okay,

00:40:26: genau und ich glaube das was Paul auch gerade meinte, wir haben jetzt noch keine Handelsbeziehung angefangen wo ein Produzent von jetzt auf gleich hundert Stück liefert sondern startet mit einer kleineren Menge.

00:40:40: Wir sehen wie erfolgreich die Verkäufe sind.

00:40:44: Paul gerade eben dieses Meralina Beispiel genannt, super da waren wir glaube ich nach.

00:40:48: sehr schnell mussten wir hoch steigern die Liefermenge.

00:40:52: Wir merken in unserer Erfahrung so ungefähr dass wir am dritten Bestellzyklus eine gute Menge erreicht haben fürs Ladengeschäft das wir dann in dem Bestellcyklus zwischen eins und drei Monaten sind, dass immer zwischen eins bis drei Monaten Produkte nachbestellt werden und diese Zyklus erreicht ist.

00:41:12: Da gehen wir immer mit dem Ansatz, dass wir eher ein bisschen niedriger zu beginnen sind.

00:41:17: Dass die Rückliefermenge wenn zurückgeliefert werden muss einfach im geringen Bereich ist und für den... Und da sieht es der Produzent eher als Chance an einen neuen Vertriebskanal zu haben spannende neue Fläche für sich zu gewinnen wo er mehr Reichweite mit drin hat.

00:41:35: und das ist glaube ich das superinteressante.

00:41:38: weil du hast es gerade eben gesagt im online Markt müssen wir Ja, der Peak ist glaube ich überreicht.

00:41:45: Die Customer Acquisition-Kost sind da riesig!

00:41:47: Ich weiß nicht wie viele andere Marken es gibt die viel Plattformes gibt und die suchen jetzt alle den Weg in den stationären Einzelhandel.

00:41:53: aber das ist einfach so.

00:41:53: ein ganz anderes Game muss man einfach sagen.

00:41:57: Es ist wie Paul gerade eben gesagt hat einfach einen sehr hoher Vertriebsaufwand gerade auch die Einkaufs... Einkaufsverhalten ist auf jeden Fall deutlich zurückhaltender gerade natürlich auch im stationären Handel und das ist für die einen von unglaublich gute Chancen.

00:42:09: Und wenn dann, da ich jetzt nicht direkt wie gesagt diese hohe Liefermenge habe, habe ich erst mal eine kleinere Stückzahl, die ich zum einst Länder gebe sehe, wie gut es funktioniert und greife darauf zurück.

00:42:22: Das heißt, da haben wir sehr gute Erfahrungen.

00:42:27: Wenn ihr sagt ihr seid das Gegenstück zu Amazon?

00:42:32: Das wollen wir glaube ich nicht sein!

00:42:34: Nein, nein.

00:42:36: Mir geht es ums Lager-Lagerhaltung.

00:42:38: Bei uns haben sie hier, ich weiß nicht, in Zichthausenverdrag mit ein großes Lager hingestellt.

00:42:43: In Amerika fliegen Sie.

00:42:44: jetzt glaube ich... kam heute die Meldung bei den Drohnen.

00:42:49: Kramen wir euch auch schon mal?

00:42:50: Ich meine, wenn ich jetzt leberant bin und ich muss dann jeden Tag fünfhundert Päckchen für Frühjahr fertig machen, kriege ich doch die Krise!

00:42:58: Es wäre doch für mich viel einfacher, ich schicke euch Ja,

00:43:07: du sprichst dann super guten Punkt an.

00:43:09: Wir haben natürlich einen riesengroßen Vorteil wenn wir mit E-Commerce Marken zusammenarbeiten.

00:43:14: E-commerce Marken sind in der Regel darauf ausgelegt viele Sendungen rauszuschicken im Zweifel auch an unterschiedliche Standorte.

00:43:23: das heißt am Ende des Tages sind die Nachorder die quasi von den Läden an die E-Commerce Marken gehen.

00:43:29: Die laufen einfach beim regulären Fulfillmentdienstleister mit rein, das ist eins zu eines der gleiche Prozesse und wir kriegen es eben sehr sehr elegant abgewickelt weil normalerweise stationäre Einzelhandel funktioniert auch immer prozesstechnisch oder funktionierte bislang prozess technisch anders als online.

00:43:46: also die e-commerce marken wissen wie man bei amazon verkauft.

00:43:49: du stehst deine Palette ins amazon fba lager Von dort aus verkauft an Amazon die Produkte.

00:43:55: Marketplace-Prinzip ist bekannt, die haben alle ihre Konnektoren können... Die ganzen eCommerce Marken können ihre Online-Markplätze wie Amazon, Otto und Co.

00:44:02: anbinden und es ist alles total entspannt.

00:44:05: Stationär war immer so ein Medienbruch für die eComverse Marken weil stationär basiert noch viel auf irgendwie Fax vielleicht nicht mehr aber IDE-Systeme die auch schon paar Jahrzehnte älter sind als sie eigentlich sein sollten.

00:44:19: Es ist einfach ein kompletter komplett andere Software-Umgebungen, an die man sich sozusagen anpassen muss und tendenziell auch viel veralteter sind.

00:44:28: Und mit uns bespielen wir jetzt eben Läden wie ein Marktplatz.

00:44:33: Die Marke liefert jetzt ihre Produkte nicht mehr ins Amazon FBA-Lager sondern direkt zum Laden und auch die ganze Abbrechnung funktioniert genauso und das ist ein riesengroßer Vorteil für uns.

00:44:43: Der zweite Punkt, den du angesprochen hast Daniel.

00:44:46: Es geht so ein bisschen glaube ich in die Richtung Fulfillment bei Amazon, FBA.

00:44:51: Wir haben uns tatsächlich mal spaßesalbe überlegt.

00:44:53: Hey!

00:44:53: Fulfilment by spread wäre doch eigentlich mal so eine ganz coole Ding Das eben die Marke am Ende des Tages ihre Produkte nur noch zu uns schickt und wir verteilen sie dann in die verschiedenen Läden Gibt es glaube ich irgendwann in Zukunft nochmal den Punkt wo wir das Thema angehen weil es dann natürlich nochmal ganz spannend sein könnte, dass die einfach ihre Palette bei uns stationieren.

00:45:15: Aber wenn wir jetzt über große Einzelhandelsketten sprechen für die Spread-Durchaus auch interessant ist... ...die haben ja in der Regel eine Zentrallogistik.

00:45:23: Das heißt, wenn wir zu über ganz große Einzellhandelketten reden,... ...dann muss die Marke sowieso nicht mehr jeden Store einzeln beliefern,... ...sondern dann schicken sie auch ihre Paletten einfach ins Zentrallager und von dort aus wird die dann mit der täglichen wöchentlichen Belieferung der Filialen

00:45:41: Ich habe das ja zum Teil mit Influenz anzutun, die eigentlich Direct-to-Consumer, die Ware immer direkt an irgendwelche Konsumenten verzickt haben.

00:45:50: Also Käppi für ... ... neunfünfzig Euro weil da vorne so ein kleines Logo von mir drauf ist und das wurde dann auch verdient.

00:46:01: Jetzt möchte ich mit euch Geschäfte eingehen und da kann ihr halt schlecht Neunfünftig Euro verlangen.

00:46:06: Wie geht es denn?

00:46:08: Gibt es da Diskussionen mit den Referanten, die eigentlich ursächlich nur E-Commerce auf eigene Kammerbetriebe haben?

00:46:16: Die müssen jetzt kalkulatorisch alles an das Internet rangehen.

00:46:19: Ich würde gar nicht sagen der Unterschied ist nicht so groß weil wir haben ja eben gerade darüber gesprochen dass die Customer Acquisition Cost online ziemlich hoch sind.

00:46:28: also Online habe ich vielleicht keine Marge die anderen Laden geht, aber ich habe online einfach enorm hohe Kosten die für Instagram Facebook Werbung etc.

00:46:39: draufgeht und das fällt natürlich alles weg weil am Ende der Laden sozusagen genau die Kunden bringt und dafür quasi eine Marge bekommt.

00:46:48: Ich würde sogar soweit gehen dass es Fälle gibt in denen stationär viel viel lokalter ist für so ne Marke Weil sie eben diese hohen Kosten für Google-Werbung, Instagram-Meterwerbung eben nicht mehr haben.

00:47:03: Oder so eine Hausnummer wie viele von diesen Direkturkonzumer anbietern in diese Acquisitionskosten reinfließen?

00:47:16: Bei Amazon sind es ja schon mal, da weiß man die Prozentpunkte also

00:47:20: genau, sie zahlen ja Prozente Stadtform an Bitra, die sind da meistens bei zwanzig Prozent.

00:47:28: Also um den Dreh kann auch höher sein aber dann kommen ja noch zusätzliche Acquisitionskosten dazu also Verlegungskosten was Paul gerade meint im Meter Ads Google also SEO etc.

00:47:41: Da steckt schon ganz viel drin.

00:47:42: das heißt da ist der Kostenblock natürlich extrem hoch und deswegen suchen sie auch nach neuen Möglichkeiten gerade in stationären Geschäfts Weil die Marge ist da und da aber natürlich die Kosten für einen neuen Kunden zu senken.

00:48:00: Und das haben Sie dementsprechend, dass sozusagen das, wo wir das Einzelhandel geschafft

00:48:06: haben.

00:48:07: Jetzt wisst ihr ja wie die Händler ticken zurück.

00:48:08: Das heißt also der klassische Händeler hat dann immer so seine... Oh!

00:48:13: ... zwei Komma acht brauche ich auf jeden Fall.

00:48:16: Also mal hundert und dann nochmal was oben drauf bis es dann seine Kalkulation.

00:48:22: Der Erzielten-Kalkulation kommt dann eben auf x, y und ungelöst.

00:48:25: Das heißt also, das gibt so eine Kalkulation im Hintergrund, die will er einfach realisiert haben.

00:48:31: Und das kriegt ihr glaube ich mit eurer Provision nicht hin oder doch?

00:48:35: Da würde ich hier glaube ich widersprechen... Also das bekommt ein Laden der also einen Laden hat natürlich die Möglichkeit Produkte reinzunehmen mit sehr hoher Marge.

00:48:46: Die Margen sind sozusagen oder die margen Bereiche sind bei uns im Markenpult für die Leneinsicht einsehbar.

00:48:53: Das heißt, ein Laden kann natürlich auch ganz gezielt nach sehr, sehr margenstarken Produkten schauen, je nachdem welchen Use Case wir bedienen wollen.

00:49:01: Also wenn wir den Durchschnitts-Warenkorb wert steigern wollen okay dann brauchen wir vielleicht irgendwie margenstarke Produkte dahinter.

00:49:07: Wenn es ja darum geht die Kundenfrequenz im Laden zu steigeren würde man vielleicht sagen ok Da kann man auch ein Produkt nehmen, was eine vielleicht ergeringere Marge hat.

00:49:16: Weil sich das Ganze sozusagen amortisiert dadurch dass erst mal wieder Kunden in Laden reinkommen und dann noch bei irgendwas anderem hängen bleiben.

00:49:24: Und je nachdem kann man natürlich eine ganz konkrete Strategie fahren und sich halt dafür eben die passenden Produkte aus unserem Markenpool mit auswählen.

00:49:34: So jetzt kommen wir also zu dem nächsten Punkt weil wir haben ja auf den Durchschnittsfonds im Hinterkopf gehabt Und jetzt bin ich ein Filiasystem, das eine relativ keringe Personaldichte auf der Fläche hat.

00:49:50: Lässt sich das dann da realisieren?

00:49:53: Wenn ihr bedienungsintensive Artikel habt ist es so ein Bottleneck wo er sagt oh!

00:49:58: Jetzt wird's schwierig.

00:50:01: Ne man kann eigentlich die Produkte in drei Kategorien bei uns ein.

00:50:03: Nur sind sie eingegrenzt.

00:50:06: Produktkategorie Nummer eins ist Mitnahmeartikel oder nicht erklärungsbedürftige Artikel selbstkäufer Beratungsintensität.

00:50:15: Stufe Zwei ist, es muss auf dem Produkt ein zwei Sätze darauf geschrieben sein.

00:50:20: Damit ich weiß okay was für ein Produkt das ist, braucht da jetzt vielleicht kein Mitarbeiter dafür.

00:50:24: aber ich weiß es nicht direkt aus dem Kopf sofort sondern ich liest es mir kurz durch auf der Verpackung.

00:50:28: Das heißt es muss aus der Ver Packung geschrieben sein und die Stufe Drei ist dann halt... Beratungsintensiver, wo ein Mitarbeiter mehr über das Produkt wissen muss.

00:50:38: Und das ist sozusagen so sind die Produkte auch gelabelt und danach kann der einzelne die Produkter auswählen.

00:50:45: Es ist klar natürlich dass deutlich weniger beratungs- intensivere Produkte oder wenn ich eine kleinere geringes Personaldecke habe... viele mit der Produkte, mit der Stufe Drei mehr reinnehmen.

00:51:01: Wenn aber Produkte einfach gerade super gut zu meinem Bereich passen und ich sage okay da ist Edes noch Hau drin dann hole ich mir mit rein.

00:51:08: Aber das kann der Einzelhändler auch da selber entscheiden.

00:51:12: Ja weil wir hatten ja das konkrete Beispiel.

00:51:13: Wir nehmen jetzt von Waldgold Hocheckernöl Für thirty fünf Euro Zweiundfünfzig Milliliter Flaschere.

00:51:24: Das kann man eigentlich einfach so hinstellen.

00:51:27: Nein.

00:51:28: Da braucht man ja tatsächlich dann auch Bedienung und Beratung, das heißt also ihr seid dann schon in den Gesprächen mit den entsprechenden Händern so unterwegs dass sie dieses mit thematisiert.

00:51:42: Genau es ist ja ein wichtiger bei dem Endeffekt wir wollen dass alle erfolgreich sind Und im Endeffekt sind wir auch erfolgreich, wenn der einzelne erfolgreich ist und wenn die Produzent erfolgreich sind.

00:51:55: Das heißt, wir haben eine Win-win-Win-Situation für alle Seiten und genau dann wird geguckt wie das Zeug erklärt wird ob es von einer Person erklärt werden muss, ob vielleicht sogar die Marke auch eine Möglichkeit hat gegebenenfalls uns ein Display aufzustellen oder ein bisschen mehr Awareness darüber zu bringen.

00:52:12: Wie auch immer, da gibt es dann verschiedene Möglichkeiten zu das dann auch abbilden zu können gerade.

00:52:19: Das sind einfach Themen die auch bei uns alle mit behandelt werden.

00:52:24: Engthier darüber nach gegebenenfalls zu substituieren über screens Brachsteuerung etc.

00:52:32: pp.

00:52:34: weil wir haben ja ein Personalproblem im Handel.

00:52:36: Wenn ich jetzt bei den Baumärkten bin als Beispiel Dann habe ich auf tausend Quadratmeter einen Mitarbeiter.

00:52:45: Also das Ganze lässt sich natürlich super gut ergänzen, wenn man es dann möchte.

00:52:51: Da gibt's glaube ich richtig gute Anbieter auf dem Markt die genau dieses Thema angehen, erklärungsintensive Produkte richtig gut dem Kunden zu erklären ohne dass dafür groß Personal gebraucht wird.

00:53:04: da können wir natürlich auch Kontakte herstellen und Empfehlungen aussprechen.

00:53:08: am Ende des Tages gehts aber immer um das runde Gesamtkonzept.

00:53:13: Und was uns total wichtig ist, der Laden selber hat die Hoheit über seine Fläche.

00:53:17: Der Laden selber hatte hoheit über sein Konzept.

00:53:20: also wir machen jetzt nicht irgendwie aus einem Sportgeschäft plötzlichen Lebensmittel laden oder andersrum sondern es geht am Ende genau darum die DNA von diesem Laden herauszuarbeiten und das ganze sozusagen zu stärken.

00:53:35: Ich würde gar nicht so viele Dinge am Anfang so stark zu zerdenken Sondern unsere Empfehlung ist immer einfach starten mal die ersten Produkte auf die Fläche stellen, schauen wie die Resonanz ist dann in einem hohen Tempo durchiterieren.

00:53:49: Weil das auch genauso wie Start-ups funktionieren.

00:53:51: also von den Start-Ups her in unserer Welt tritt niemand an und schreibt einen Businessplan und sagt okay wir setzen diesen Businessplan jetzt die nächsten zehn Jahre genau so um sondern es ist immer man hat eine Idee, man probiert sie aus, man validiert sie Man schaut was richtig gut funktioniert hat.

00:54:11: bei dem, bei den zehn Prozent die noch nicht funktioniert haben schaut man iterativ wie man die eben verbessern kann und dadurch kommt man eben sehr schnell zu einem validierten Ergebnis was richtig gut auf der Fläche funktioniert.

00:54:23: Also deshalb große Appell einfach austesten, einfach machen und dann immer besser werden.

00:54:28: Naja

00:54:31: das ist so ein bisschen der Hintergrund, ich nehme jetzt aber mal die Baumärkte.

00:54:35: also die Baumarkte wissen dass sie momentan ja so einen Engpassfaktor haben.

00:54:39: Das ist der ganze Prozess der Digitalisierung.

00:54:42: E-Commerce, Anbieter wie Gartenhaus.de oder Misspombadur sind da deutlich besser also bei der gesamten Digitalisierung.

00:54:52: das Problem ist, nehmen wir mal Gartenhouse oder Miss Pombadour die sagen wir haben natürlich ein bedienungsintensives Produkt.

00:55:01: Also das funktioniert mit den Mitarbeitern von Baumart gar nicht.

00:55:04: und dann werden eben solche Firmen wie Miss Pompadur beispielsweise dann auch eine Standenteil eines Baumart Konzeptes weil die in der Technik so weit voraus sind, was digitale Beratung etc.

00:55:20: WP und digitale Technik bedeutet.

00:55:23: Und da seid ihr natürlich halt oder du als Techie müsstest doch da eine gewisse Freundschaft dazu haben zu sagen Mensch, da hätten wir noch Expansionsmöglichkeiten.

00:55:36: Also es ist glaube ich ein superspannendes Thema was dahinter steht weil natürlich solche Marken, die es schaffen aus einem erklärungsbedürftigen Produkt ein... ich sag mal sehr einfach verständliches Produkt zu machen.

00:55:49: Diesen natürlich bei uns auch willkommen und das fördern wir natürlich auch total im Markenpool dass diese Produkte dann beispielsweise nicht mit irgendwie Stufe drei Erklärung bedürftig eingestuft werden sondern eben mit Stufe eins verkauft sich von selber.

00:56:03: also das nehmen wir absolut mit weil das einfach eine riesengroße Arbeitserleichterung für den Einzelhandel ist.

00:56:10: Dann machen wir mal nochmal so ein bisschen Butterbeidefische.

00:56:16: Ihr kommt ja nach Frankfurt.

00:56:19: Genau,

00:56:20: freuen wir uns schon drauf!

00:56:22: Heute euch schon drauf?

00:56:25: Also das Schöne an Frankfurt ist natürlich dass wir abends eine ganz tolle Wochevent haben wo wir gemeinsam Wochen ausprobieren und testen unter anderem mit Waldgold.

00:56:38: Das wäre dann nochmal jetzt noch an für euch, der vielleicht auch kein Spannenbärer.

00:56:46: Wir gehen aber auch tagsüber in verschiedene Geschäfte und gucken uns solche Geschichten an.

00:56:51: Und ich glaube was wir jetzt realisieren können im Zusammenhang ist tatsächlich Glasporzellanhändler im Mai-Zeit.

00:57:00: Aber da gibt es nicht viel, das ist Loreille.

00:57:03: Ist das jetzt den trockenen Tüchern?

00:57:07: Noch nicht!

00:57:07: Es sind ordentlich neun oder prozeitige Trockentüchern.

00:57:10: Wir sind da jetzt in den letzten Gesprächen, vorgeschrittenen Gesprächen und aber stand jetzt wo wir heute die Podcastaufnahme haben ist noch nicht in Trockenteuchern.

00:57:21: Das Schöne ist aber versprechen erst seit einer Woche mit denen Die Begeisterung ist hoch das Tempo ist super hoch was wir damit bringen Und dass es auch uns eben wichtig Nicht irgendwie lange Projekte daraus machen sondern von Erstes mal von uns gehört bis Produkte auf der Fläche einfach super schnell das Ganze umzusetzen.

00:57:40: Wir müssen nicht irgendwie lange um den heißen Brei herumreden, sondern am Ende geht es darum dass wir richtig Geschwindigkeit reinbringen in eine Branche, dass wir Listungszeiten verkürzen und dass wir einfach den Laden viel flexibler und agiler aufstellen.

00:57:53: Und das liegt uns sehr im Herzen.

00:57:55: also die Chancen stehen sehr gut, dass sie noch live bekommen.

00:58:01: Aber ich wollte in dem Zusammenhang, weil ich weiß dass ihr erst seit einer Woche mit denen in den Gesprächen seid und es ist ja mal so ein anderes Gespräch gewesen.

00:58:10: Aber normalerweise seid ihr irrsinnig schnell.

00:58:13: also Geschwindigkeit Wie lange dauert das bis die Ware bei mir auf der Fläche ist?

00:58:20: wenn ich heute mit euch telefoniere?

00:58:25: Wenn du, kommt im Endeffekt eigentlich nur auf die Liefergeschwindigkeit der DHL an oder des Paketes an.

00:58:31: Das heißt wenn du jetzt mit uns starten möchtest bis zu innerhalb von fünfzehn Minuten registrierst kriegst du den Terminal zugeschickt.

00:58:40: das ist in zwei Tagen da.

00:58:42: wir gehen direkt in die Liefernanden-Auswahl fragen die Produkte an Kriegen eine Rückmeldung und die Pakete sind eigentlich auch vom Weg.

00:58:49: theoretisch, wenn du jetzt mit uns startest, könnte, wenn alles gut läuft in zwei Tagen direkt verkaufsfähig sein.

00:58:57: Ich sag mal so das glaubt uns auch immer niemand.

00:58:59: dann sagen wir gerne okay ab nächster Woche können wir direkt starten und Produkte verkaufen.

00:59:05: Jetzt hast Du das mit dem Terminal angesprochen?

00:59:08: Das müsste ich mir nochmal erklären ist ja logisch.

00:59:10: also wir haben eine getrennte Buchhaltung.

00:59:12: die eine Buchhaltungen läuft dann praktisch über die Lieferanten.

00:59:14: damit habe ich nichts zu tun weil ich bekommen Provision und das andere kassiere ich meine eigene Kasse rein.

00:59:22: Ich brauche eigentlich nur eine zweite Kasse, oder?

00:59:25: Genau.

00:59:25: Also grundsätzlich gibt es quasi zwei Integrationsmöglichkeiten bei uns.

00:59:29: das eine ist die Integration in die bestehende Kasse rein.

00:59:32: Das bekommen wir hin.

00:59:33: je nachdem wie modern der Kassensystem Hersteller ist geht das auch schneller.

00:59:38: Grundsätzlich ist es aber so.

00:59:40: Wir wollen nicht irgendwie auf IT Projektzeiten warten.

00:59:44: Wir wollen dann nicht groß Kostenblöcke erschaffen, ohne dass man vorher mal was getestet hat.

00:59:49: Deshalb ist unsere Empfehlung starten mit unserer Standalone Kasse.

00:59:53: Die stellt man einfach daneben.

00:59:55: Die ist sofort startklar.

00:59:57: Fünfzehn Minuten Registrierung gibt einen Kartenzahlungsterminal dazu.

01:00:02: Darüber werden die Produkte abgewickelt.

01:00:04: Es ist eine zweite Kasse das wissen wir.

01:00:06: aber darüber kann man eben super schnell starten.

01:00:09: und wenn man nach zwei drei Wochen merkt hey Leute rennen mir die Bude ein Jeder zweite Einkauf sind hier Produkte, die quasi gemäß Marketplace abgewickelt werden.

01:00:19: Hurra super!

01:00:20: Dann ist nämlich genau die Motivation da das Ganze auch in die Kasse zu integrieren und dann können wir sozusagen die Kassenintegration angehen.

01:00:29: aber zum schnellen Start ist die absolute Empfehlung Stand-alone starten weil es einfach superschnell geht.

01:00:35: Okay also ich gehe mal davon aus dass klappt alles wie wir das besprochen haben.

01:00:40: Wir können uns das bei der Trendtour live vor Ort einbucken

01:00:46: Im

01:00:48: besten Fall ja.

01:00:50: Sind dann auch die Tatos mit vor Ort?

01:00:53: oder hat sich Herr Keller gegen Tatos entschieden?

01:00:57: Das wird sich noch entscheiden.

01:01:00: Ich bin aber ehrlich, Tattoos ist ein sehr gutes Ding für Frühjahr und Sommer und eher nicht so ein Herbstprodukt.

01:01:08: das heißt da die Produkte können auf jeden Fall mit reinkommen aber sie sind der größere Bringer eigentlich zu Sommerzeit.

01:01:17: deswegen könnte dass vielleicht eher etwas anders was man vielleicht noch an Weihnachtsgeschenk mit rein gibt.

01:01:21: aber Tattoes sind eher Empfehlungen Frühjahresommer

01:01:27: Und am Folgetag habt ihr dann nochmal die Bühne im Massivzentral.

01:01:32: Dann würdet ihr da noch mal allen erklären, wie das ganze Ding funktioniert.

01:01:38: und ja, da freu ich mich auf jeden Fall drauf, dass ihr kommt und zugesagt habt.

01:01:44: Kommt ihr zu zweit?

01:01:46: Zu dritt oder alleine?

01:01:49: Wir sind auf jeden Fall ist hundertprozentig der Plan noch nicht, aber ich gehe sehr stark davon aus dass wir auf jeden fall zu zweit kommen.

01:01:55: Das heißt zwei Personen auf jedenfall vor Ort und genau vor uns auf jeden falls das auf der Bühne auch einmal nochmal vorzustellen, auch gerne nochmal zu zeigen und genau!

01:02:07: Das ist der Status-Co.

01:02:09: Wir sind mittlerweile jetzt auch fünfköpfiges Team also Chancen stehen gut, dass wir da auch jemanden aus dem Team noch mit dabei haben freuen bei uns sehr drauf.

01:02:18: Perfekt.

01:02:19: Im Drittel des Advisory Boards ist er eh vor Ort, weil Professor Dr.

01:02:24: Stefan Rüschen ist der Moderator und Johannes Berenzen macht dann die Abmoderation.

01:02:31: Gemeinsam mit Stefan Rüschen – das ist eigentlich ganz witzig, also praktisch wie ein Familien-Fraktion.

01:02:38: Die Welt ist klein!

01:02:41: Und Handel ist sowieso eine sehr, sehr schöne überschaubare Bubble.

01:02:46: Überschaubar?

01:02:48: Wir haben zweihundertfünfzigtausend Händler.

01:02:52: Aber eigentlich fühlt es sich doch schon sehr familiär an, oder?

01:02:55: Ja, das stimmt!

01:02:56: Also die Leute sind immer gerne unter sich und das Schöne am Handel ist dass jeder von sich behauptet bei ihm ist alles anders.

01:03:05: Über allen anderen.

01:03:07: Da weiß der Problematik eigentlich bei allen die Gleiche.

01:03:10: Das ist so spannend.

01:03:11: ich glaube da plaudere ich nur nochmal ein bisschen aus dem Nähekästchen.

01:03:15: Damals wirklich vor vier Jahren, als wir die ersten Gespräche geführt haben waren die ersten Ideen auch.

01:03:20: das ist ja super.

01:03:22: Das ist eine richtig gute Idee!

01:03:24: Das funktioniert bei allen aus, war bei mir.

01:03:26: Bei mir funktioniert es nicht aber bei anderen wird's funktionieren.

01:03:29: Das war so die Standardantwort, die wir am Anfang immer bekommen haben und bis wir dann irgendwann gemerkt haben okay das ist einfach nur ne Standard-Ausrede hier und konnten dem Ganzen danach gehen.

01:03:42: Aber es

01:03:43: ist glaube ich auch sehr, sehr verständlich.

01:03:45: Weil wir rütteln ja schon so sehr an den Grundpfeilern des Handelns weil handelt er eben seit tausenden von Jahren immer aus Einkaufen und Verkaufen bestand.

01:03:53: Und wie bringt halt jetzt eben das Marktplatz Konzept?

01:03:56: Wie man's von online Markplätzen wie Amazon kennt bringen wir natürlich erstmals mit den Vorteilen in den stationellen Einzelhandel und Das ist natürlich schon ein gewisses Umdenken was da im kopf erstmal stattfinden muss und da braucht es halt auch mal erstmal einen Moment bis man dass wirklich in der vollen Macht begreift, was mit diesem Marktplatzkonzept alles am Ende des Tages möglich ist.

01:04:18: Ja das sehe ich jetzt, da muss ich mir leider entstehen ein bisschen anders, weil die Händler ja schon seit Jahrzehnten versuchen, dieses Geschäftsmodell einkaufen und verkaufen zu ihren Gunst zu verändern.

01:04:31: Das heißt über Kommission, über Konsegnation, et cetera pp.

01:04:36: also gibt es tausend Möglichkeiten Zahlungsziele bis zum immerleinstag usw.. Die Besuche sind schon eigentlich immer da gewesen, wo ich bei euch tatsächlich den exorbitanten Vorteil sehe.

01:04:51: Der Händler hat gar keine Zeit sich mit Marken zu beschäftigen wie ihr das tut und das war die eine Frage, die ist das vergessen?

01:05:00: Ich glaube, wir seid so gut unterwegs dass sie Marken, die Infraranten zu euch kommen oder anfragen.

01:05:06: kann es sein?

01:05:08: Ja

01:05:11: Ich kenne genügend Vital as a Service Ideen, so aus dem letzten Jahrzehnt.

01:05:17: Die brauchten im Prinzip ein zwei Mann Tage nur um diese Verbindung zu den Marken aufzubauen.

01:05:24: Das ist jetzt inzwischen deutlich einfacher geworden oder?

01:05:28: Ja!

01:05:29: zuhundert Prozent.

01:05:29: Also wir merken da gar keine große Probleme eigentlich mit den Marken, kann vielleicht uns auch ein bisschen zu... Ich kann uns sehr offen wie Schulter klopfen von den Konzepten die wir bereits in verschiedenen Einzelnen umgesetzt haben.

01:05:42: das die natürlich attraktiv für ganz viele Marken sind aber merken wir haben einfach unextremst hohen Verkaufsdruck und wir sind eine sehr gute Möglichkeit spannende neue Verkaufen Kanäle zu finden und die darüber zu generieren.

01:05:56: Ja, also der Zulauf der Marken wie ich gerade eben auch gesagt hatte ist wirklich wir prüfen die natürlich.

01:06:04: Das heißt sie müssen gewissen unsere Standards auf jeden Fall erfüllen aber er ist sehr stark zulaufend so dass wir in den einzelnen Händlern immer wieder spannende neue Überraschungen über unseren Marketingpool liefern können.

01:06:19: Also die wirtschaftliche Situation übt einfach Druck auf beiden Seiten aus, sowohl bei den Läden als auch bei den Marken.

01:06:25: Und wenn wir dann natürlich beide Seiten unterstützen können am Ende mehr zu verkaufen und mehr Umsatz zu erzielen, dann ist das einfach grandiose.

01:06:35: Wie gesagt also ihr habt eine super Idee praktisch ins Hafen, also als Marktplatz digital erkennbar und ich glaube dass ihr mit der Sortimentsbreite Ich glaube, ich habe den größten Vorteil.

01:06:53: Das kann man nicht kopieren.

01:06:54: Also das ist nicht Copy-Paste-Fee und damit habt ihr praktisch einen USP für euch geschaffen.

01:07:01: Dieses Buchhalterische und diese Verrechnung und keine Ahnung, da verdingen sich auch andere Leute inzwischen dran.

01:07:11: Ich glaube bei euch wird es tatsächlich die unglaubliche Vielfalt an Sortimenten wie akribisch ihr damit auch gearbeitet habt mal also mit Robidin, Intensität und so weiter.

01:07:24: Und ihr habt euch eigentlich über alles im Kopf gemacht und bietet damit für beide Seiten einen perfekten Mehrwert.

01:07:30: Lieben Dank für die Worte Daniel!

01:07:33: Also zwischendurch, bin ich nett.

01:07:36: also ich bin ja eigentlich immer nett.

01:07:40: So fehlt noch irgendetwas.

01:07:44: falls ich jetzt irgendetwa vergessen habe

01:07:49: Wir haben glaube ich über vieles gesprochen, wir haben darüber gesprochen wie das Marktplatzprinzip funktioniert.

01:07:53: Wir haben über unseren Markenkuhl gesprochen mit über fünfzehntausend Produkten und wir haben ja über die aktuelle Situation für Marken als auch für die Läden gesprochen.

01:08:08: Gibt es sonst noch irgendwas?

01:08:11: Ich glaube was vielleicht noch so ein ganz spannender Ausblick ist wo die Reise für uns hingeht.

01:08:19: Perfekt.

01:08:20: Dann klaue ich dir nicht eine Frage hier.

01:08:25: Nein, also ich vor... Ja, Johannes hat euch da empfohlen.

01:08:30: Ich habe mir das angeguckt und bin total begeistert.

01:08:32: Also da habe ich übrigens hier bei mir vor Ort direkt schon mal weiter empfohlend und bin mal gespannt ob daraus was draus wird.

01:08:40: aber die Händler sind ein bisschen langsamer als waren.

01:08:45: Da muss man denen schon richtig ordentlich In dieser Treten, dass es da mal irgendetwas tut.

01:08:52: Jetzt habe ich Minuspunkte gesammelt.

01:08:53: Ich glaube das schneide ich aus!

01:08:56: Wir haben immer drei Teile.

01:08:57: Also der erste Teil ist so Anmoderation eure Personen einfach mal kennenzulernen und dann haben wir natürlich den Hauptteil, euer Geschäftsmodell Und im Nachgang geht es dann nochmal so ganz explizit um euch als Team oder als Person.

01:09:12: Dann wird's dann der dritte Teil ein sogenanntes Fragengebietter.

01:09:17: Seid ihr bereit?

01:09:19: Ja, immer.

01:09:22: So was treibt euch eigentlich morgens an und wie viel Uhr?

01:09:31: Was ist euer echter Motor das ihr sagt?

01:09:33: Oh geil ich möchte jetzt ein Sprit.

01:09:37: Wie viele Uhr der Motor angeht oder...

01:09:40: Nein nur weil ich meine eigene Aufstehzeit habe.

01:09:46: Hört mich mal interessiert wann die aufsteht um was euch jeden Tag antreibt also der Motor.

01:09:51: Ich möchte jetzt arbeiten in eurem Alter.

01:09:57: Also das ist ganz spannend, also von den Uhrzeitenpornen und ich sehr, sehr unterschiedlich.

01:10:01: Ich bin auf jeden Fall der früherer Aufsteher bei uns.

01:10:05: Bei mir klingelt der Wecker eigentlich immer zwischen sechs und sechs zu dreißig.

01:10:09: Und dann geht es auf... Ist vielleicht auch ein bisschen daran geschuldet dass meine Freundin Grundschullehrerin ist, die im Gespräch der Wecke klingelte und dann stehe ich zum Beispiel mit auf.

01:10:20: Ja, ich mag Innovation.

01:10:22: Ich mag Veränderung und wir haben ein richtig geiles Team mit dem es super viel Spaß macht zusammenzuarbeiten.

01:10:29: Es macht richtig Spaß mit spannenden Einzelhändlerinnen und Marken zusammen zu arbeiten.

01:10:35: Wir bekommen viel das Feedback eigentlich nur.

01:10:38: Wir sind super innovativ!

01:10:39: Und irgendwie ist da so ein großer Motor und Antreiber drin.

01:10:42: Ich kann es ehrlich sagen, wenn ich damals vielleicht auch nicht ganz gesund aber wenn ich mal als paar Stunden nichts was mache kommt direkt eine Arbeitsgedanke bei mir im Kopf weil man so tief im Thema drin ist.

01:10:54: deswegen woran wie tief dem was der Motor da ist.

01:10:58: das schwer zu beschreiben aber ist einfach ne Lust ist ne richtige Lust drauf jeden Morgen aufzustehen und anzufangen.

01:11:10: Bei dir Paul, du stehst aber ein bisschen später auf.

01:11:12: Ich bin eher der Langschläfer.

01:11:13: dafür erreicht man mich noch in den späten Abendstunden des öfteren Mal das gleicht sich dann quasi wieder aus und ich bin dann eher so ein bisschen an den Sonnenrhythmus orientiert.

01:11:24: was treibt mich an?

01:11:24: Ich glaube am Ende ist es am Ende des Tages einfach ja auf komplexe Probleme und Herausforderungen sehr einfache Lösungen zu schaffen.

01:11:37: Das ist, glaube ich das was mich antreibt.

01:11:39: Es tut mir weh irgendwie zu sehen wenn Einzelhändler unter Bürokratie leiden unter irgendwie den Strukturen die vorherrschen aus denen sie nicht rauskommen und denen eben ein Werkzeug einen Tool eine Spielwiese an die Hand zu geben mit der die eben wieder ganz flexibel mit viel großer Freiheit unterwegs sein können.

01:12:01: ja das finde ich einfach wunderschön einfach zu sehen Und das macht dann auch richtig Spaß, wenn man wieder schöne Leben hat in dem man richtig gute Produkte findet und auch eine tolle Beratung bekommt.

01:12:11: Okay vielen Dank!

01:12:14: So die letzten zwei drei Jahre wo ich eben mit Sprit beschäftigt habe, dass du auf die Reise gebracht habt und jetzt ja recht früh, weil wir früh jetzt sehr erfolgreich unterwegs seid.

01:12:25: was hat euch in dieser Zeit am meisten geprägt?

01:12:33: Was uns am meisten geprägt hat sind gute Fragen.

01:12:39: Ich hätte sie mir vor

01:12:40: schicken lassen müssen, dann hätte ich immer ein bisschen drüber nachdenken.

01:12:42: Das war ja extra nicht.

01:12:46: Wäre sonst zu einfach!

01:12:48: Ich glaube am meisten geprägt haben uns die super vielen Gespräche mit den ganzen Läden und Produzenten, die uns komplett transparent ihre aktuelle Situation geschildert haben, wo der Schuh gerade drückt was auf der Seele brennt... Perspektiven.

01:13:07: Also am Anfang dachte ich, naja Handel wird ja wohl irgendwie mehr oder weniger alles das Gleiche sein?

01:13:12: Im Kern ist es das auch.

01:13:14: aber sozusagen die ganzen Ausprägungen wie handeln unterschiedlichen Branchen funktioniert welche Feinheiten es da alles gibt.

01:13:20: Ich glaube das waren Dinge die wir einfach durch ganz viele Gespräche herausgefunden haben über die ich super dankbar bin dass wir sie hatten und das hat glaube ich sehr geprägt Und auch das Produkt am Ende des Tages geprägt, weil natürlich das ganze Feedback und alles was wir da bekommen haben immer sofort mit wieder eingeflossen ist.

01:13:38: Das Ganze eben noch besser gemacht hat.

01:13:46: Ja, im Endeffekt was mich am meisten geprägt haben sind eigentlich die Menschen.

01:13:50: Wenn du jetzt sagst eine Person ist ich finde der Zusammenhalt in Handel extrem spannend und auch wie divers unterschiedliche Personen sind.

01:13:58: also Wenn ich darin denke, Johannes Behrens in der uns betreut.

01:14:06: Aber Alexis, wo jetzt den Nachnamen ist immer schwierig auszusprechen von unserem ersten Retail Next Event ganz um die Retail Reporterin zu... Ich weiß es nicht!

01:14:17: Von spannenden größeren Kunden auch von ganz großen Handelsketten dazu.

01:14:23: also das sind die Menschen und die unterschiedlichen Gespräche die wir dann auch bis abends zwei Uhr, drei Uhr nachts haben.

01:14:30: Wo wir über diese Themen sprechen und ich glaube das prägt am meisten.

01:14:35: Das ist besonderer.

01:14:37: Okay was waren in dem Zusammenhang um mutigste Entscheidungen?

01:14:43: muss sich das Risiko also mit Bauchschmerzen angestrengt?

01:14:48: Es hat sich aber trotzdem gelohnt.

01:14:50: Also ich glaube mit Bauchschmerzen sollte man nie etwas machen weil man immer auf sein Bauchgefühl hören sollte und da wo das Herz schlägt was einem in den Sinn kommt.

01:14:59: Ich glaube, ein Start-up zu gründen ist immer zu Beginn ja ein Wagnis etwas Unbekanntes auf das man sich einlässt.

01:15:09: also ich glaube ich würde einfach das gesamte Start up leben jetzt auch schon mit meinem zweiten Start Up nennen an der Stelle weil es natürlich einfach immer einen Abenteuer ist auf dass man sich am Ende des Tages einläßt und ich würde sagen es lohnt sich total eben wegen diesen ganzen Menschen, wegen den ganzen Begegnungen.

01:15:27: Wegen der Bubble in der man da ist und das macht richtig Spaß.

01:15:30: also ich glaube dass es auch so mein Antrieb.

01:15:32: Es muss am Ende des Tages Spaß machen.

01:15:34: wenn's irgendeinen Tag gibt wo Ich aufstehe und denke nie ich habe keine Lust mehr auf das ganze dann müsste ich mir irgendwas anderes suchen.

01:15:40: Aber ich steh jeden morgen auf Und ich hab riesen Freude daran.

01:15:44: ich liebe das Leuchten in die Augen von den Magen und von den Einzelhändlern.

01:15:47: Ich liebe es wenn ja ein Laden vielleicht erst mal skeptisch ist Und nachdem wir dann irgendwie ein, zwei Stündchen gesprochen haben, haben die so große strahlende Augen und kommen aus dem Grinsen gar nicht mehr raus.

01:15:59: Und sagen hey Jungs ich finde richtig cool was ihr macht.

01:16:03: Diese Begeisterung für das Thema ist das liebe ich.

01:16:10: Ich glaube wir sind generell ein sehr mutiges Team.

01:16:13: Auch unsere Mitarbeitenden sind sehr mutig alle, das heißt ich würde pauszustimmen dass es keine Entscheidungen gibt die wir jetzt mit großen Bauchschmerzen treffen.

01:16:22: Sondern wenn's eine größere Entscheidung ist wird sie gemeinsam getroffen und dann sind wir mutig und dann gehen wir da voll drauf zu und dann holen wir da die besten Erkenntnisse raus für uns und deswegen gibt's da mehrere größere Entscheidungen.

01:16:37: Also dass wir jetzt so viele Marken plötzlich drin haben, ich muss sagen vor drei Jahren war noch nicht die Idee das wir so einen großen Markenpool mit reinbringen.

01:16:43: Das hat sich dann letztes Jahr irgendwie dann entwickelt, dass man sagt okay und bringt direkt auch Marken mit rein sind alles mehrere Entscheidungen und dann ist am Anfang ein bisschen Unsicherheit.

01:16:53: aber wir haben sie als Team geschlossen entschieden und einfach vielleicht bist du sogar eine sehr Stärke von uns, dass wir alle mutig sind.

01:17:04: Es wird schönes.

01:17:05: Steilvorlage.

01:17:07: Ich habe das Gefühl, ihr habt ja Nullsdaten.

01:17:10: Ich könnte es ruhig zugeben.

01:17:12: Habt ihr jeweils eine Schreche?

01:17:14: Die ihr gerne ablegen würdet weil die euch ein bisschen behinderten?

01:17:18: Also ich glaube Mattes und ich sind einfach total unterschiedliche Menschen Und Mattes kann mit dem einen besser und ich mit dem anderen besser.

01:17:26: Ich bin der Techie Mattes ist der auch nachts um zwei noch das Bierchen trinken kann mit den Leuten ganz entspannt.

01:17:34: Ich glaub da ergänzen wir uns einfach gut.

01:17:37: Beziehungsweise das, was am Ende des Tages meine Schwächen sind.

01:17:39: Das fängt Mattes hintenrum dann wieder auf und umgekehrt genau... Wolltest

01:17:42: du mal deine Schwäche wissen?

01:17:45: Meine Schwäche!

01:17:46: Ich bin glaube ich ein sehr rationaler Mensch.

01:17:49: Also... Was sagt

01:17:50: deine Schwäche?

01:17:51: Ja aber ich versuche Dinge immer...

01:17:52: Du hast die Urstellung gespricht.

01:17:55: Versuche

01:17:55: immer irgendwie in klare Form zu gießen und irgendwie klare Prozesse daraus zu machen.

01:18:01: Und Mattis ist da ja so ein bisschen freier dabei, geht einfach drauf zu.

01:18:05: Also deine Schwäche ist das du pedantisch bist?

01:18:11: Wie man es nennen mag wenn das jetzt deine Worte sind.

01:18:15: aber ich glaube am Ende ist es genau dieses Ergänzen.

01:18:20: Was ist deine Schwäche Mattis?

01:18:24: wirklich das, was Paul supergut kann.

01:18:26: Ich find's klasse wie Paul Sachen extrem strukturiert im kleinsten Detail durcharbeiten kann und ich bin derjenige, der gerne schneller voll drauf zu läuft und sage okay komm' ich bin intuitiver und da ist es manchmal einfach wichtig da auch mal einen Schritt kurz zurückzugehen und sich das ganze Thema erstmal von vornherein anzuschauen.

01:18:44: Und

01:18:48: äh... Da ist halt die Frage ne?

01:18:50: Ihr seid ja ein Tio dann habt ihr eine geheime Superkraft, aber da habt ihr die Antwort schon gegeben.

01:18:56: Was ist denn eure geheime super Kraft?

01:18:58: nur als Leo?

01:19:00: Also unsere geheime superpower zusammen ist dafür dass wir ich weiß nicht ob das also rücksichtsvoll ist das falsche wort Wir sind sehr kooperativ miteinander.

01:19:15: Das heißt, wir haben zu unseren eigenen Sturkopf aber wir lassen diskutieren und wir passen uns auch die Meinungen an.

01:19:21: Und es gibt nicht immer das nur einer sich durchsetzt oder der andere durchsätzt sondern das ist die Superkraft, die wir haben.

01:19:27: Wir haben eine sehr gute Kommunikation wo wir als Team gemeinsam miteinander Sachen besprechen und dann auch dafür entscheiden.

01:19:34: Es muss dich nicht immer einer unbedingt durchsetzen.

01:19:38: Ergänzende Empathie!

01:19:42: Das kannst du auf dem Punkt treffen so ein bisschen in Richtung.

01:19:48: Ihr habt ja eine ganze Menge Preise bekommen.

01:19:51: Welcher davon hat für euch die stärkste oder größte Bedeutung?

01:19:56: Das ist natürlich jetzt schwierig, weil das alles zu unterschiedlichen Zeitpunkten war.

01:20:00: also wir haben irgendwie angefangen mit Preisen aus der Start-up Welt und das waren natürlich so die erste Bestätigung.

01:20:06: hey wir sind auf dem richtigen Weg.

01:20:08: ich glaube so der erste Eintritt ... in die Einzelhandelsbubble war tatsächlich mit der Retail Next vor zwei Jahren, wo wir direkt als Most Innovative Retail Startup ausgezeichnet wurden.

01:20:20: Das war glaube ich so der erste Ritterschlag... ...wo wir gemerkt haben hey!

01:20:25: Nicht nur irgendwie Leute außerhalb der Branche finden cool was wir machen sondern auch die Leute in der Brange selber finden cool das wir machen im größeren Stil und das war einfach ein Highlight natürlich dann dicht gefolgt von einer Menge Weitere Awards, K-Fünf-Commerce Award den wir gewonnen haben.

01:20:42: Ich glaube das war der, der uns am meisten überrascht hatte mit dem wir überhaupt nicht gerechnet haben.

01:20:47: und als wir dann auf der Bühne standen ... ... war schon grandios.

01:20:50: einfach das Gefühl weil ... ... wär ich nicht damit gerechnet habe.

01:20:55: aber jeder Award ...

01:20:57: Genau das Competition fällt bei einem K-fünf-Commerz-Award war einfach auch riesig ne?

01:21:01: Also gegen welche Film wir uns da durchgesetzt haben dass es dann ... ... dann merkt man okay Das sind schon ganz schön große Player, die sehr lange am Markt interviert sind.

01:21:10: Aber wie Paul sagt, jeder Award hat auch seine eigene Geschichte und hat seinen schönen Trophäenplatz bei uns.

01:21:16: Ist

01:21:18: das eigentlich irgendetwas was ihr als Gründer unterschätzt habt?

01:21:27: Ich glaube ganz ehrlich du musst ein bisschen naiv als Grunder sein weil wenn du es komplett alles weißt was ankommt dann ist der Berg wahrscheinlich zu hoch, der da auf dich zukommt.

01:21:38: Und ich glaube, ich habe sehr viele Sachen unterschätzt.

01:21:40: Sei es auch von der deutschen Bürokratie was das Thema in Gründung angeht mit wie lange es gedauert hat bis wir unsere Steuernummer haben und bis wir weiß ich nicht bestimmte Rechnungen zahlen können.

01:21:51: so etwas natürlich zu unterschätzen.

01:21:53: wie dann aber auch mit okay wie schnell?

01:21:57: also man ist glaube ich extremst ungeduldig und zwar sind wir sehr schnell aber im meinem Kopf könnt ihr schon wieder zwölf Monate viel schneller sein.

01:22:08: Das heißt, man unterstellt sehr viele Sachen aber das ist auch ganz gut so weil wenn ich wüsste die ganze Zeit was alles mit sich bringt dann ja es ist.

01:22:18: auf jeden Fall wäre es glaube ich noch schwieriger.

01:22:25: Ja ich glaub dass einfach machen ist da wichtig.

01:22:28: also nicht lange irgendwie darüber nachdenken mehr auf seinen Bauchgefühl hören einfach umsetzen, weil wenn man sich in jedes Detail rein denkt.

01:22:39: Also ich sage mal jetzt in jedes detail über die nächsten zehn Jahre was irgendwie alles auf uns zukommt.

01:22:45: Ich glaube das wäre einfach nicht machbar am Ende des Tages.

01:22:47: Ich glaub wichtig ist ein klares Ziel zu haben vor Augen, dass es zugeht und dann immer den nächsten Schritt zu gehen der uns dem ziel genau näher bringt.

01:22:56: Und das ist eben genau diese Naivität von der Mattis gesprochen hat.

01:23:00: Ehrlicherweise als ich damals mein erstes Startup gegründet habe.

01:23:03: Ich habe nicht erwartet, dass ich jetzt sieben Jahre später hier bei dir im Podcast bin und Sprat vorstelle.

01:23:09: Und all das was wir jetzt mit Sprat erlebt haben schon damals irgendwie voraus gesehen habe.

01:23:15: Wichtig ist heute wie damals einfach machen, einfach anfangen... ...und der Rest entwickelt sich.

01:23:22: Also dann hast du die Geschwindigkeit unterschätzt?

01:23:28: Ja!

01:23:28: Einfach alles was auf einen zukommt.

01:23:30: Okay.

01:23:31: Vielleicht auch.

01:23:32: Einfach hervorgestellt.

01:23:36: Dass du dich nicht selbstständig machen kannst als Sechzehnjähriger oder ein Starter brüllen kannst, wo dich dann schon gefragt hast mein Gott was für eine Hürde die man hier nehmen mussten.

01:23:46: Natürlich das halbe Jahr im Familiengericht das war super aufwendig.

01:23:50: aber ich glaube wenn ich vorab gewusst hätte wie aufwändig es damals mit dem Familiengerricht gewesen wäre dann hätte ich's vielleicht gar nicht erst gemacht.

01:23:57: Aber dadurch dass sich das einfach nicht wusste habe ich mich darauf eingelassen und am Ende hats funktioniert und das ist glaube ich das Schöne zu sehen.

01:24:08: So, jetzt kommen wir zu deiner letzten Wunschvorstellung.

01:24:12: Du wolltest uns ja nochmal erzählen, lieber Paul?

01:24:17: Wo geht die Reise hin?

01:24:19: Jedenfalls an der KiPiEyes bei SPREAD oder mal andersrum?

01:24:25: wo seht ihr euch so als Vision in den nächsten zehn Jahren?

01:24:30: Also...wo geht die reise für uns hin?

01:24:33: Wir haben mal Ursprünglich gestartet mit den ganz kleinen, mit den Nachhaltigen sind jetzt bei Mittelstand angelangt.

01:24:39: FreeNet als erster großer Einzelhandelskette fast schon die wir jetzt an Bord haben und das ist eben das Schöne.

01:24:47: Die ganzen großen Einzel Handelsketten kennen alle schon als Marktplatzprinzip.

01:24:50: Sie haben alle vor drei bis vier Jahren angefangen ihren Online-Shop zum online Marktplatz zu erweitern und der nächste logische Schritt ist jetzt eben diese Marktplatzhändler von online auch mit stationär auf die Fläche bei denen zu nehmen und eben aus dem Laden Marktplatz vor Ort zu machen.

01:25:04: Und damit sind wir eben weltweit, die Ersten und Einzigen konnten sogar unser Patent auf das Ganze drauf einreichen.

01:25:10: Und da ist glaube ich super viel gerade im Entstehen mit den ganz großen Einzelhandelsketten und dass es mit die Richtung in die es für uns geht.

01:25:19: Okay, Mattis!

01:25:24: Deine Vision?

01:25:26: Unsere Vision ist wirklich den Handel langfristig und nachhaltig mitzubegleiten, eine neue Chance und eine Möglichkeit für nicht nur die Kunden die Werts haben sondern für eine ganz große breite Masse von Retail zu geben.

01:25:45: Und das nicht nur auch in Deutschland, sondern auch europaweit und da ein für das Thema Marktplatz Geschäftsmodell das Retail Backdown zu sein.

01:26:04: Dann wollte er unsere erste Rakete ins Hall schießen.

01:26:09: Da ist uns nicht nach fünfzehn Jahren gefragt.

01:26:12: Ach so, okay, alles klar!

01:26:14: Dann haben wir die Frage auch beantwortet.

01:26:17: Aber das wäre durchaus ein Erlebnis, so einen Konzeptstor auf dem Bund.

01:26:23: Können wir mal darüber nachdenken?

01:26:24: Wenn die ganzen Touris vorbeikommen... Ist ja jetzt sozusagen mit ihr immer mehr gemacht, dann haben wir da oben unseren Shop eröffnet und da ist da oben ein Shop drin.

01:26:35: Also bin ich mal gespannt, ob ich das hier was erleben werde.

01:26:38: Aber ich habe ja noch Kinder die vielleicht erleben dies und von daher meine Lieben!

01:26:45: Ich möchte mich ganz herzlich bei euch beiden danken dass ihr euch die Zeit genommen habt zu mir in den Podcasts zu kommen Und ich möchte natürlich bei unseren Zutauern also nochmal der Hinweis auf YouTube.

01:26:59: könnt ihr die beiden Hübschen euch auch angucken?

01:27:02: Ansonsten findet ihr uns auf Spotify, Prodigy oder ihr geht auf www.trendforum-retail.de hier in den Reiter Trend Academy und da sind alle unsere Podcasts aufgelistet.

01:27:15: mit großen Stritten geben wir auf sie zwei Hundert zu.

01:27:18: das wird auch mal irgendwas.

01:27:20: Das war es nämlich für heute aus der Trend Akademie dem Ort an dem Retail neu gedacht wird.

01:27:25: Und wenn ihr Lust habt mehr Impulse, Perspektivwechsel und Zukunftsfragen Dann hört rein in einer der nächsten Folgen alle zwei Wochen überall.

01:27:33: Damus Podcast gibt es bald, tschüss und bye-bye.

01:27:39: Tschau tschau Paul du darfst auch tschüß sagen!

01:27:44: Yes lieben Dank euch fürs Zuhören hat mich sehr gefreut.

01:27:47: lieben dank dir Daniel für die Einladung Und in dem Sinne lasst uns gemeinsam den Handel revolutionieren.

01:27:53: Lieben Dank Euch.

01:27:55: Alles klar ich bin dabei.

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