Podcast TrendAKADEMIE – Episode 163: Mut zur Marke – wie Tim Kälberer ANSONS neu ausrichtet
Shownotes
Tim Kälberer galt früh als Ausnahmeerscheinung: Einer der jüngsten Manager im deutschen Handel, der schon in seinen Zwanzigern Verantwortung übernahm – – und einer, der schon damals echtes Skin in the Game hatte. Nicht nur mitreden, sondern mit eigenem Einsatz im Risiko stehen: Er ist also nicht nur im Stadion und schaut zu, sondern steht selbst mit Verantwortung auf dem Platz. 😊 sollte man auch bei unserer Nationalmanschaft einführen.
Heute steht er erneut an einem Wendepunkt – diesmal mit ANSONS. Während viele Menswear‑Formate stagnieren, richtet er die Marke neu aus: mutiger, moderner, relevanter. Im Gespräch zeigt er, wie ANSONS sich vom klassischen Herrenausstatter zu einem kuratierten Style‑Hub entwickelt – mit klarer Profilierung, geschärften Zielgruppen, neuen Erlebnisflächen und einem Sortiment, das stärker auf Lifestyle, Markenwelt und modische Impulse setzt. Tim spricht über die Kraft von Authentizität, die Bedeutung von Frequenztreibern und darüber, warum ANSONS künftig weniger „breit“ und deutlich „pointierter“ agiert. Die Neuausrichtung ist kein Facelift, sondern ein strategischer Neustart – mit Fokus auf Begehrlichkeit, Markencharakter und einer Retail‑Experience, die Männer wieder inspiriert.
Transkript anzeigen
00:00:04: Weil es, also ich meine die Nähe des ersten FC Köln zu unserem Store und dem Umland.
00:00:11: Also sagen wir, was wir ja unmittelbar in der Umgebung haben ist ja Kölnschildergasse.
00:00:19: Wir haben unsere Centerlage noch mit Wärmbohnen noch.
00:00:22: Also wir haben ein relativ gutes Einzugsgebiet.
00:00:24: Wir fanden aber den Verein einfach cool.
00:00:26: Und wir finden einfach die Art und Weise, dass der erste FC Kologne, die Stadt Kölnen hinter sich formiert.
00:00:34: Finden wir ziemlich cool und auch die Art und Weise, welche sympathische Art und Weiße man damit umgeht.
00:00:40: Es gibt so eine coole Kneipe in Köln da steht es auf der Marquise relativ prominent Liebe kennt keine Liga.
00:00:50: Wir fanden den Verein so mega, so cool, so authentisch dass wir uns ja sehr freuen den ersten FC Kölnen oder ansonsten als offiziell Outfit-Sponsor für den ersten auch treten zu dürfen.
00:01:04: So, herzlich willkommen zu unserem heutigen Podcast der Trendakademie WeedTag, den wir alle vor zwei Tagen im Rahmen des Trendforms ausstrahlen.
00:01:13: Danke möchte ich meinen Sponsoren.
00:01:14: Schermberg-Ladenbau die Erlebnisse pro Quadratmeter umsetzen, Mutmusik mit dem richtigen Soundeffekt und Verkaufsraum.
00:01:19: Digimago, mit individuellen Digitallösungen für den Handel bewegt das digitale Schaufenzer Schmidt und kreative Formaten und Enttorenwicklung, Eis on Media, die Digitalagentur.
00:01:32: Mein Name ist Daniel Schnürt und ich begrüße heute Tim Kälberer.
00:01:35: Er ist mir eine ganz besondere Ehre, Geschäftsführer CEO des Herrenausstattters Ansonns.
00:01:41: Ja, freuen wir uns zusammen!
00:01:42: Hi hi, freut mich dass ich hier sein darf.
00:01:46: Ich freue mich nämlich besonders sich heute als Gras begrüßen zu dürfen da ich seinen Werdegang schon recht lange verfolge also eigentlich mit dem Start bei Warmland und die ich mit Harz und Anpack Mentalität bereits kennengelernt habe in Nüsseldorf unter anderem, das war nicht total klasse die Geschichte.
00:02:06: Und Köln?
00:02:06: Vergiss Kölnen nicht!
00:02:12: Das können wir kurz mal anmoderieren, da hast du echt einen Bock auf geschossen.
00:02:17: Dazu kommt natürlich auch die Tatsache dass wieder ein neues Glück und Viel live in Frankfurt erleben wollten.
00:02:24: Das wird nicht ganz klappen Und du bist gestern Trendforum und wirst uns natürlich dort auch noch mal erzählen, wo die Reise hingeht.
00:02:33: Ja genau so.
00:02:35: Aber jetzt erstmal zu dir.
00:02:39: Du geilst eigentlich von Anbeginn als Ausnahmerscheinung.
00:02:42: einer der jüngsten Manager im deutschen Handel, der schon in den zwanzigern Verantwortung übernahm und einer, den schon damals echtes Skin In The Game hatte nicht nur mitreden sondern mit eigenem Einsatz im Risiko stehen.
00:02:57: Er ist also nicht nur im Stadion und schaut zu, sondern steht selbst mit Verantwortung auf den Platz.
00:03:04: Ich habe dann irgendwie mir gedacht es könnte sich unsere Nationalmannschaft auch mal dazu Gedanken machen.
00:03:11: heute steht Tim Kälberer erneut an einem Bändepunkt diesmal mit.
00:03:14: ansonsten während viele menschwerkformate stagnieren brichtest du die Marke neu aus mutiger moderner relevanter.
00:03:22: im Gespräch zeigt er wie ansonstens vom klassischen Herrenausstatter zu einer korrektierten Style Hub entwickelt, mit klarer Profilierung geschärften Zielgruppen, neuen Erlebnisflächen und einem Sortiment der stark auf Leistahl Markenwelt- und modischen Impulse setzt.
00:03:41: Du sprichst über die Kraft und Authentität, Bedeutung von Frequenz, Reibern und darüber warum ansonsten künftig weniger breit und deutlich pointierter agieren?
00:03:51: Die Neujahrsrichting ist also kein Facelift sondern ein strategischer Neustart mit Fokus auf Begehrlichkeit, Mackencharakter und einer Retail-Experience.
00:04:01: Die Männer wieder
00:04:01: inspiriert.".
00:04:04: Schön!
00:04:04: Das ist doch mal eine Anmoderation?
00:04:06: Ja vielen Dank!
00:04:09: Also ich habe dich natürlich... also wir hatten natürlich Düsseldorf Und wir haben dort eine Tour gemacht durch DüsselDorf und ich wollte natürlich auch deinen Ausort besuchen.
00:04:18: Und mit irgendetwas neuen das war so das Ziel auch warten.
00:04:21: Das hast du dann tatsächlich über Wochenende gemacht.
00:04:24: Du hast eine Mitarbeiter-App entwickelt, mal so klappt über das Wochenende.
00:04:28: Das fand ich also schonmal ein echter Hausnummer.
00:04:33: Mal abgesehen davon glaube ich dass der eine oder andere dich vielleicht noch nicht kennt.
00:04:38: Also du müsstest etwas zu deiner Person erzählen wie das vielleicht auch die Geschichte, dass alles zustande kam mit Wormlang und dann eben den Übergang zur Ansonst und vielleicht auch ein bisschen mal des Geschäftsmodell ansonsten wo es heute steht Und du hast ja Store of the Year auf dem Preis gewonnen für Hamburg in der Nähe des Westfields, also eigentlich direkt um die Ecke.
00:05:07: Also haben wir natürlich da auch schon Expertise wo die Reise hingeht und daher ich bin sehr gespannt auf unser Interview heute.
00:05:17: und ich würde erst mal sagen deine Bühne bitte schön!
00:05:21: Ja vielen lieben Dank.
00:05:22: Danke für die Anmorderation, danke für die warmen Worte.
00:05:25: Das hilft ja schon mal.
00:05:27: Ja dann vielleicht ein paar kleine Worte, ein paar kurze Worte zu meiner Person.
00:05:32: mein Name ist den Kälberer.
00:05:32: ich bin mittlerweile zwei und drei Jahre alt und habe meinen beruflichen Werdegang ehrlicherweise bei Wormland starten dürfen hab tatsächlich das alles dieses ganze Retail-Thema von der PIKI auf gelernt, habe in München seinerzeit studiert und hatte die Möglichkeit damals schon in unserem Store am Marienplatz damals vom Wormland arbeiten zu dürfen.
00:06:03: Und habe dort sehr fleißige Anzüge verkauft hat in der Konfektion gearbeitet und hatte da tatsächlich die Möglichkeit einmal ... zu lernen über dreieinhalb bis vier Jahre hinweg.
00:06:16: Was das dann bedeutet, so richtig Retail zu machen und jetzt nicht nur in der Theorie mehr oder weniger sondern halt wirklich auf der Fläche zu stehen.
00:06:22: Nebenbei hatte ich studiert Business Management seinerzeit... ...und hatte danach die Möglichkeit in die Zentrale zu wechseln nach Hannover von Wormland Und habe hier tatsächlich alle Stationen gefühlt einmal durch.
00:06:36: Das ging über das Thema Retail Management, Verkaufsleitung bis hin zu letztlich Marketingleitungen die ich dann übernehmen durfte bis hin und das war natürlich so das größte... berufliche Engagement und private Engagement, was wir reinbringen durften hin zum Management Buyout im Jahr.
00:06:58: Wo wir die Möglichkeit als drei Manager hatten das Konstrukt Wormland, dass damals noch Teil der Ludwig Beck AG war etwas herauszulösen und quasi selbst bewirtschaften zu dürfen und quasi dann so richtig skin in the game zu haben und sagen hey wir treten jetzt hier nicht nur in der Geschäftsführung auf sondern Wir sind gleichzeitig auch Gesellschafter, gehen da mit persönlichen Geld rein und versuchen das Beste.
00:07:24: Das so in zweieinhalb bis drei Halbsätzen wie ich zu Wormland gekommen bin.
00:07:33: Klar, das war geprägt von unterschiedlichsten Stationen und letztlich klar dass das große Thema für uns an unserer Gesellschaft da sein unser Geschäftsführungs-Dasein für die Firma Wormand.
00:07:46: Das Timing war leider relativ beschissen.
00:07:49: Wir haben im Jahr übernommen, dann durften wir tatsächlich einen tollen Erfolg feiern weil jetzt muss man vielleicht auch der Vorständigkeit selber dazusagen.
00:07:58: Waren aber seinerzeit hochdefizitär und wir haben es geschafft mit allen unseren Leuten seinerzeit zusammen das Ding in zwei tausend neunzehn direkt cash positiv zu drehen.
00:08:09: Das war natürlich für uns ein tolles Thema und dann dachten wir hey das wird so eine richtige Bilderbuchstory irgendwo.
00:08:15: Und dann kam natürlich, und da wissen wir auch alle was passiert ist.
00:08:18: Da waren halt erst mal die Shoppen dicht... ...und dann galt es eben, die Firma so schnell als möglich überlebensfähig zu halten.
00:08:29: Das ist ja irgendwie auch nochmal ein unterschiedliches Mandat.
00:08:32: wenn man irgendwie sagt hey man kommt rein, dann will man das irgendwie erstmal umdrehen.
00:08:35: So, das haben wir auch irgendwie gemacht.
00:08:37: Dann aber einen Geschäftsmodell so zu entwickeln dass es eine Krise dann hält die zur Folge hatte, dass alle unsere Fealen schließen mussten.
00:08:47: Das war natürlich dann tatsächlich nochmal eine andere Aufgabe.
00:08:50: Wir haben das seinerzeit auch relativ gut hinbekommen und es gehört auch zur Vollständigkeit und zur Ehrlichkeit dazu.
00:08:58: Er hat einen krassen Digitalisierungsrückstau um nicht zu sagen werden halt gar keine Digitalisierung.
00:09:02: Sie hatten damals keinen CRM-System, hatten kein Online Shop, hatten so quasi nichts ... war dann tatsächlich an uns dieses Ding quasi so alles über Nacht zu bauen.
00:09:13: Hatten da tolle Partner seinerzeit, haben das CRM-Systeme und damals relativ zügig mit Salesforce aufbauen dürfen.
00:09:20: Haben noch so ganz abenteuerliche Marketingautomatisierungen drum herum gebaut... ...mit der Marketingautomatisierung Klavio zusammen, hat dann so WhatsApp-Marketing im Einsatz also schon aus unserer Perspektive so relativ innovativ.
00:09:35: Und auf einer Seite gab es natürlich noch das Thema eCommerce denn wir mussten von... einem Tag auf dem anderen eigentlich eine E-Commerce Bude werden.
00:09:43: Da haben wir uns einfach aus der Not heraus damals dazu entschieden den Online Shop mit Ship from Store Logiken umzurüsten, um zu sagen hey ab nächster Woche ist jeder Store, der zu diesem Zeitpunkt halt geschlossen war, es effektiven Lager.
00:09:59: Haben Pick Apps dafür eingerichtet, Lageroptimierungen eingerichtet, laufweg Optimierung eingerrichtet und auch letztlich Order Routing Lockingen eingebaut, sodass irgendwie ein Kunde der bestellt nicht dreißig Pakete aus vierzig unterschiedlichen Städten gefühlt bekommt.
00:10:15: Sondern dass es mehr oder weniger zusammengefasst ist.
00:10:17: Also das war schon eine sehr prägende Zeit weil entweder wir kriegen es hin und es kracht und das ist ein ganz guter Motivator.
00:10:28: Und ja irgendwann war Corona vorbei und da hat man ja schon die ganzen Diskussionen mitbekommen, die dann rund um Wormland sich gedreht haben.
00:10:40: Dann war es mal ruhig bei dir und dann kam ansonsten.
00:10:46: Ja, genau ganz richtig!
00:10:50: Wir haben ja damals die Möglichkeit gesehen nach der Insolvenz und nach der erfolgreichen Zermierung von Wormland das Unternehmen raus an den Markt zu geben und haben da auch tatsächlich einen Investor mit L&T seiner Zeit gefunden, die sich der Herausforderungen gestellt hat noch mal versucht oder letztlich versucht haben, umzudrehen.
00:11:14: Das scheitete leider und ihr könnt euch vorstellen das ist natürlich auch für uns irgendwo tragisch war und zu sehen dass ein Unternehmen wie Wormland dann irgendwo liquidiert wird und eben nicht mehr Teil der Handelslandschaft war aus unserer Perspektive was immer ein sehr schönes, ein sehr kulturell geprägtes Konzept und eigentlich noch so eines also zumindest im Manswear Bereich eines der letzten überregionalen gut kuratierten Konzepte.
00:11:42: Genau, und ich bin dann damals bei Warmland raus und hatte dann die Möglichkeit im relativ direkten Anschluss anzufangen und mache das jetzt seit knapp über einem Jahr und hatte direkt auch am Anfang die Möglichkeit uns mehr oder weniger mit auszutoben natürlich immer im Rahmen haben letztes Jahr ... in Inku vier, direkt zwei neue Filiale öffnen dürfen.
00:12:09: Einmal mit Augsburg und einmal im Hamburger Überseequartier... ...und ich glaube in den Stores sieht man schon relativ okay wo die Reise so insgesamt hingehen darf.
00:12:17: also was ist eine Thema?
00:12:19: Ladenbau angeht, Multisensore im Ladenbau, Kundenansprache aber auch in der Sortimentierung und letztlich in der Art und Weise wie wir die Sortimente dafür in Verbrauchers zusammenstellen.
00:12:34: Es ist spannend, diese Sortimentansätze ansonsten erleben zu dürfen.
00:12:42: Ich habe mir das in Hamburg angeguckt und da gibt es ja von der Zielsetzung her schon auch den Weg, dass man sich unterscheiden muss.
00:13:01: Da gehst du an andere Wege Prohibited oder another Cotton Lab.
00:13:11: Ja, musst du auch Steigdügelhalter für glaube ich ja die TUC-Marken, die gerade so unterwegs sind?
00:13:20: Also du bist ganz schön experimentell was das Sortiment angeht.
00:13:23: Vielleicht magst du das mal.
00:13:25: Ja gerne!
00:13:26: Am Ende des Tages sind wir natürlich immer gemeinsam und vor allem getrieben durch unser Einkaufsteam, die da versuchen sinnvolle Brands.
00:13:34: Du nanntest gerade zwei.
00:13:36: Hier davon, die so sehr Detoxie getrieben sind.
00:13:41: Am Ende des Tages machen wir eigentlich eine Sache.
00:13:44: Wir sind erst mal ein kuratierter Anbieter für Men's Fashion.
00:13:49: Was wir nicht machen ist, wenn nicht den kompletten Laden irgendwie nach Outfits umbauen.
00:13:53: Sondern wir haben ganz klar unsere Kategorien und immer anfließend und anbindend an die Kategorie gibt es dieses Thema wo wir so ein bisschen experimenteller sind und wo wir Outfit Gedanken, Outfit Fokus präsentieren oder eben auch solche Themen wie du sie gerade angesprochen hast.
00:14:11: So ein bisschen Experimenter mit Marken umgehen.
00:14:13: Wenn gleich müssen wir natürlich dazu sagen dass das ganze Thema der Experimentellenmarken irgendwo noch nicht den Kohl fett und das hat natürlich jetzt noch nicht die Umsatzanteil, dass es irgendwie so mit den Top-Fünf Marken konkurrieren könnte.
00:14:26: Wenn gleich muss man aber auch dazu sagen, dass sich unerlässlich ist mit diesen Themen auseinanderzusetzen und eben immer mal wieder diese Spitzen zu setzen.
00:14:34: Egal ob das eine Spitze in der Preislage ist, eine Spitze im Modegrad, ne Spitze an der Außendarstellung oder sonst was, aber das ist einfach ... Positionierungsmarken, die Notwendigkeit auch solche Experimente sich leisten zu wollen.
00:14:52: Die Offenheit, die bringen wir schon definitiv mit und das ist wie gesagt absolut wichtig.
00:14:56: Auch vor allem in Abgrenzungen zu anderen Konzepten.
00:14:59: Da muss es nicht mal P&C sein sondern generell in der Abgrenzung zu Konzepte.
00:15:05: Na was da nicht sogar Vorteile habt?
00:15:06: Dass es warmland nicht mehr gibt?
00:15:09: Aus der Perspektive, ja.
00:15:11: Kann ich dir auch sagen das schlagen natürlich immer zwei Herzen in meiner Brust.
00:15:15: aus meiner persönlichen Perspektiv finde ich das natürlich maximaltragisch.
00:15:20: wenn ich das jetzt nur aus der Persiktive von ansonsten betrachten würde dann würde ich natürlich sagen ja klar hey Markteilnehmer und Hauptmitbewerber ist jetzt nicht mehr da.
00:15:30: also aus der perspektive hilft es sicherlich schon.
00:15:39: Also es gibt ja Kritikpunkte, wenn man sich solche Multi-Brand Geschäftsmodelle anguckt.
00:15:46: Wir können mit den Kaufhäusern wieder anfangen wo einfach gesagt wird dass sie eben nicht überlebensfähig sind, wenn einfach nur eine Marke neben die andere gestellt wird und da gehst du inzwischen auch neue Wege weil sonst wärst du ja per se austauschbar bis auf dem Namen der Vorne dran steht.
00:16:02: Ja also klar ich meine ... die Tatsache, dass das Geschäftsmodell von dem Multi-Brand Einzelhandel... ... wenn es vielleicht jetzt im Zweifelsfall nicht mal deine Immobilie ist in der du gerade sitzt und wenn dein Private Label Anteil irgendwie so unter zwanzig Prozent liegt.
00:16:20: Dass das Unterdruck ist, das ist klar, also das ist bekannt.
00:16:24: Also ich mach' das jetzt für meinen Teil seit zwölf Jahren und das ist halt, wie mich in dieser Brotte printen bin, ist mehr oder weniger Unterdrucks.
00:16:33: Nichtsdestotrotz glaube ich schon sehr an den Charme der Kombination, dass du sagen kannst hey du hast eine Marke.
00:16:39: Wenn das Endverbrauch die Tatsache einer Marke wichtig ist, egal ob es jetzt aus einem Qualitätsperspektive ist oder dass das halt relativ prominent auf deiner Brust steht.
00:16:49: im krassen Gegensatz dazu finde ich das aber auch sehr charmant wenn du gleichzeitig sagen kannst von mal zu, wenn dir das Thema die Tatesache einer marke nicht wichtig ist Und du wirklich nur Price for Value suchst.
00:17:01: Also eine wirklich sinnvolle Preisleistung, dann bieten wir das gleichzeitig an!
00:17:04: Weil in dem Konstrukt wie wir es gerade fahren haben wir derzeit einige Exklusivmarken und diese Exklusive Marken sind die perfekte Price-for-Value Alternative zur Marke.
00:17:15: Ich glaube doch schon und wir glauben auch intern sehr an diesen Charme der Kombination dieser Dinge vor allem nebeneinander weil weißt Du selber Als Typ gehst du nicht einkaufen.
00:17:26: Gehst irgendwie in dreißig unterschiedliche Läden, um am Ende des Tages eine Hose zu finden, ein T-Shirt zu finden und da findest du irgendwie deine Unterhosen so sondern du möchtest das gebündelt an einem Ort.
00:17:36: Männer wollen Convenience.
00:17:38: So wir wollen es einfach haben die wollen schnell haben die man ist nicht crazy inspirativ, sondern da geht es eher schon um Convenience.
00:17:47: Es gibt auch eine Zielgruppe die will das inspirativ aber so im großen Ganzen soll das schon sehr convenient Shopping seiner am Ende des Tages und der also die Rechnung verstehen wir.
00:17:59: und der letztlich der Herausforderungen sehen wir uns auch gewachsen.
00:18:06: hier eigentlich das komplette Potpourri von Marke-Preislage, Marke weil außendarstellerisch und dann irgendwie auch noch mal ein exklusiv Markenansatz zu verhandeln mit Depress for Value wichtig ist.
00:18:18: Und diese komplette Range an einem Ort anzubieten mit einer vernünftigen Beratungsqualität ist weiterhin aus unserer Perspektive hochrelevant.
00:18:26: Jetzt gibt es natürlich klar immer die Stimmen, jetzt sagen muss sowas so GKK-mäßig noch auf siebzehntausend, zwanzigtausend, fünfundzwanzig tausend Quadratmetern stattfinden.
00:18:37: Das kann man durchaus nachvollziehen dass das herausfordernd ist.
00:18:40: in den Sphären und Größenordnungen bewegen wir uns aber in unserem Konzept mit.
00:18:45: ansonsten ja nicht.
00:18:48: Ich fand er spannend.
00:18:49: ... Polo Ralph Lauren zu kaufen.
00:18:56: Ja, dann kann ich aber rübergehen und kriege einen vergleichbaren Artikel... ... um die Leute von Nader Cottentip sagen in der Qualität so vergleichbar, wo nicht im Preis?
00:19:07: Ja also das was du gerade ansprichst ist schon relevant.
00:19:13: Also Polo-Ralph Lauren eine der relevantesten Marken für uns ganz klar pumpt!
00:19:19: Und ich finde Polo Ralf Lauren ist ein schönes Beispiel, was ansonstens Und vor allem auch die Art und Weise, wie Polo Ralph Lauren gerade am Markt agiert.
00:19:28: Es ist ja genau diese Preppy-Art und Weise eine Marke anzubieten, die alterslos ist.
00:19:34: Wenn ich mir unsere Käuferstruktur dieser Marke anschaue dann ist sie so glatt wie noch was.
00:19:41: Da hast du wirklich Kunden zwischen... ... die das nachfragen.
00:19:52: Du hast aber auch Leute, sind in den ... ... forty- und fünftig und auch alles im ... ... sixty plus, die das genauso nachfragten?
00:19:58: Und das ist natürlich aus unserer Perspektive ein perfektes Beispiel eine alterslosen Marke mit einem hohen Grundniveau was unsere Top-Line angeht.
00:20:09: Und das ist natürlich genau die Sache, die wir suchen.
00:20:13: Dass es jetzt mehr oder weniger uns etwas in die Karten spielt, dass dieser ganze Preppy-Gedanke so ein bisschen zurückkommt aber halt in unterschiedlichen Silhouetten so stark getrieben von diesen Marken wie Emily Andorra, Jerry Los Angeles und so weiter.
00:20:29: Das spielt uns gerade ein bisschen in die Kartens.
00:20:31: Das heißt du hast bei deinem Beispiel zu bleiben... Du hast gar nicht mehr so crazy viel Distanz zwischen wo du sagst, hey das ist ein Polo Ralph Lauren.
00:20:39: So und dann hast du irgendwo, sagen wir mal blöd zum Beispiel von Düsseldorf, ja.
00:20:45: Dreißig Meter weiter links hast du es prohibitiert.
00:20:47: Das ist nicht soweit auseinander weiß auch von der Stylistik.
00:20:51: Am Ende des Tages klar ist das andere sehr Silhouetten getrieben moderne Silhouette gekroptes Silhoueten weites Bein und so weiter.
00:20:58: Und das andere ist eher etwas traditioneller.
00:21:00: aber trotzdem funktionieren die Marken nebeneinander Die fließen sich gegenseitig nicht komplett aus.
00:21:06: Und das ist, glaube ich ganz wichtig und auch was in der Kuratierung am Ende des Tages wichtig ist... ...dass man diese Markenwelten so sinnvoll nahe beieinander gestalten dass sie sich aus einer Endverbrauchersicht nicht komplett ausschließen.
00:21:23: Ja wir haben da oben Polo-Ralzaurien.
00:21:28: Ich finde es sehr spannend aber ich habe ja auch mit Andreas Schaller drüber gesprochen.
00:21:35: Du findest natürlich auch gleich deine Lüge nur um die Ecke.
00:21:39: Und ich hab' die Möglichkeit, weil die Männer, die mal ansonsten einkaufen, sagst du ja im Allem-Peter-Bahn-Syndrom.
00:21:46: Also deswegen ist Polarablerin auf die perfekte Makrobosie.
00:21:50: aber ich habe dann eben die Möglichkeit vielleicht mal probitiert also diesen probigen Gedanken aufzunehmen und da gehe ich rüber und dann sehe ich wieder ein bisschen junger aus.
00:22:00: Aber hier arbeitet es natürlich auch und spürt natürlich auch in die Karten dass ihr die Expertise auf der Eigenmarken habt.
00:22:07: Das heißt also, ich muss jetzt nicht zu Uniqlo gehen weil mir das dann eben peinlich ist auch wenn meine Mittel dort reingehen sondern das finde
00:22:19: Was ich auch eingangs sagte, was das Relevante ist.
00:22:21: Weißt du?
00:22:22: Es ist ja nicht mehr so, dass man als Endverbraucher irgendwie nur in einem Preisschaure shoppt ganz im Gegenteil.
00:22:29: Es gibt Teile die sind dir vielleicht wichtig als Typ.
00:22:32: Da gehört dann vielleicht mal die Jacke im Winter dazu da.
00:22:34: es ist wirklich wichtig, dass sie funktional ist.
00:22:36: Da ist es wichtig, wenn sie eine vernünftige Downe hat, dann darf der auch etwas mehr kosten Wenngleich ist es aber auch gar kein Thema.
00:22:42: Wenn das T-Shirt irgendwie hat, dann hat man Rundneunzig kostet oder vielleicht auch vierzehnfünfeinneunzig und gut preisvervelius, aber da muss halt nicht so groß die Marke drauf gehen was vielleicht nicht relevantes.
00:22:50: also dieses dieses Thema dass man sagt man bleibt nur in einem Preisschaum unterwegs.
00:22:57: Das ist ja seit seit Jahren eigentlich nicht mehr existent und das ist halt schön, dass wir das alles an einem Ort abbilden können.
00:23:06: um bei dem Thema der exklusiven Marken zu bleiben Das ist natürlich unser großes Esset am Ende des Tages.
00:23:12: Klar, das ist aber für einen Seite und wir sind trotzdem Marken getrieben... ...ist es das Markenbusiness?
00:23:18: Auf der anderen Seite ist es aber natürlich vor allem das Thema Private Label und wie viel Power da tatsächlich noch drin hängt.
00:23:24: Da vielleicht eine lustige... Lustig ist sie eigentlich nicht!
00:23:27: Aber eine aktuelle Entwicklung bei uns.
00:23:31: Wir launchen tatsächlich ein neues Private Labels.
00:23:36: Mitte Oktober wird das im Laden sein und es trägt den Namen ansonsten.
00:23:41: Das ist, trägt so ein bisschen der Soldat zu beitragen, dass letztlich unser rebranding Gedanke mit dem neuen Wortmark und dem neuen Logo einhergeht, so ein bißchen präsenter auf den Flächen ist.
00:23:55: Es war aber vor allem auch der Wunsch bei uns zu sagen wie schnell werden wir in der Lage eine eigene Marke aus dem Boden zu stampfen, die eine ganz klare Positionierungsmarke ist.
00:24:07: Wenn man sich die Entwicklung bei uns der letzten Jahre anschaut im jungen Fashion-Umfeld dann hast du halt gemerkt... Die große Bank ansonst also bei P&C war natürlich immer das Thema Review.
00:24:19: Ein Review war eine sehr Streetwear geprägte Marke und hatte verrückt, was für einen Volumen die gedreht haben.
00:24:27: Jetzt hast du natürlich so Marktteilnehmer am Markt wie du sie auch anfangs beschrieben hast, da gehört ein Prohibit dazu oder vielleicht auch another Cotton Lab und so weiter dazu, die natürlich so ein paar Umsatzanteile strittig gemacht haben weil es halt eher in eine Preppy Richtung geht.
00:24:41: Wir waren jetzt tatsächlich in der Lage und ich werde dir das bei Gelegenheit gerne mal vorstellen und zeigen Eine eigene eigenes Label in diesen Genre zu gründen.
00:24:50: Es wird ansonsten heißen und wird diese Silhouetten, dieses typisch Emelion-Dorige was irgendwie am Markt bei einer jüngeren Zielgruppe um nicht zu sagen aber es ist keine ganz junge Zielgruppee zwischen twenty fünf und dreißig schätzen wir sie ein halt gerade hochrelevant ist ja und das hat mich relativ bestärkt eigentlich wieder in der Kraft die in diesen Unternehmen insgesamt liegt, dass man in der Lage ist, in kürzester Zeit so ein Label auf die Beine zu stellen was preisleistungstechnisch top ist.
00:25:24: Was von dem Modegrad her und von der Außenwahrnehmung top ist und was tatsächlich im Time to Market produziert werden konnte das wir alle mal die Ohren angelegt haben.
00:25:38: Das ist eigentlich glaube ich ganz cool!
00:25:40: Und wenn du... Wenn meine Lage ist das Setup was wir hier insgesamt haben zu nutzen um solche Positionierungsmarkt auf der Basis von der Person zu bauen, dann glaube ich hast du relativ viel richtig gemacht.
00:25:54: Wenn wir das Ganze jetzt mal so ein bisschen vergleichen wollen und uns internationaler das anschauen, dann sehen wir gerade so zwei große Themen die relevant werden.
00:26:05: es ist einmal so dieses Thema Aritz hier also wirklich komplette System-Vertikalisierung.
00:26:11: Und die haben ja intern auch sieben Labels gebaut irgendwo, ne?
00:26:15: Die sind ganz klar positioniert.
00:26:16: Die haben auch alle ihren eigenen Namen laufen aber unter dem Dach Arezia ein.
00:26:20: und dann warst du zum Beispiel category Brands.
00:26:22: Sie kümmern sich wirklich nur um das Thema Denim machen Top Denim.
00:26:25: Dann hast Du irgendwie in der Brand diese tatsächlich nur um den Thema Puffer kümmert... ...und dann hast Du noch so eine Basic Brand und die machen da wirklich nur komplett basic sweat irgendwie so.
00:26:37: Und das beobachten wir natürlich.
00:26:40: Das ist eine Sache, wo wir sagen auch Mensch... ...das ist ja cool, dass sowas am Markt jetzt sehr international geprägt muss ich sagen.
00:26:46: Sehr US-amerikanisch geprägt gerade was der Markt auch gerade möchte.
00:26:52: Jetzt vielleicht noch nicht vornehmlich in diesem und nächsten Jahr in Deutschland oder Europa aber sicher wird diese Tendenz zu uns rüber schwappen.
00:26:59: Ich glaube wir sind gut beraten schon relativ früh sich mit so einem Setup auch für Explosivmarken auseinanderzusetzen.
00:27:09: Sorry, krass umfangreiche Antwort!
00:27:17: Nein... ich muss dann auch immer ein bisschen schauen weil du bist da so tief in dem Thema drin.
00:27:23: Ich glaube tatsächlich dass ansonsten vom Zerfängen her die Möglichkeit hat eine spannende Eigenmarke zu kreieren und Ich hoffe mal, dass Ladage und Ölke kommen.
00:27:37: Weil Ladage-und-Ölke, die jetzt in Hamburg, die kennst du auch... ...die haben natürlich immer ihren Doublecode gehabt, so.
00:27:44: Seit twohundertachtzig Jahren der Doublecode von Karl-Ock.
00:27:47: Der ist auf Kits gepflegt, den haben wir immer selber gemacht.
00:27:50: Und dieser Doublecode läuft wiedererweise online neben dem Geschenk und scheint wie doof.
00:27:55: Das ist schon Ölcke, ne?
00:27:56: Also...
00:27:57: Ja also ich glaube am Ende des Tages... Also ich glaube schon das... bist du im gewissen Grad die Tatsache von der Marke wichtig ist?
00:28:07: Ich glaube aber mehr ans Produkt.
00:28:09: Das ist ja letztlich auch das, was du gerade beschreibst.
00:28:11: Weißt du wenn du in der Lage bist ein ikonisches Produkt herzustellen zu kreieren, egal ob es jetzt über eine Passform kommt, eine tolle Grundqualität oder grade das richtige modische gespürende Zusammenstellung des Sortiments dann ist es halt alleinstellend dass... Das
00:28:31: muss ich Ihnen mal sagen, den Wegmanns.
00:28:33: Wenn du bei denen bist, dann brauchst du natürlich auch rote Socken im Englischasteil.
00:28:42: Also die werden jetzt hier ihre Eigenlebe ausbauen und da ist mir gerade sieben Teils eingefallen Rutesocken.
00:28:50: Weil wenn man zu der Datenölke geht sieht man ja vor, dass es an die roten Socken hat.
00:28:55: Das ist ja vollkommen hirnrichtig!
00:28:57: Und ich glaube das könnte ansonsten tatsächlich hinbekommen.
00:29:02: Also ehrlicherweise, ja wir trauen uns das auch zu.
00:29:05: Deswegen machen wir das.
00:29:07: Wir wollen aber vor allem und es ist so ein bisschen wenn man Strategie nennen würde Es ist die Vorbereitung ob man in der Lage sein wird Positionierungsmarken relativ zügig zu bauen Die Abseits des bestehenden Sortiments Positionierung der Exklusivmarken stattfinden können.
00:29:26: Und das ist quasi, dass es der Beweis, der damit anzutreten ist und wir freuen uns sehr wenn es tatsächlich im Mitte Oktober in die Läden kommt sind sehr coole Styles dabei.
00:29:36: Top Price for Values hat ein Basic Programm mit dran im Swed-Bereich.
00:29:41: also echt durchdacht und echt cool.
00:29:46: Das machen wir damit ja auch noch mal zu Ende ist muss man vertiefen.
00:29:55: Jetzt bin ich tatsächlich Beratungsqualität.
00:29:57: Also bei euch ist es doch tatsächlich so, dass den Personal eine unwahrscheinliche Wertschätzung entgegen gebracht wird vor allem auch von dir.
00:30:10: So habe ich das Gefühl gehabt.
00:30:14: Ich hoffe die Leute würden das auch über uns sagen.
00:30:16: aber klar also hey am Ende des Tages wenn man jetzt auch wieder über Positionierung sprechen wollen würde.
00:30:25: Es sind die Leute, aber es war schon immer so am Ende des Tages den Unterschied auf den Flächen machen klar.
00:30:32: Die Beratungsintensität auch bei uns, die schwankt vom Abteilung zu Abteilungen.
00:30:37: ja also wenn du bei uns im Erdgeschoss in den alten Flächenkonzepten noch reingehst und Du suchst ein City-Hand, du suchst eine besondere Armlänge.
00:30:49: Dann ist das ein beratungsintensives Produkt.
00:30:52: Wenn du jetzt bei uns in die young fashion reingehst, dann bist du in der Regel vorinformiert und weißt schon relativ klar was du willst.
00:30:58: Da suchst du nach Outfit oder im Marke und da siehst du es vielleicht noch so ein bisschen nach einem Grundstilbewusstsein.
00:31:05: Das machst du aber selbst!
00:31:06: So wenn du bei uns an die Konfektion rein gehst, dann ist das von oben bis unten Beratung weil du im Zweifelsfall keinen Plan von deiner Konfekzionsgröße hast Kein Plan.
00:31:15: von dem Thema Cityhemd hast du auch gar nicht weiß wie du deine Krawatte kombinierst auf was du zu achten hast.
00:31:21: also das ist wirklich und vorne bis hinten.
00:31:23: Also es ist bei uns eine sehr breite Fächerung, von ultraberatungsintensiv bis hinzu ey da brauche ich jetzt irgendwie nur echt kurz paar Socken oder ne Unterhose oder ein Dreierpark unterhosen Das nehme ich conveniencemäßig mit.
00:31:38: wir versuchen aber dennoch unsere Leute auf dieser kompletten Reise mit einer hohen Transparenz mitzunehmen, was wir machen und wo wir hinwollen.
00:31:49: Aber auch ganz effektiv zu sagen, wo stehen wir gerade?
00:31:52: Und das trägt natürlich alles dazu bei, dass die Leute das hoffentlich sinnvoll mittragen.
00:32:00: egal ob die Entscheidung jetzt mega populär ist und es alle geil finden oder ob sie sagen, boah, es ist eine unpopuläre Entscheidung Es geht ja nur darum, dass sie mitgetragen wird und dass sie auch mit Selbstbewusstsein aus der Fläche mitgetragen wird.
00:32:10: und ich glaube Das gelingt gut.
00:32:13: Weil man aber auch dazu sagen muss, die Betriebszugehörigkeiten der Leute.
00:32:17: das ist schon beeindruckend wie lange die Leute schon dem Unternehmen gegenüber loyal auftreten und wie lange sie tatsächlich schon Teil von ansonsten sind.
00:32:27: Und das merkst du natürlich schon dass es schon sehr verankert in der DNA.
00:32:38: Der heißt ja gar nicht Store Manager.
00:32:40: Heißt bei uns GSM?
00:32:45: Wir haben eine gemeinsame Geschichte, das ist ja unglaublich.
00:32:48: Ich glaube der ist dreizig Jahre bei euch.
00:32:50: Das kann gut sein.
00:32:51: und jetzt stellt er vor, es ist nicht der hier mit der höchsten Betriebsvergörigkeit.
00:32:58: Der ist auch richtig stolz auf die ganze Geschichte.
00:33:03: General Sales Manager.
00:33:05: Ihr habt noch ein Format innerhalb Moral Beratungsqualität, die nennt sich Inside Ansonst Wenn ich jetzt da nicht ganz falsch
00:33:16: stehe.
00:33:17: Ja genau, also wir haben zwei Sachen die uns hoffentlich noch so ein bisschen auszeichnen.
00:33:23: was wir tatsächlich in den Läden haben und das ist ehrlich war es haben wir nicht in jedem Laden aber wir haben es in einigen unserer Stores.
00:33:29: Wir haben eigenes Änderungsatelier mit eigenen Schneiderinnen und Schneidern Und das ist tatsächlich noch echt etwas was ich jetzt persönlich als Wahnsinn Also wahnsinnig besonders ansehe, dass wir so was noch haben.
00:33:43: Ich habe zuletzt, das war ehrlicherweise schon auch vier Monate her, waren im Düsseldorfer Store und wir haben einen Endverbrauch von uns getroffen und der hat dann irgendwie gemerkt, mit unserem GSM diskutiert haben und dann hat er irgendwie gemerkt, dass wir vielleicht aus der Zentrale sind.
00:34:01: Und dann kam er tatsächlich proaktiv auf uns zurück und hat gesagt Mensch, je nur zu euch, weil ich nämlich am gleichen Tag oder dem nächsten Tag kriege ich mein Hemd gekürzt zurück, krieg ich meine Hose gekürst zurück und kriege meinen Sacco angepasst so.
00:34:13: Und das wir wirklich Änderungsateliers noch in den Läden haben und wirklich Bekleidung die du magst, die dir wichtig ist, die dich im Idealfall über mehrere Jahre hinweg begleitet anpassen und reparieren können.
00:34:27: Das empfinden wir schon als sehr nachhaltigen Ansatz.
00:34:49: Und das ist schon ein Mehrwert, der ist glaube ich schon eine Hausnummer.
00:35:03: Jetzt nochmal die Frage zu den Private Shopping.
00:35:06: Ist das bei euch existenziell wichtig oder ist es eine Sache, die aufgrund eurer Beratungsqualität mal ihr habt?
00:35:16: Ja also... Es ist nicht existenziell wichtig.
00:35:20: Wir bieten es aber trotzdem gerne an, weil es gibt den Endverbraucher der zur Hochzeit kommt, der mit einer größeren Gruppe kommt dem das einfach wichtig ist dass er auch auf einem Samstag und vorne bis hinten beraten wird um so eine kompetente Beratung in der Konfektion bei uns.
00:35:35: die dauert eben so und uns ist aber auch wichtig dass sie dauernd darf.
00:35:39: also wir versuchen ja auch nicht irgendwie so ein Kunden zwangsläufig in drei sieben Minuten durchzuschleusen Sacko, Hose, Schuhe, Socken, Hemd, Krawatte, Einstektuch.
00:35:51: Wir wollen uns für die Sache schon Zeit nehmen weil es muss auch sinnvoll sein mit Abstecken und so weiter.
00:35:55: Es ist ja schon eine Ritualisierung von einem Einkauf vor allem wenn's für einen besonderen Anlass ist.
00:36:03: Und wir haben eben gemerkt dass wir vor allem Anlass bezogen wird das Thema des Private Shopping oder dir ein fixes Datum auswählen kannst wo der dann auch jemand tatsächlich zur Seite steht und auch exklusiv zur Seite steht.
00:36:18: Da merken wir schon, dass es angenommen wird wenn gleich natürlich das Anlass getrieben ist.
00:36:23: Es hat einen hohen konfektionären Fokus.
00:36:25: da kommen jetzt Leute relativ selten rein und sagen ich mache jetzt Private Shopping um meine fünf T-Shirts zu kaufen.
00:36:29: also es ist sehr abteilungsbezogen.
00:36:37: Ich muss jetzt gerade mal gucken... Also ich habe mir Hände in Hildesheim wo ich eigentlich immer ganz gerne hingegangen bin.
00:36:46: Weil wenn ich dorthin gegangen bin, dann kannte der unsere Kinder und der wusste auch Adam Skinner.
00:36:51: Der wusste da auch was sie zu trinken haben wollen, was ich zu trinkten haben will oder hat man sich dort hinten betätzt?
00:36:58: Und... Dann blieb man auch mal zwei Stunden.
00:37:01: also normalerweise wenn ich jetzt zum Schocken gehe hier.
00:37:04: Ich würde es gar nicht benennen.
00:37:05: Dann geh ich rein, ich weiß was ich will und gehe wieder raus.
00:37:09: Dauert zehn Minuten, weil's mir einfach zu blöde ist.
00:37:12: Ja richtig!
00:37:14: Okay Und ich habe ja leider keinen Ansatz in der Nähe.
00:37:18: Dann würde ich das vielleicht auch mal machen.
00:37:23: Eine andere Frage, Zielgruppen.
00:37:24: also du bist natürlich look and feel.
00:37:26: Also du bist so ansonsten natürlich auch mit deiner eigenen Idee hingegangen das Unternehmen zu verjüngern ohne es zu verjungeln?
00:37:38: Ja genau!
00:37:39: Das hast du gut gesagt.
00:37:40: Ich glaube was da wichtig ist wir haben eine Kernzielgruppe.
00:37:47: Wir merken aber auch, dass wir gerade relativ breit sind in der Art und Weise wie Kunden bei uns kaufen.
00:37:58: Also so zu demografisch gesehen das ist sicherlich so.
00:38:05: Wenn gleich wir natürlich auch dazu sagen müssen was du gerade beschrieben hast Meisten Unternehmern haben wir immer nur diese Pauschale, die immer alles zu verjüngen.
00:38:16: Weil Jung gleich besser und diese Überzeugung sind wir einfach nicht!
00:38:20: Es geht bei uns um ein gewisses Stilversprechen.
00:38:22: das halten wir in der Klamotte, das halten wie in der Bekleidung, das behalten wir mit der Beratungskompetenz.
00:38:29: Wir versuchen gerade schon... Ich komme auch gleich noch auf mein anderes Thema zu sprechen was es hoffentlich so ein bisschen unterstreicht.
00:38:37: Wir wollen natürlich schon da relevant sein wo wo es letztlich auch für die Männer relevant ist.
00:38:42: Also gar ein ultra plattes Beispiel, aber dennoch in unseren Neueröffnungen... ...in Hamburg als auch in Augsburg hast du einen Oldtimer im Laden stehen so.
00:38:53: Das hat sich erst mal relativ wenig mit der Klamotte zu tun.
00:38:55: das ist aber was wo Typen einfach mit ihrem Auge visuell hängen bleiben und wir haben ja auch tatsächlich so relativ prominente Eingangsbereiche gestellt und das sind halt immer genau diese Momente weil da bleibst Du wirklich dann ... als Mann visuell hängen.
00:39:09: Da gehst du hin, das vielleicht gerne dein Kind noch mit dabei ... ... setzt du das in das Auto rein, machst du irgendwie deinen Foto?
00:39:15: Also tatsächlich eine Szene die wir signifikant oft... ... bemerkt haben und auch gesehen haben.
00:39:22: Und dann haben wir natürlich immer noch die Idee es ganz irgendwo multisensorisch aufzuziehen.
00:39:28: also wir haben auch so Beduftungsanlagen im Store,... ...und unseren Duft kannst ja auch tatsächlich bei uns kaufen.
00:39:35: Und kommt tatsächlich wirklich.... sehr, sehr gut an.
00:39:38: Das kann man sicherlich sagen an der Stelle.
00:39:41: Es geht uns aber auch darum jetzt in der Außendarstellung wir wollen nicht beliebig sein.
00:39:48: weil wir nicht beliebig sein wollen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht Zumindest in der Anfangsphase auch gerne mal anzuecken.
00:39:56: Wir haben da unsere Rebranding-Kampagne mit dem Schauspieler Clemens Schick zum letzten Jahr gelaunt, die war so ein bisschen provokativ, weil sie das eben so gesehen.
00:40:05: mit einer Unterhose stand auch noch relativ prominent Herrenhaus drauf.
00:40:10: Die Unterhosen kann man by the way immer noch bei uns kaufen im Dreierpack sogar, wenn man möchte.
00:40:16: Sind alles ein bisschen beiträglich gewesen um mal wieder zu sagen hey Freunde uns gibt es auch noch und das kann man immer relativ easy über so einen visuellen Weg gehen.
00:40:26: Wir wissen aber auch dass in der Außendarstellung vor allem gewisse Kernthemen beim Männerrelevant sind.
00:40:34: da gehört sicherlich das Thema Auto dazu und da gehört auch sicherlich dieses Thema Fußball mit dazu.
00:40:41: Ich werde jetzt es noch nicht spoilern und das fällt mir schwer, dass nichts zu tun.
00:40:45: Aber wir dürfen ankündigen, dass wir in der nahen Zukunft – ich möchte fast schon sagen in einem Monat eine tolle Kooperation mit einem Bundesligisten-Announzen werden!
00:41:00: Jetzt fällt es mir ganz schwer, den Namen nicht zu sagen.
00:41:04: Aber das sind natürlich alle so Beiträge wo du auf der einen Seite sagst hey wir machen das Thema Store, wir machen's multisensorisch Wir gehen darauf ein was Männer interessiert tragen aber trotzdem Rechnung dafür, dass der Mann immer noch konvinient einkaufen kann.
00:41:20: Tragen aber auch gleichzeitig dafür Rechnungen das er inspirativ abgeholt ist.
00:41:24: In der Außendarstellung fangen wir gerne mal so ein bisschen provokativ an und entwickeln uns dann in Themen rein die für Männer eine Grundrenewanz besitzen.
00:41:31: So kann man das glaube ich ganz okay zusammenfassen.
00:41:37: Du hattest auch die Antwort gegeben auf die Kampagne was ja tatsächlich eine richtige echte Kampanie war.
00:41:46: ... mit Außenaufnahmen, ... ... Feuer und ...
00:41:51: Erteuer geht so.
00:41:52: War gar nicht so teuer.
00:41:53: Das sah nur teuer aus!
00:41:55: Ja, also ... ... nein... Ich kann das ja auch alles KI gesteuert machen.
00:42:01: Und da hast du ja direkt ... Hätte
00:42:02: man mal einen
00:42:03: gewiegelt ... ... und hast gesagt Nein ich will ... ... echte Menschen.
00:42:07: die Aussage fand ich klasse,... ... weil der eine oder andere dann doch ein bisschen ... ... komisch geguckt hat.
00:42:17: weil wohl die Reise in eine andere Richtung geht.
00:42:19: Also ich stehe voll bei dir, echte Hau-Degen und echte Mimiken zu sehen und echter Menschung aus Gefühl hat, da steht dafür.
00:42:29: Vielleicht magst du das noch mal so ein bisschen vertiefen?
00:42:32: Ja gerne!
00:42:33: Ich glaube also dass das Thema KI usw.
00:42:37: zu einem signifikanten Produktivitätszuwachs bei uns allen führen wird und auch schon geführt hat.
00:42:43: Das schließt sich aus und es ist ganz klar dass man natürlich auch Werbekampagnen mit KI machen kann, das ist ganz klar.
00:42:54: Es gibt auch Einsatzbereiche, da ist es perfekt dafür.
00:42:58: Ich glaube aber in einer gesellschaftlichen Entwicklung, in der sehr viele Sachen KI gesteuert sind... Es gibt ja bei The Way of, glaube ich jetzt sogar eine Kennzeichnungspflicht seit letzter Woche oder so.
00:43:13: Wie man KI-Inhalte tatsächlich auch kennzeichnen muss.
00:43:17: Glaube ich dass ein Endverbraucher bis zu einem gewissen Grad das Thema human made wirklich beim Menschen gemacht wirklich mit echten Menschen besetzt sehr wertschätzen werden?
00:43:31: Das wird nicht in jedem Teilbereich im gleichen Maße stattfinden.
00:43:34: wir glauben da aber schon relativ intensiv daran.
00:43:38: Denn gleich wäre aber auch gleichzeitig daran glauben, dass man mit KI gerade gewisse Themen maximal beschleunigen kann.
00:43:47: Also das ist so ein bisschen dieses Spannungsfeld zwischen Wo setzt du es ein und wo ist das absolut sinnvoll?
00:43:57: Und hilft dir wirklich auch in dein beruflichen Alltag und hilft auch in Folge dessen der Unternehmung.
00:44:01: Und wo könntest du's machen, verzichtest aber vielleicht bewusst darauf?
00:44:10: Ich muss noch mal zur Zielgruppe zurück.
00:44:12: und deine Aussage mit dem Fußballverein... Ja!
00:44:16: ...und da fällt einem natürlich Tüsseldorf ein, dann fällt einem Hamburg ein.
00:44:24: Ich hätte jetzt nicht sofort Hamburg gesagt sondern eher Sankt Pauli, aber was mir witzigerweise vorgeschlagen wird ist die Arbeiterstadt Dortmund.
00:44:34: Nee nicht wirklich oder?
00:44:37: Ich werde dazu nichts sagen!
00:44:38: Du wirst es nicht aus mehr herausbekommen.
00:44:42: Also es gibt Vorschläge, Sankte Pauli haben sie komplett vergessen.
00:44:44: also
00:44:45: Raff
00:44:45: und...
00:44:46: Ja Sankts Paulis Top, aber Sanktes Pauli ist ja auch so ein bisschen verheiratet mit Liebeis.
00:44:53: Aber ich werde mich leider dazu nicht äußern können.
00:44:56: In einem Monat kann ich das machen, auf dem Weg dahin können wir aber glaube ich sagen dass es ein Verein mit einer gewissen Grundsympathie sein wird.
00:45:06: Ein Mehr bei den Einbähnen.
00:45:09: Kann ich nichts zu sagen, aber eher nein!
00:45:14: Also bei FC Bayern sagen du zu Elitär?
00:45:16: Zu Corporate?
00:45:17: Zu Champions League Lama?
00:45:20: Ja in erster Linie halt so teuer
00:45:22: RB Leipzig zu künstlich, Leverkusen zu schwach emotionalisiert und die sagen BVB.
00:45:32: Wir können ja so ein bisschen mitraten dann können wir eine Auflösung mal in so einem Monat machen und gucken wer richtig lag?
00:45:41: Na ja eigentlich ist ja also die Ausstrahlung geplant.
00:45:45: Ja genau!
00:45:45: Also Ende des Monats müsste es losgehen.
00:45:50: Dann können wir darüber reden.
00:45:51: Letztendlich wird ja erst Wir veröffentlichen erst am vierundzwanzigsten September.
00:45:59: Ach ihr veröffentlichter erst am viertzwanziger September?
00:46:01: Das ist ja praktisch, dann könnte ich das hier quasi sagen.
00:46:04: Dann gehen wir noch mal ins Radgespiel zurück.
00:46:07: Also ich persönlich habe jetzt letztens gelesen dass Düsseldorf sich ein neues wording zulegt weil sie jetzt in der Wetterliga sind wie jetzt.
00:46:16: Boah frag mich nicht bin ich so tief im Fußballthema?
00:46:18: leider doch nicht.
00:46:18: Ich
00:46:19: auch nicht so drinnen also irgendwie so legatechnisch brauchen die neues wording.
00:46:25: Zweite Bundesliga, ich denke also wenn du... Ich hätte jetzt vermutet erste Bundesliga.
00:46:31: Wobei Sankt Pauli?
00:46:32: gut das passt nicht.
00:46:33: wegen Schießmarken etc.
00:46:36: Ja überlegen wir nochmal ein bisschen weiter.
00:46:40: Überlegen wir noch mal ein bisschen weit.
00:46:41: und einen Verein mit einem hohen Sympathie wert?
00:46:45: Kann es ja eigentlich nur schalke sein.
00:46:48: Nee?
00:46:51: Naja kanns nicht sein!
00:46:53: Deswegen hier bei BVB.
00:46:59: Ich komme nicht drauf.
00:47:01: Es ist der erste FC Köln.
00:47:02: Der
00:47:05: erste?
00:47:08: Und warum hast du den ersten FC Kölln genommen?
00:47:11: Weil es, also ich meine die Nähe des ersten FC-Köllns zu unserem Store und dem Umland.
00:47:17: Also sagen wir, was wir ja unmittelbar in der Umgebung haben, ist ja Kölns Schildergasse.
00:47:24: Stimmt!
00:47:25: Wir haben unsere Centerlage noch.
00:47:28: Also wir haben ein relativ gutes Einzugsgebiet.
00:47:30: Wir fanden aber den Verein einfach cool und die Art und Weise, wie der erste FC Köln die Stadt Kölnen hinter sich formiert finden wir ziemlich cool auch welche sympathische Art und Weise man damit umgeht.
00:47:46: es gibt so eine coole Kneipe in Kölner steht auf der Marquise so relativ prominent.
00:47:53: Liebe kennen keine Liga Und wir fanden den Verein so mega, so cool und so authentisch.
00:48:01: Dass wir uns ja sehr freuen, den ersten FC Köln oder ansonsten als offizielle Outfit-Sponsor für den ersten FZ Kölnen auftreten zu dürfen.
00:48:10: Den ersten Fz Kölner habe ich jetzt gar nicht gekommen?
00:48:13: Ja,
00:48:13: hab' ich gemerkt!
00:48:15: Hab' ich gemerkt dass du da nicht draufgekommen
00:48:16: bist.
00:48:17: Hamburg kann es nicht sein...
00:48:20: Es ist der erste FZ
00:48:22: Und erster FC Köln liegt ja nahe, weil es so unwahrscheinlich divers und jung unterwegs ist.
00:48:28: Also ich finde ja Kölnen... Wir haben damals die Story in Kölne gemacht und nicht in Düsseldorf, weil ich gesagt habe, der Postenloch ist mitzuleitert, aber
00:48:36: ich habe keinen
00:48:37: Bock
00:48:38: drauf.
00:48:39: Genau, Kölner ist super sympathisch.
00:48:40: also auch diese ganze ... Gastronomie Landschaft, die auch sehr eng verbandelt natürlich mit dem Verein ist.
00:48:46: Super cool!
00:48:47: Super authentisch passt perfekt zu uns und da freuen wir uns tatsächlich sehr.
00:48:52: Wir stehen nicht nur einfach so als Outfit-Sponsor dran sondern werden auch tatsächlich eigene Outfits gebaut gemeinsam mit unserem Partner Suitable und haben hier tatsächlich eine coole Overshirt Kombination mit einer bisschen lockereren Hose.
00:49:07: Haben noch ein paar Strickteile, so einen Handy aus einer modischen Perspektive dazu gemacht und bieten tatsächlich eine eigene Kollektion für den ersten FC Köln an die man auch exklusiv im Laden erhältlich hat.
00:49:21: Okay.
00:49:23: Wow!
00:49:24: Passt doch zu viel.
00:49:24: Ja, freuen wir uns.
00:49:26: Passt drauf?
00:49:26: Also...
00:49:28: Verjüngung ohne zu verjüngen.
00:49:30: also es gibt ja Marken Das ist ja jetzt eh Wurscht Esprit.
00:49:35: Die sind da praktisch mit ihrer ursäglichen Zielgruppe einfach ins Rentenalter gekommen und Verjüngung hätte doch überhaupt keinen Sinn mehr gemacht, also wir haben sich praktisch nie etabliert in einer bestimmten Zielgruppe die sie dauerhaft aufrechterhalten.
00:49:52: Also deswegen verjüngern ohne zu verjungen...
00:49:55: Genau!
00:49:56: Wir fühlen uns in der Zielgruppee in der wir gerade unterwegs sind und sie ist sehr breit.
00:50:03: Das ist halt einfach so, oder?
00:50:05: Aber was heißt das?
00:50:06: Es ist einfach so.
00:50:06: Wir finden uns sehr wohl damit.
00:50:09: Weil wir aber auch merken dass wir genau diese Breite brauchen.
00:50:12: Das Schöne ist ja, dass du als Konzept wie wir das gerade begleiten dürfen.
00:50:17: Wir können einen jungen Mann, einen Jugendlichen... ...wir können den Ja auf der Reise seines Lebens begleiteten.
00:50:26: Der kann bei uns anfangen, so.
00:50:28: dann kann der sich irgendwie ein bisschen dieses jugendlichere kaufen.
00:50:32: Wenn er seinen ersten Job hat, seine erste Feierlichkeit, dann kann er seinen Ersten Anzug bei uns kaufen.
00:50:37: Dann können wir ihn im Berufsleben begleiten und sicherlich auf jedem anderen Weg Und diese Möglichkeit einen Menschen auf der Route durch sein Leben auch stilistisch sicher zu begleitet.
00:50:52: Das freut uns Und da brauchen wir nicht zwangsläufig eine Verjüngung.
00:50:57: Das wird jetzt natürlich mal mit der Marketingkampagne so ein bisschen anecken, bewusst aneckend ehrlicherweise und auch immer wieder die Hand zu eben sagen hey Freunde, wir sind auch noch da übrigens.
00:51:09: Das ist natürlich das ist ein Stilmittel.
00:51:12: Du wirst jetzt bei uns nicht auf einmal nur noch irgendwie so Kiddie-Kleidung und eine sehr jugendliche Bekleidung in der Erde geschlossen sehen, sondern es ist uns wichtig.
00:51:21: Die Zielgruppe die wir haben und Polaroid Florence ist ein perfektes Beispiel dafür.
00:51:24: Ultra relevant!
00:51:25: Wir werden genau dabei bleiben.
00:51:27: Wir brauchen aber auch eine gewisse Zielgruppen in einem gewissen Alter mit einer gewissen Bereitschaft für Mode Geld auszugeben weil dennoch am Ende des Tages unser Sortiment teuer ist.
00:51:40: Das ist so.
00:51:41: Es gibt gewisse Teilbereiche, da wird ein Mann immer bereit sein oder aus der heutigen Perspektive bereit sein Geld für Auszugemicherte das gerade angesprochen.
00:51:50: das betrifft vor allem Auto-Ware, vor allem das Thema Jacke Funktionalität.
00:51:53: Das bauen wir auch stark auf.
00:51:56: Wir merken jetzt oder werdet auch eben zum Start der Herbstwinter-Saison einen wirklichen Zug auf Auto-Wear sehen?
00:52:04: Da findet ihr dann mal Marken wieder wie... Moose Knuckles, da findet ihr in dem Umfeld Barboa.
00:52:10: Da findet ihr im Umfeld Woolridge.
00:52:13: In diesem Umfeld aber auch mal so ein Bumbugi, findet aber auch Rains drinnen.
00:52:17: Findet aber auch immer wirklich die perfekte Manteljacken-Symbiose mit verschweißten Nähteln von Duno.
00:52:26: Aber für eine gewisse Preislage, die man bereit sein muss zu zahlen... Und so versuchen wir uns eben auch an unsere Zielgruppe anzunähern und zu sagen, okay hier würden wir vielleicht ein bisschen mehr Preis bei Leitschaft sehen.
00:52:39: Wohin gegen wir das vielleicht im Wirkbereich jetzt nicht sehen würden?
00:52:41: Da passt es T-Shirt für zwanzig Euro irgendwo.
00:52:44: Also was schon ganz wichtig ist zu sagen... ...wir fühlen uns in unserer Zielgruppen sehr wohl.
00:52:48: Wir versuchen aber innerhalb unserer Zielgruppe herauszufinden wo können wir uns den Preis hinbewegen gerne auch mal nach oben.
00:52:55: Wo merken wir aber auch die notwendige Anpassung nach unten notwendig ist?
00:53:01: Okay Nein, ihr habt ja ganz gut geschafft.
00:53:04: Ich versuch das auch mal zu erklären was Zielgruppen-Scharfung bedeutet.
00:53:08: Also wenn ich jetzt ein Zielgruppe habe, nehme einfach mal die Mitte von der Mann mit dem Vierzig.
00:53:13: Es gibt genügend Zweiundzwanzigjährige, die sich an den Mann im Alter von Vierzehn orientieren, weil sie sagen da bin ich hierin.
00:53:21: Da gibt es eben die Pumeunsechzigjährigen oder die Zwei- und Sechzig-Jährigen, die sagen so möchte ich bleiben.
00:53:27: Ja genau Genau.
00:53:28: Dann hast du eben die Range-Schristen, vierzigundfünfzig weil da kommen die... Das ist dann vom Typ Mensch dergleiche.
00:53:36: Die einen sind jünger und die anderen sind älter aber sie wollen alles in diesem Tunnel bewegen.
00:53:43: Genau also wenn man wie gesagt eine gewisse Grundanspruch an Qualität ein Stilbewusstsein hat und eine modische Grundausrichtung oder an eine Qualitätsorientierung, dann ist man bei uns einfach richtig.
00:53:59: So diesen krassen Preiskampf den wir nicht gewinnen wollen wir auch nicht gewennen weil dazu passt auch die Qualität der Flächen, die Größe der Fläche und die Qualität der Beratungskompetenz passt eher dazu dass man sagt man kriegt andere Preislagen Marken usw.
00:54:15: durchgesetzt
00:54:18: ist so ein kleiner X-Kurs.
00:54:21: Ihr habt ja auch solche beratierten Flächen, die recht unklin aussehen und sehr jung, wo ich dann selber gesagt habe okay also man guckt sich das mal an aber kaufend rühre ich das jetzt nicht?
00:54:36: Aber du sagst solche Flächen sind ja trotzdem wichtig!
00:54:38: Also ich hab zwar nicht die Flächenproduktivität, aber dadurch steigt automatisch die Flächeproduktivité der ganzen Anrheinerflächen.
00:54:47: Also es gibt sicherlich Flächen, die brauchbar sind als Positionierungsflächen wo man vielleicht auch mit Grundaussagen wirbt oder mit einer Grundstilistik wirbt.
00:54:59: Die nur in einer sehr spitzen Zielgruppe angesagt ist.
00:55:05: Naturgemäß bringen diese Flächen nicht die Produktivität wie ein.
00:55:11: Die Fläche, auf der wir jetzt vielleicht ein universales T-Shirt in einer ganz normalen Passform für irgendwie zwanzig Euro liegen haben.
00:55:17: Das gehört dazu.
00:55:18: aber es ist für uns... ...in unseren Positionierungsgedanken zu sagen Wir sind ein kompetenter Ausstatter im Men's Fashion Bereich mit einer Grundstilistik und einem grundmodischen Auftreten.
00:55:33: dann musst du dieses Thema einfach mitspielen.
00:55:35: Die Frage ist, du darfst es halt nicht übertreiben.
00:55:38: So man darf dann nicht das verwechseln mit hey!
00:55:40: Das ist jetzt auch immer unser Geschäftsmodell und das ist irgendwie so der wichtigste Anteil.
00:55:44: Sondern es ist einfach ein Teil unserer Sortimentsstrategie dass wir gewisse kuratierte Flächen anbieten die also ein bisschen drüber wirken vermeintlich.
00:55:56: Und es gehört einfach dazu.
00:55:57: Also wenn man dieses modische Thema mitspielen möchte, dann muss man da Auch Teil davon sein.
00:56:03: natürlich ist das auch der Door Opener für ein gewisses Genre an Marken.
00:56:09: Wenn man vor allem in diesen recht wertigen, auch den Outerwear Bereich so reinschaut dann ist es die Grundvoraussetzung dass man einen auch diese Art der kleinen korratierten, handverlesenen Flächen anbietet um eben als Türöffner in die Richtung der größeren Marken irgendwo reinzudenken wo man nämlich auch die Volumenfähigkeit dahinter vermuten würde.
00:56:35: Okay ich habe vielleicht noch mal so eine Frage mal was hat... wie wirst du auf Captain und Zahn gekommen?
00:56:42: In der Kollaboration dass du gesagt hast okay Die hatten wir jetzt mal in den Eingangsbereich auf der letzten Fläche ever.
00:56:48: Ja,
00:56:48: ja also unsere Einkäuferin hat das tatsächlich... ...aufgetan und ich habe so eine damalige noch persönliche Connection gehabt zu dem XGF von Kappnen.
00:57:01: Sonst ist er mittlerweile bei der... ...Sportswear Brand OAs ist.
00:57:07: Und ich fand die immer ganz cool!
00:57:09: Also ich fand dann diesen Luggage-Bereich in diesem... Rucksack in Kombination mit bisschen Koffer auch, finde ich haben diese immer cool gemacht.
00:57:20: Die haben das auf eine angezogene, auf eine wertige Art und Weise auch immer mit den Fischweißnähten usw.
00:57:25: Ich finde die haben das einfach cool gemacht mit männlichen Farben.
00:57:28: also wir fanden es einfach top!
00:57:30: Und wir haben ja immer so gewisse Flächen vor allem in unseren Eingangsbereichen das was du gerade angesprochen hattest wo wir für einen gewissen Zeitraum solche Experimente immer mal wagen und die kommen dann rein.
00:57:43: Ich würde schon sagen, versuchen sie ihr Glück!
00:57:45: Es hat tatsächlich relativ okay funktioniert.
00:57:50: Und können sich als Marke präsentieren und haben eben die Möglichkeit, ihr Produkt an unseren Endverbrauch irgendwo heranzutragen mit einer in sich geschlossenen Fläche aber auch gerne in den Arm.
00:58:00: Eins A-Lagen in den Eingangsbereichen, weil es geht ja am Ende des Tages darum wenn ein Endverbraucher vorbeikommt.
00:58:05: Ich glaube das ist heute mit dem Auto schaffst, mit einem guten Sortimentsversprechen oder vielleicht mal mit dem Rucksack, der immer so ein bisschen ungewöhnlich um die Ecke kommt dass Menschen visuell hängen bleiben und auf Basis dessen reinkommen.
00:58:16: Und das ist natürlich unser Ansatz das relativ standardisiert unseren Markenpartnern anbieten zu können.
00:58:23: und Kapitän Sonnen war eben einer davon.
00:58:25: Wir haben es echt cool gemacht also es war eine schöne Kooperation.
00:58:28: Dann
00:58:29: vielleicht mal eine Frage zu Eckpreis sagen.
00:58:33: Ja, ist das bei euch?
00:58:35: Also wir hatten ja dieses Gespräch gerade bei Schienen und dann habe ich mich mal damit auseinandergesetzt.
00:58:42: der Preis des Eises ist um dreieinhalb Prozent gestiegen, dreihundertfünfzig Prozent genauso wie der Löhner.
00:58:47: aber Kerboten sind seit Einführung des Euros eigentlich nur um zwanzig Prozent gestießen genau so wie unser Ja, unser inklusive Sozialprodukt.
00:58:59: Also was wir verdienen ist sicherweise sind natürlich alle anderen Ausgaben gespielen also Ausgabe für Miete Auto Benzin und so weiter.
00:59:07: dann bleibt er relativ wenig übrig über den Konsum im Bereich Fashion Textil usw.
00:59:15: Ist das für euch so ein Gedanke wo ihr sagt wir müssen jetzt auch bei dem wegpreislagen darauf achten dass wir?
00:59:25: oder
00:59:28: Also können wir relativ einfach beantworten?
00:59:31: Ja, das ist so.
00:59:32: Aber man muss es auf zweierlei Arten beantwortet also dass Leute so verhältnismäßig gibt ihr gewisse Konzepte wie die Kollegen der Indie-Text Gruppe in einem preisaggressiven Genre mit dem hohen Modegrafen gerade maximal erfolgreich sind genau so wie ein tolles Konzept von New Yorker besonderen Einstiegspreislagen auch maximal erfolgreich sind.
01:00:02: Wir merken natürlich schon die Tendenz, dass es schwieriger ist gewisse Preislagen mittlerweile mehr durchzusetzen.
01:00:07: aber was wir auch merken, wir merken das nicht all over.
01:00:12: also es gibt und da bleibe ich gerne bei meinem Beispiel was ich von genannt habe im Outerwear-Bereich werden wie diese preislagen durchsetzen können und wir setzen sie im Status quo schon durch.
01:00:20: Punkt so.
01:00:21: dann gibt es aber auch sicherlich andere preislage wo man sich nach unten orientieren muss ... generell als Konzept sind wir teuer am Markt.
01:00:28: Und es gibt auch ganz viele Teilbereiche, wo wir aus der jetzigen Perspektive sagen... ... das sind wir signifikant zu teuer.
01:00:35: und dann gibt's aber auch Teilbereichen wo wir sagen... ..."Hey Mensch da könnten wir eigentlich innerhalb unserer Bestandszielgruppe...".
01:00:40: "...könnten wir gemeinsam mit unseren Endverbrauchern da eigentlich ein Trading Up
01:00:43: hinbekommen.".
01:00:45: Und diese Schere die da halt gerade so krass aufgeht,... ...die versuchen wir so einigermaßen sinnvoll mit abzubilden also... Es ist sehr... Sortiments abhängig.
01:00:56: am Ende des Tages.
01:00:59: Sag mal, eigentlich haben wir noch ein Thema auch in das Thema Digitalisierung?
01:01:05: ja weil es ja wichtig ist von der KI bis hin zu Online-Shop und Marktplätzen etc.
01:01:14: Und ich weiß dass du in keinem Erfreak bist was das angeht.
01:01:19: Impositiven, ne?
01:01:22: Nehmt mich so!
01:01:23: Nimmst aber auch im Negativen!
01:01:26: Nein, also wir hatten das ja mit der Mitarbeiter-App, wo du gesagt hast, wir müssen es irgendwie hinkriegen und diese langen Diskussionen sind mir einfach zu blöd.
01:01:33: Und dann hast du mit fünf, sechs Mann von jung bis alt habt ihr euch über das Wochenende zusammengesetzt und hat per se eine Mitarbeiter-app entwickelt und ins Leben gerufen.
01:01:45: Also das Thema Digitalisierung ist auch mal ansonsten angekommen und wird sichtbar weitergelehnt.
01:01:53: Ja, genau.
01:01:53: Also was wir damit einfach nur zeigen wollten und
01:01:57: es
01:01:57: ging für uns einmal internet-Zigruppe wo wir das Thema auch schon vorgestellt haben aber natürlich auch jetzt Richtung der externen Ziegruppe.
01:02:08: Der Preis für die Generierung von Software hat sich halt signifikant geändert.
01:02:16: Das ist halt einfach mal so Und man is in der Lage mittlerweile mit einer guten Idee ausgestattet, so eine Plattform.
01:02:26: Egal was das jetzt ist in unserem Anwendungsfall war es ein bisschen so eine mitarbeitenden Plattform wo du Eigenproduktivität einsehen kannst, Markenspecials einsehen kann und so weiter und sofort.
01:02:43: Das hat sich einfach signifikant geändert und das ist super radikal wie schnell man mittlerweile solche Sachen umsetzen kann und es ist auch sehr beeindruckend.
01:02:51: die Herausforderung natürlich in dem Unternehmenskonstrukt haben wir gerade eben.
01:02:55: dem, den wir Teil davon sind ist die Implementierung in das Gesamtkonstrukt.
01:03:01: Weil man kann da also vor allem ich glaube, dass es der wichtige Appell und der richtige Appell auch vor allem für etwas kleinere Händler, die ein bisschen proaktiver vielleicht auf Sachen umsetzen können ohne, dass man das in so ein gesamtes Corporate-Konstrukt bringen muss, ist das halt gerade so ein massiver Vorteil weil du ganz viele Digitalisierungsthemen mittlerweile super schnell abbilden kannst.
01:03:29: Das kann super alltägliche Sachen sein, können aber auch irgendwie so echt komplizierte oder kompliziertere Sachverhalte sein die in der Vergangenheit einfach massiv Kohle gekostet haben, wo es jetzt halt nicht mehr der Fall ist, wo er einfach mehr oder weniger die gute Idee reicht.
01:03:48: Aber um das noch ein bisschen zu spezifizieren, was man aber auch nicht... Man wird keine Digitalisierung ... Schritte überspringen können.
01:03:56: Also wenn man schrottdigitalisiert ist, da hilft einem KI auch nicht weiter,... ... weil braucht es ja eine gute Datengrundlage... ...dass das halt schon mal irgendwo so Sinn hat.
01:04:03: Wenn man das aber anbieten kann und irgendwie es ist so ein Software-Thema,... ...dann hat man gerade glaube ich schon einen relativ gutes Momentum,... ...sachen umzusetzen die einfach in der Vergangenheit signifikant länger gedauert haben... ...und vielleicht auch im Zweifel deutlich teurer waren?
01:04:19: Jetzt habt ihr euch ja glaube ich, ich sage dann immer um ein Steinhaus,... Metapher der drei Schweinchen, also Strohhaus und im Steinhaus.
01:04:30: Da braucht man natürlich eine perfekte Infrastruktur und wenn mich nicht alles tröscht habt ihr, dann ändert ihr momentan euer System ausgerechnet auf eure Weckle.
01:04:38: kann das sein?
01:04:39: Das ist ganz korrekt!
01:04:42: Es ist ja jetzt auch nicht gerade der günstigste Anbieter.
01:04:46: Nein, es würde
01:04:47: doch einfacher gehen.
01:04:50: Klar am Ende des Tages... Also es ist einfacher vermag ich jetzt nicht zu bewerten, aber was wir natürlich damit irgendwo schon machen ist.
01:05:01: Wir bringen einen neuen Standard in unser ERP-System rein.
01:05:05: Wir werden auf Basis dessen und das ist eine für uns sehr spannende Entwicklung für ansonsten, indem Zuge auch Konsequentation einführen.
01:05:18: Flächenbewirtschaftungssysteme anbieten zu können für Drittmarken, für Fremdmarken bei uns auf den Flächen.
01:05:25: Das wird vor allem den Vorteil haben dass die Marken hier auch proaktiv Order Recommendations oder Empfehlungen einspielen können.
01:05:34: das heißt sie können an der Gestaltung der Fläche aktiv mitwirken ist natürlich so ein bisschen noch zum Freigabe Prozess dahinter sodass das nicht einfach an unseren Einkäufern vorbeiläuft.
01:05:46: Aber wir öffnen uns in dem Fall schon sehr nach außen, weil wir es in der Vergangenheit nicht gemacht haben
01:05:54: um
01:05:55: gewissen ausgewählten Markenpartnern – das muss man dazu sagen die hoffentlich dann auch die entsprechende Infrastruktur mitbringen.
01:06:01: aber die Partner mit denen wir das zum Start machen haben das in jedem Fall etwas mehr Möglichkeit des proaktiven Mitwirkens, vor allem im Inseason Management auf unseren Flächen anbieten zu dürfen.
01:06:13: Und da freuen wir uns ehrlicherweise auch sehr darauf dass wir das gemeinsam mit unserem Partner Oracle hier umsetzen können und beziehungsweise umgesetzt haben die einfach ... in der technischen Infrastruktur und der Art und Weise, wie sie es anbieten wirklich gut sind.
01:06:29: Und das ist jetzt nicht so dass wir einfach nur sagen Aachen menschen ein neues ERP... ...und eigentlich ändert sich nichts sondern es hat dann tatsächlich auch was unsere Business Case Implikationen angeht eine Auswirkung.
01:06:40: Das ist jetzt für uns für ansonsten gesprochen eine rechte Relevante für uns aber auch eine coole.
01:06:46: also.
01:06:47: es ist ja immer so die Frage weißt du?
01:06:49: So Konsequenzionsthemen die Ware erst in der logischen Sekunde und Depot-Modelle ist ja alles nichts Neues unter der Sonne.
01:06:58: Was aber für uns schon spannend und neu wird, ist dieses absolut proaktive Mitwirken auf Basis von Abverkäufen und schnell reagieren zu können und das Ganze mit Lagerbüchern und dem entsprechenden Stockmanagement der Marke verknüpfen zu können.
01:07:13: Und da muss ich ganz ehrlich sagen, da freuen wir uns schon sehr darauf so gut will, öfter wechselnde Flächen und neue Warenbilder erhalten zu dürfen.
01:07:25: Und das ist für uns schon eine echt coole Entwicklung auf die wir uns extrem freuen.
01:07:30: Ja also ich meine es gibt ja schon ne scharfe Diskussion darüber ob Marken also diese hohe Flexibilität überhaupt abbilden können von dieser proaktiven Flexibilitätssprachstätig.
01:07:45: Haben Sie jetzt nicht sich verstanden wenn du sagst grundsätzlich Nationsgeschäft dass auch eine Art Kommissionsbasis ist, also Ware wird bezahlt wenn sie verkauft wird.
01:07:53: Und dann kann der Gefahren im Prinzip nachliefern und das eigenem Gut dünken können?
01:08:01: oder findet es trotzdem noch ein Absprache mit euch statt?
01:08:05: Genau!
01:08:05: Also was ja schon in unserer Erleichterung ist die Kuratierung am Ende des Tages.
01:08:10: Insofern ist es eigentlich ganz schön dass wir Systemen kreieren durften wo man auf der einen Seite ein Mitwirken des Einkäufers hat So, weil wenn jetzt die Marke auf den Trichter kommt noch schwarze T-Shirts dahin zu hängen und oh, wer hätte es gedacht?
01:08:22: Wir haben auch von allen anderen Marken schwarzen T-T-Shirt.
01:08:24: Dann wäre das natürlich suboptimal.
01:08:26: Insofern haben wir so ein recht interaktives System gestalten dürfen wo der Einkäufer den kompletten Hut aufhatt und die Marcke aber sehr proaktiv mitwirken kann.
01:08:35: Und dass in einer recht, was heißt recht, in einer maximal digitalisierten Art und Weise auch im Daten austausch... Ja!
01:08:43: Das wird sehr spannend.
01:08:45: Also man muss natürlich auch dazu sagen, da wird jetzt nicht jede Marke in jedem Umfang das gleiche Digitalisierungs Know-how mitbringen um das auch darstellen zu können vor allem dieses Replenishment.
01:09:01: Wir sind aber auch in der Lage darüber oder sind in der Lage über einem sogenanntes Supply-Hab, das einfach Browser basiert ist.
01:09:10: Relativ einfache Datenformate zu vereinnahmen und zu verarbeiten um auf die Flächen zu bringen.
01:09:15: Das heißt natürlich im großen Stil versuchen wir es schon maximal standardisiert in der Digitalisierung standardisiert abzubilden.
01:09:24: Wir bieten aber darüber hinaus auch die Möglichkeit, über einen relativ easy Browserzugang den CSV-Format hochzuladen und ein Private hochzuladen eine Artikelinformation hoch zu laden und auf Basis dessen eben potenziell auf die Flächen zu kommen.
01:09:37: Und diese Idee einen stationären Marktplatz abzubilde klingt schon sehr spannend für uns Was aber nicht bedeutet, dass wir im Gegenzug On-By komplett über Bord geben.
01:09:54: Nee das ist definitiv nicht der Fall!
01:09:56: Die Mischung macht es am Ende des Tages.
01:10:00: Ja genau sowieso.
01:10:02: Aber es ist schon wichtig da auch zu verstehen Es ist nie das eine oder das andere.
01:10:07: Es ist die Kluge Aussteuerungen und die Möglichkeit der Aussteuern.
01:10:11: Okay jetzt habe ich noch mal eine Frage dazu.
01:10:14: Das heißt also wenn ihr diese die Konsektionsmöglichkeiten und die Flexibilität der Lieferanten zulasst, weil du Content gebracht hast.
01:10:23: Das heißt also ich habe natürlich dann wird Content geliefert.
01:10:27: kann dieser Content automatisch auch digital an den Kunden über Screens weitergegeben werden?
01:10:33: Und das ist im Algorithmen wird es dann automatisch besteuert in Hamburg-Regners.
01:10:37: Dann kommt eine Regenjacke und in Köln scheint die Sondererkunden T-Shirt.
01:10:42: Ja, also theoretischerweise wäre das möglich.
01:10:48: die erste Priorität, wo wir sagen, wir wollen irgendwie auf Basis von Wetterdaten zugeschnittenen Content ausspielen.
01:10:56: Ich finde es cool auch die Möglichkeit sind aber also müssen da halt ganz klar priorisieren was wir als Erstes angehen und das sind wir uns relativ einig dass wird erst mal in so Themen wie Flächenbewirtschaftung, Sortimentspolitik Beratungsintensität diese Sachen investieren bevor wir sagen Wir lehnen uns zu crazy weit aus dem Fenster für.
01:11:17: ansonsten gesprochen was jetzt zum Beispiel das ausspielen von wetterbedingten Inhalten auf digitalen Endgeräten am Post angeht?
01:11:27: Ja, also wenn ich mich mit solchen digitalen Expertinnen beschäftige, dann sagen immer die meisten, dass die Infrastruktur – also das ist normalerweise die Struktur oder das Ökosystem bei Händlern nicht mal wo der ist sondern es unterschiedlichen Steinchen besteht, die man eigentlich gar nicht verlöten kann.
01:11:51: Sagen wir es noch mal so, wenn man jetzt aus einer Contentperspektive betrachtet.
01:11:55: Wir haben CMS-Systeme, Contentmanagementsysteme, die hinter der digitalen Infrastruktur des Streams in den Läden liegt und das ist nicht so, dass sie nicht komplett fragt mit, also es ist nicht, sodass die komplett einheitlich ist.
01:12:08: Das muss man auch dazu sagen.
01:12:11: aber grundsätzliche Möglichkeit über ein zentrales CMS solche Sachen einzuspielen, die besteht in jedem Fall.
01:12:18: Ob man das dann für sich nutzen möchte und da aktuell die Ressourcen hinschüftet ist natürlich eine andere Diskussion.
01:12:24: Und wann ist euer System fertig mit Orecke?
01:12:28: Ich glaube erst seit Zehnta,
01:12:29: ne?
01:12:30: Wir gehen davon aus und wir wollen relativ klar zum nächsten Jahr, zum Start des nächsten Jahres, des Fiskaljahres an den Start mit der neuen Systemlandschaft gehen.
01:12:45: Also das wird relativ unmittelbar sein tatsächlich.
01:12:47: Ja,
01:12:49: jetzt aber nochmal zum Online-Geschäft.
01:12:51: also ihr seid ja in den Social Media Kanälen seit der unterwegs, aber online unterrepräsentiert.
01:13:01: Wie kommst du da drauf?
01:13:06: Ich würde jetzt bei Ansonsten nicht online einkaufen.
01:13:11: oder kann ich muss ich in den Laden kommen und es dann dort picken.
01:13:17: Also, ehrlicherweise kannst du beides machen.
01:13:20: Natürlich begrüßen wir dich am liebsten stationär aber also das natürlich immer die komplette Möglichkeit der Band breitet zu sagen hey du machst click-in reserve, du musst klicken collect auf der auf der Fläche Du machst return in store dazu sagen Hey, du gar keinen Bock hast.
01:13:35: irgendwie zur nächsten DHL Station zum Latschen kannst du selbstverständlich auch in unserem Laden zurückgeben.
01:13:40: ... Basic Omni-Channel Services, die hast du bei uns.
01:13:47: Du hast aber auch die Möglichkeit auf der Fläche... ... über unsere App einzusehen ob das war ein Teil noch auf Lager ist oder irgendwo anders auf Lage ist.
01:13:56: Also wenn jetzt vielleicht da gerade niemand ist, der dir weiterhelfen kann oder vielleicht irgendwie Samstag... ... um die Uhr und dem Bude brennt dann kannst du selber gucken ob das Teil irgendwo noch auf lager ist und dann kannst es auch anfordern.
01:14:11: Also online ist tatsächlich bei uns nicht unterrepräsentiert, sondern sind da eigentlich relativ präsent.
01:14:17: Ich würde natürlich die Bewerbung von Social Media jetzt noch mal grundsätzlich vom Online-Kanal trennen weil es auch eine Grundrelevanz für Stadt zu näher ist.
01:14:26: aber ich würde aus der heutigen Perspektive nicht sagen dass wir unter repräsentiert sind.
01:14:30: Wir bieten eigentlich ganz sinnvolle Omni Channel Services an Auch in Verbindung zu unseren Flächen.
01:14:35: Also aus meiner Perspektiv ist das ein relativ sinnvoll sogar.
01:14:39: Nein, ich kaufe ja online nicht ein.
01:14:41: Also ich brauche den Menschenformat...
01:14:42: Siehst du?
01:14:42: Siehst da wirst du schon mit bisschen anderer Käufertypus ne?
01:14:46: Und ich möchte noch Tüten tragen.
01:14:49: Das können wir dir in jedem Fall anbieten.
01:14:53: Wie hoch ist denn euer Online?
01:14:54: Also über die anderen Seite.
01:14:56: dann kann ich also die Basics.
01:14:57: Ich kann Gürtel-T-Shirt und mein Blaubahn
01:15:00: usw.,
01:15:00: das kann ich ja machen.
01:15:02: Das müsste ja eigentlich auch ganz oder wenn ich meine Preyerpack unterwäsche, also solche Geschichten
01:15:08: Ja, also wir reden ja da nicht intensiv überzahlen.
01:15:13: Wir können sagen das eine relevante Umsatzkanal für uns ist wenn gleich wir aber sagen dass der stationäre... Das ist der Löwemanteil weiterhin.
01:15:25: Also Bräuninger hat ja irgendwann mal gesagt, der Online-Shop ist ihre fünfte Kiljane, sechste, siebte, achtte Kiljale.
01:15:32: Inzwischen macht es ja fünfzig Prozent aus?
01:15:34: Ja, das sind wir nicht!
01:15:36: Na seid ihr nicht, ne?
01:15:37: Aber sie wird praktisch als Föliale betrachtet.
01:15:40: oder werden die Online-Umsätze in den Föglialen direkt zugestiegen.
01:15:43: Nee das ist eine eigenständige Organisation.
01:15:52: Also da kommen ja richtig spannende Themen auf dich, was die Zukunft von ansonsten angeht.
01:16:00: Ja
01:16:01: wir freuen uns auch sehr darauf.
01:16:03: Wir haben ja über die Mitarbeiter gesprochen, was ich spannend finde ist natürlich die ganze Geschichte Zielgruppen, Sortimente, Grenz und so weiter.
01:16:10: Das haben wir auch besprochen.
01:16:13: Das neue Look-in-Fee, das hat man eigentlich nicht vertieft weil ihr habt es in Hamburg, in Augsburg, in Frankfurt, wenn wir es nicht schaffen zur Trendtour.
01:16:26: Ist aber nicht weiterschlimm.
01:16:31: Wie unterscheidet sich dieses Neuladen?
01:16:34: Leerhaut vom Alten.
01:16:37: Also das kann man relativ easy zusammenfassen, in der Vergangenheit war der Labenbau geprägt davon dass jeder Teilbereich individuell war und du konntest die Abteilungen und wie man die präsentiert hat hatten immer ein eigenes Layout so Das Gipfelte in bis zu siebenund dreißig unterschiedlichen Materialien die man da im Einsatz hatte.
01:17:02: Das nehmen wir komplett raus.
01:17:03: Wir bauen letztlich eine wertige neutrale Hülle und dort kommen die Sortimente rein, weil das aber jetzt so ein bisschen vielleicht zu neutral um die Ecke kommt versuchen wir trotzdem recht intensiv multisensorische Elemente einzubauen.
01:17:19: Da ist zum Beispiel die Beduftungsanlage.
01:17:21: Es ist ein Beispiel dafür der Urteil meines Berichts.
01:17:23: Vielleicht ein weiteres Beispiel.
01:17:24: Eine coole Kaffebar hinten ist vielleicht ein weiterer Beispiel für diese Sache.
01:17:28: Versuchen aber relativ neutral zu sein, weil wir wissen das Sortiment, wie wir es jetzt einschätzen.
01:17:34: Da können wir mit einer relativ hohen Gewissheit sagen dass das in zehn Jahren anders aussehen wird und da muss natürlich der Ladenbau neutral genug sein, dass das nämlich auch in zehn jahren irgendwo noch funktioniert.
01:17:44: und das versuchen wir eben über das neue Konzept darzustellen.
01:17:48: uns ist uns meiner oder unsere Perspektive in Hamburg also in Augsburg schon relativ gut gelungen auch schon so ein Grundgefühl und Grundrauschen dafür zu entwickeln wie das neue Konzept um die Ecke kommt.
01:18:03: Deutlich multisensorischer, um die ecke kommt aber trotzdem... Das schreckt Leute nicht ab!
01:18:08: Also das ist nicht so ein Konzept.
01:18:09: wo sagt man jetzt auf einmal alles Marmor an den ganzen Gegenteil.
01:18:13: Es ist ein sehr roughes Konzept, es lebt von einer offenen abgespritzten Decke.
01:18:20: Es lebt vom neutralen Boden und von wenig Farbigkeit weil das kommt eh über die Klamotte bietet aber trotzdem eine gute Atmosphäre, es bietet eine gute Musikanlage.
01:18:31: Es bietet ein sehr vorkorratierter Playlist.
01:18:34: also das sind so ganz viele kleine Teilbereiche die von uns in der Multisensorik einfach wichtig sind.
01:18:41: Aber Polo Ralf-Loren hat immer noch seinen Schrank
01:18:45: Absolut und wir lieben den Schrank von Polo Ralph Lauren, weil das ist und das muss man auch dazu sagen.
01:18:51: Wir leben ja auch davon dass wir Shop in Shop Konzepte haben und die sind halt sehr unterschiedlich.
01:18:55: so du hast sowas traditionelles was aber so traditionell ist da schon wieder extrem cool ist wie von Polow warst einen neutralen shop von Hugo oder immer so kaltgewalzter Stahl, Edelstahl, gebürsteter Edelstein und so weiter.
01:19:12: Also diese Richtung ist sehr unterschiedlich.
01:19:14: wenn du jetzt vorstellst dass der Ladenbau jetzt vielleicht nochmal noch mal drei eigene Ideen hat für die Für diese Hülle Und dann packst du noch Shop in Shops rein.
01:19:23: Dann drehste natürlich visuell durch und deswegen war es schon wichtig für uns zu sagen das wir da eben maximal neutral auftreten Das nämlich auch der Schrank gut funktioniert, den Hugo gut funktioniert und gerne auch alles weitere daneben funktioniert.
01:19:39: Weil du gerade Hugo gesagt hast, wo hat Hugo an die Engländer verkauft?
01:19:45: Weiß ich nicht bin ich der Englender.
01:19:46: Okay.
01:19:48: Gab's ja noch mal fertig, zwei Milliarden, oder?
01:19:51: Ja genau es gibt natürlich diese Tendenz der Phrases Group sich engagieren zu wollen.
01:19:59: Hat man ja teilweise schon.
01:20:01: jetzt möchte man da natürlich mehr.
01:20:04: Wir können das ehrlicherweise nur von außen beobachten und hoffen natürlich, weil es eine sehr relevante Partner in Kombination aller Marken für uns ist.
01:20:13: Das da für die Firma und natürlich am letzten, am Ende des Tages auch für den Handel, da was relativ Gutes bei rauskommt.
01:20:21: Naja ich hoffe mal dass Ansonst ansonst bleibt?
01:20:25: Nee, bleibt nicht ansonsten!
01:20:28: Aber wir behalten die guten Sachen
01:20:30: Ein schon klar nein.
01:20:31: also du weißt wie ich das meine.
01:20:34: Von daher, ich glaube wir haben über alles gesprochen und was man sprechen kann.
01:20:40: Und jeder weiß, der meine Podcast kennt hinten raus gibt es noch ein paar persönliche Fragen an den hidden Tim Kälberer.
01:20:47: Diese Zeit hast du noch?
01:20:50: Ja.
01:20:51: Ich schaue einmal kurz in den Kalender aber es sieht relativ gut aus.
01:20:55: Wir haben noch ein Paar Minuten... Ah süße!
01:21:00: Ja
01:21:01: top Herr damit das Knacken.
01:21:03: Wow So, erst mal vielen Dank für die Insights, die du mir gerade in dem Leben hast.
01:21:09: Und jetzt musst du wahrscheinlich ein bisschen die Hose runterlassen.
01:21:12: Immer Tim!
01:21:13: Ja, bin ich jetzt sehr gespannt.
01:21:14: Wenn man mit sechsundzwanzig jüngsterdeutscher Manager wird ganz ehrlich... Wie hast du dich dabei gefühlt?
01:21:27: Überfordert?
01:21:29: Vielleicht als erster Impuls?
01:21:31: Also ja also kann man sich ja vorstellen.
01:21:34: So eine Aufgabe ist man einfach in diesem Alter nicht gewachsen, was aber auch tatsächlich gar nicht schlimm ist.
01:21:40: Also für mich war es natürlich irgendwo eine Kombination aus Stolz und Respekt vor der Aufgabe, auch Respekt von der Legacy, das damals ja Wormland alles hinter sich hatte und aufgebaut hatte.
01:21:56: Und irgendwo dazwischen habe ich immer so stattgefunden.
01:21:59: Aber natürlich immer mit dem Wissen ausgestattet, dass Das ist eine quasi nicht schaffbare, eine überbordende Aufgabe.
01:22:09: Ist natürlich auch in Kombination mit dem Alter und genau deswegen war sie so spannend.
01:22:20: Also was mir aufgefallen ist mit den General Sales Manager in Köln... Ich meine es war schon spannend!
01:22:30: Du führst ja als Zweiundrassigjähriger Menschen die teilweise doppelt so alt sind wie du Und als sechsundzwanzigjähriger war das da noch viel gravierender.
01:22:40: Wie bist du damit umgekommen?
01:22:44: Umgekommen, glücklicherweise nicht.
01:22:46: Teilweise beschämt.
01:22:48: War das für dich ein Problem, dich zu behaupten oder...
01:22:52: Klar, also am Ende des Tages ... Du wirst immer Leute haben.
01:22:55: Die sind zugefahren und die haben auch Lust auf so jemanden.
01:22:58: Dann wirst du auch mal Leute haben, die sagen auch Mensch was will dieser junge Bengel von mir?
01:23:02: Und der wird eigentlich ohne seine Berufsverfahren und ich habe noch die zwanzig Jahre und dreißig Jahre oder vierzig Jahre und sonst was.
01:23:09: Es wird da drauf nie eine Patentantwort geben und es geht immer darum ... einen individuellen Umgang mit den Leuten zu finden.
01:23:19: Was bedeutet, dass man sich individuell... ...mit den Leuten auseinandersetzen muss?
01:23:22: Das Darsteller ist wenn es fünf Leute sind,... ...was Anstrengender ist, wenn es zehn Leute sind und was sehr anstrengend ist,... ...wenn das hundert zweihundert dran oder vierhundert oder fünfundhundert Leute sind.
01:23:33: Für mich lebt es immer davon... ...sich mit den Menschen individuell auseinanderzusetzen... ...und dann auch in Folge dessen seine Individuelle.
01:23:40: ... Ansprache zu finden.
01:23:43: Und ja, die individuelle Ansprachler des potenziell ... ... Sechzigjährigen kann eine andere sein und wird ne andere sein wie vielleicht der ... ... twenty- oder sechsundzwanzigjährige mit dem man allein schon aufgrund ... ... der Altersstruktur eher auf einer Wellenlänge ist.
01:23:58: Was ich aber dazusagen kann es?
01:24:01: Krise eint immer ganz gut!
01:24:03: Krise is alterslos wenn man Das ist sich darauf committet und ich glaube, das kriegt man dann auch hin in der Firma.
01:24:10: Bei Baumann hat es ganz gut geklappt.
01:24:12: Irgendwann geht's nicht mehr darum.
01:24:14: Sagen wir jetzt gerade der XXI-Jährige Tim was?
01:24:17: oder der Dreißigjährige Tim?
01:24:18: Sondern wir machen jetzt das, was für die Firma das Beste ist.
01:24:22: Und da ist es gerade komplett egal ob die Führungskraft zwanzig dreißig oder siebzig ist sondern man zieht an einem an einem Strang.
01:24:31: so Und ich meine jetzt einfach nur auf Basis meines Alters auch, bin ich nicht so der oberpatriarchische Typ.
01:24:40: Das ist der Weg und den gehen wir jetzt.
01:24:41: Eine gewisse Grundklarheit ist in der Führung ultra wichtig.
01:24:46: aber dennoch habe ich das schon immer so empfunden dass man das sehr gemeinschaftlich macht und das war auch bisher immer mein Weg und ich gehe auch davon aus, dass es weiter in meinen Weg so bleiben wird.
01:25:01: Hast du für dich gemerkt, dass die Leute das positiv aufnehmen diesen Drive den du da reingebracht hast?
01:25:09: So
01:25:09: und so.
01:25:11: Also es gibt Leute, die werden durch einen Drive... Die wachsen nochmal so drei vier Zentimeter, das merkst du schon ganz klar.
01:25:21: Es gibt dabei natürlich auch viele Stimmen.
01:25:24: Das ist auch total in Ordnung.
01:25:25: Gastverwondern auch schon.
01:25:26: Es wird immer überall geben wenn man Sachen anders macht gewissen Grundmistrauen daran gehen und sagen, jetzt kommt der Nächste mit den fünf neuen Ideen.
01:25:35: Weißt du?
01:25:37: Und das muss man in der Lage sein, das auszuhalten.
01:25:41: Man muss aber natürlich auch eine Lage sein die Leute dann trotzdem auf seine eigenen... Auf die entsprechende Seite zu holen und zu überzeugen ab einem gewissen Grad.
01:25:52: Klar ist so ne Grundüberzeugung in die eigene Sache über mich selber sagen, dass ich die mitbringe.
01:26:03: Das hilft definitiv.
01:26:04: Also wenn man die ganze Zeit schwimmt und jetzt auch nicht so sagt ah weiß ich jetzt gar nicht ob ich das so machen will.
01:26:10: Das wird sicherlich nicht zuträglich sein.
01:26:12: Man muss sehr an seine eigene Sache glauben und das auch mit hoffentlich dem richtigen charismatischen Auftreten unterstreichen können.
01:26:24: Diese Ehrgeiz früh Verantwortung zu übernehmen Der muss ja irgendwie in der DNA oder in der Prägung bei dir in der Kindheit verortet sein.
01:26:34: Warst du schon immer Klassensprecher und Schülersprecher?
01:26:37: Oder keine Ahnung, warum
01:26:39: das?
01:26:39: Also eine Sache mit der ich tatsächlich öfter konfrontiert worden bin war so die grundsätzliche Frage danach ob ich aus einer Unternehmerfamilie komme weil dann wäre das irgendwie so die logische Konsequenz.
01:26:50: Nee also das tue ich nicht.
01:26:52: mein Vater macht Heizung, Giftung sanitär meine Mama ist Erzieherin Beide trotzdem auf ihre eigene Art und Weise unternehmerisch.
01:27:02: Aber ich komme jetzt nicht so klassischerweise aus einer Unternehmer-Familie, ganz im Gegenteil.
01:27:07: eigentlich war es bei mir zu Hause immer krass liebevoll und das schönste Elternhaus was man sich vorstellen kann.
01:27:15: aber es war nie so... Es war immer sehr Risikoavers also immer nie so, komm lass uns das machen, lass uns dass machen, sondern es war Risiko avers geprägt.
01:27:24: Also genau das Gegenteile ... zu dem, was ich dann gemacht habe.
01:27:28: Und ich glaube bei mir kann das so ein bisschen aus dieser... Aus dieser grundsätzlichen Wut da drüber,... dass man so Risiko-Awehr ist und deswegen habe ich gesagt, mein Lebensentwurf für meine berufliche Karriere wird es konkrete Gegenteil.
01:27:43: Das habe ich dann auch gemacht.
01:27:47: Jetzt bin ich auf die Antwort gespannt, weil mir ist nämlich gerade so eine Name an dir vorbeigefahren.
01:27:58: Ein bisschen Menschen wurde sagt, der hat mich beruflich geprägt.
01:28:00: Also Mentor?
01:28:03: Ja also so einen klassischen Mentor, der irgendwie die ganze Zeit...
01:28:08: Wie ein Vorbild!
01:28:10: Bei mir war.
01:28:11: das hatte ich jetzt tatsächlich nicht.
01:28:13: Ich habe Leute, die mich haben mich berufele extrem gepräght.
01:28:17: Das waren meine Mitgesellschaften und meinen Mitgeschäftsführer bei Bornland.
01:28:20: Die haben mich extrem geprägt weil sie so unterschiedlich waren.
01:28:24: Das war für mich immer sehr hilfreich.
01:28:28: Das war für mich sehr, sehr prägend.
01:28:31: Was ich... ...für mich aber irgendwann festgestellt habe, weil ich musste mit dieser Frage schon mal auseinandersetzen und irgendwie habe ich nie so richtig eine Antwort darauf gefunden,... ...war das ich irgendwie dieses Mentoring-Mentorship relativ konsequent im Alltag finde.
01:28:46: Da ist mir das aber nicht wichtig dass es zwangsweise von einer Person die ganze Zeit kommen muss.
01:28:52: Und ich finde das sehr intensiv in meinem Alltag.
01:28:54: also ich kann zum Beispiel auch sagen als ich damals in der Filiale München in der Konfektion angefangen hat, war mein damaliger Abteilungsleiter.
01:29:04: Der Herr Reutner war für mich extrem prägend.
01:29:07: so da war das wichtig dass jeder Schnürsenkel immer perfekt im Schuh saß, dass die Wände vernünftig aussahen, sie beratungsqualität gestimmt hat und da gab es keinen Weg dran vorbei.
01:29:19: Es gab aber auf dem Weg dahin sehr viele alltägliche Situationen wo ich sagen würde ... mit einem Mentorship ist das gleichgekommen.
01:29:29: Und das ist ehrlicherweise recht heilsam für mich gewesen, dass ich weiß... ...dass ich mich nicht so an eine Person halten muss,... ...weiss der Nevermedia Idols.
01:29:38: Das kann in die andere Richtung losgehen, sondern ich finde es immer relativ konsequent im Alltag und das hilft mir.
01:29:46: Du musst mir das jetzt nicht verantworten, weil mir ist Christian Greiner... ...so wie er uns geschwört, weil der direkt gegenüber war?
01:29:54: Ja!
01:29:54: Der ist auch ein bisschen Hans Dampf in allen Gassen also... Die hätte ich so ein bisschen geprägt, seine Art und
01:30:04: Weise.
01:30:05: Ja genau also definitiv in Christian Greiner aber genauso war das für mich sehr prägend.
01:30:11: mein Mitkollege-Mitgesellschaft oder mitgeschäftsführer Peter Wolf aber genauso mein lieber Kollege Bernd Sölder mit dem ich sehr intensiv zusammenarbeiten durfte... Also dieses Trio hat mich definitiv habe mich definitiv geprägt.
01:30:28: Ich muss aber auch dazu sagen, dass es natürlich auch Leute und Wegbegleiter gab mit denen ich jetzt vielleicht nicht so oberintensiv war, aber trotzdem gepräght wurde wie beispielsweise ein Dieter Münch seiner Zeit der ja der Finanzvorstand von Ludwig Beck war wo ich auch Teil vom Wormland war ruhigen, gelassenen abgeklärten Artig immer sehr begeistert war und deswegen war es für mich immer schön so ein ambitioniertes Umfeld zu haben.
01:30:57: Dass mich eben ganz vielen Ecken und Enden geprägt hat und wahrscheinlich auch immer noch prägt.
01:31:08: Da hattet ihr in München auch einen Travel-Freeze zum Oktoberfest?
01:31:17: Boah wie ist mir da mal weiter?
01:31:22: Wer schafft es, nie zu mir zum Trend vorumzukommen?
01:31:26: Weil das ist Oktoberfestzeit.
01:31:28: Und da darf auch keiner mutig wegverlassen müssen alle vor Ort sein.
01:31:34: Ja, das ist doch konsequent!
01:31:38: Ja, für dich konsequent.
01:31:40: War das oktoberfest für dich ein Thema?
01:31:43: Persönlich und generell... Also ich habe ja mal eine ganze Zeit lang in München gelebt zur meiner Wormland- und Studienzeit Und da war ich gerne am Oktoberfest.
01:31:55: Aber das war für mich halt irgendwie nach so einem bis zweien Maß Schluss, weil die hatte schon damals glaube ich ein Zehner gekostet.
01:32:04: Also ich fand Oktoberfests immer nett und auch weiterhin nett.
01:32:09: Deine Schwester von Lernen aus Fehlern?
01:32:13: Welcher Fehler war für dich dein größter Lernmoment?
01:32:22: Das praktische an mir ist, ich mache relativ viele Fehler.
01:32:25: Deswegen darf ich hoffentlich auch relativ viel lernen, habe da aber glaube ich für mich selber so eine ganze ganz okaye Fehlerkultur etablieren können.
01:32:36: Ich glaube übergreifend gesehen ist was was ich am Anfang gemacht hab nicht authentisches Auftreten.
01:32:44: das hatte ich mal für mich vor allem am Anfang meine Karriere entdeckt.
01:32:49: Relativ Schrott-Idee würde ich so nicht nochmal machen, die Leute relativ auf Distanz gehalten werden.
01:32:54: Aufdrehen durch meine Art und so weiter.
01:32:56: Im Anfang zum Beispiel musste er vorstellen... Ich habe nur Anzüge getragen.
01:33:00: Anzige immer mit einer hochgebunden Krawatte, einen Double Dimple oder ein Anstecktuch hier
01:33:04: usw.,
01:33:05: also da hab' ich allein durch die Klamotte schon mal relativ viel Distanz aufgebaut.
01:33:09: Das kam jetzt nicht wahnsinnig gut an, würde ich es wahrscheinlich noch einmal machen und war auch relativ unauthentisch wurde mir dann aber auch relativ schnell gesagt, das würde ich definitiv nicht noch mal machen und ich würde dieses Thema der radikalen Transparenz den Leuten gegenüber intern.
01:33:29: Das habe ich nicht immer gemacht, es war auch nicht gut und das würde sich immer wieder machen.
01:33:34: also da würde ich immer ganz klar sagen radikal transparent wissen wo man steht, wo man hin will mit klaren Leitplanken was man bewegen kann oder was man nicht bewegen können.
01:33:46: Das habe ich am Anfang meiner Karriere nicht gut gemacht.
01:33:49: Das war sicherlich ein Fehler, aus dem ich sehr intensiv gelernt hab.
01:33:53: Weil so das Verständnis wo eine Unternehmung steht oder Abteilung steht und ein Projekt steht da muss man schon ein relativ gleiches Verständniss drauf haben wenn gleich natürlich auch mit der Dosierung aufpassen muss weil wenn du jede Woche die neue Krise ausrufst das ist ja natürlich auch nicht förderlich.
01:34:10: Da muss als Charakter natürlich immer die Möglichkeit besitzen, über ein Grundcharisma so mal wieder diesen Turnaround zu schaffen.
01:34:20: Egal über welchen Weg, ob es mal der Humor ist oder irgendwas anderes.
01:34:27: Wo schaffst du Ausgleich?
01:34:28: Also wir haben ja ein paar Termine schon verschoben und witzigerweise hat einen Termin dann ad hoc wiederum funktioniert aber meistens bist du voll im Stress.
01:34:40: Ja,
01:34:45: genau.
01:34:46: Nee habe ich nicht.
01:34:49: Also ich hab auch keine Work-Life Balance weil ich aber auch nicht meine Arbeit und das kann ich wirklich mit vollen Selbstbewusstsein sagen ist genau das was ich machen möchte und genau dass was ich liebe.
01:35:01: Ich habe stand jetzt vielleicht ändert sich das auch noch mal in meiner Karriere Nichtes Gefühl dass die Arbeit was wäre, das ich zwangsläufig durch ein Privatleben im größeren Stil ausgleichen müsste.
01:35:12: Dieses Gefühl habe ich einfach nicht.
01:35:15: Was nicht bedeutet, dass ich vielleicht auch mal gestresst bin und vielleicht auch einmal über die Maßen gestreszt bin?
01:35:19: Dass mein soziales Umfeld dann auch mal abbekommt.
01:35:22: aber ich hab diesen Wunsch nach Work-Life Balance der existiert bei mir einfach nicht.
01:35:30: Okay, aber vielleicht gibt's da bei diesem ganzen Turbulenzen rechts links und hier und dar Gibt es da nicht irgendwie so ein Haltepunkt wie Leidstein, der dich begleitet?
01:35:42: Oder sagst du das gibt mir halt.
01:35:44: Ja also was mir schon immer persönlich sehr weiter gerolfen hat war schon dieser unbedingte Wille Sachen zu verändern und in Kombination mit dem wirklich uneingeschränkten Glauben an mich selbst.
01:36:01: Der ist nicht immer da, der ist auch nicht immer gleichförmig da.
01:36:04: aber so wenn man Bilanz ziehen würde dann ist das schon da.
01:36:08: und die Kombination dieser beiden Themen zusammen... Das ist mein persönlicher Leitstern und das hilft sicherlich auch mal in Phasen wo etwas turbulenter wird und ja ist insofern auch heilsam.
01:36:22: Nächste Tage immer, das ist auch so mein Leitsatz.
01:36:24: Und man mal abgesehen, man lernt nie aus und dann sage ich immer jeder Tunnel hat ein Ende.
01:36:30: Also von daher...
01:36:32: Ja genau, genauso kann man es auch sehen.
01:36:37: Jetzt mal Blick zurück.
01:36:39: also was würdest du dir selber als zwanzigjährigen jetzt sagen oder als Rat oder als Warnung geben?
01:36:52: Also du könntest jetzt im Team Kälberer mit dem Paar einen Zwanzig Ein Rat geben.
01:36:57: oder in Warnung?
01:36:58: Was würdest du ihnen sagen?
01:37:05: Ich mache lieber einen Rat und machen lieber keine Warnungen.
01:37:11: Ich hätte mich gerne früher intensiver für Sachen begeistert, die mich nicht begeistern.
01:37:17: Das war absolut relevant für mich in meinem Leben dass ich mittlerweile hoffentlich in der Lage bin, mir in Sachen reinzugraben, auf die ich gar keinen Bock habe Aber auf dem Weg des Reingrabens so viel Spaß daran finde, dass es egal welche Aufgabe das ist und ob ich morgen Kaffee mache übermorgen ein Auto repariere oder sowas.
01:37:39: Ich werde in der Lage sein mich dafür zu begeistern.
01:37:45: Wenn ich jetzt meinem zwanzigjährigen Ich diesen Tipp geben dürfte dann würde ich sagen fangen mit dieser Begeisterung für Sachen die dich nicht begeistert schon etwas früher an.
01:37:57: Nein, vielen Dank!
01:37:58: Das ist schon eine super Aussage.
01:38:01: Jetzt... das fällt dem ein oder anderen natürlich immer etwas schwer.
01:38:04: Ich könnte nach deinen starken Fragen, nach deinen schwächen Fragen, nein ich frage dich mal danach was glaubst du wie deine Mitarbeiter dich bestreiben?
01:38:13: Oh, das wird sehr unterschiedlich sein.
01:38:16: Das muss ich auch dazu sagen.
01:38:18: Es wird Und es gab auch sicherlich in meiner Karriere, und ich glaube das ist aber auch normal Leute die mich toll fanden.
01:38:25: Und dann Leute die mir verteufelt haben.
01:38:27: Das liegt in der Natur der Sache.
01:38:29: Ich hoffe dass meine Mitarbeitenden egal ob ex oder derzeit mich als Naber authentisch und umsetzungsstark und Innovationsgetrieben beschreiben würden.
01:38:44: Das wäre so mein persönlicher Wunsch ... in der Sache.
01:38:50: und wenn dem Ganzen dann auch so eine Motivationsebene, ... ... wenn so ne Motivations-Ebene da noch mitschwingen würde.
01:38:58: Dann würde mich das auch freuen weil ich glaube... Ich bin schon in der Lage Leute in einer... In meiner Grundmotivation die trage ich intensivst in mir mit anzustecken.
01:39:12: Glaub' ich auch.
01:39:13: also ich hab's auf jeden Fall live erlebt.
01:39:16: Ja, und dann werden Leute mich aber auch krass nervig beschreiben.
01:39:21: Es gibt so ein paar Themen wenn die nicht fertig sind, dann bin ich wirklich ein Wadenbeißer und da gehe ich Leuten auch echt krass auf den Nerven.
01:39:30: Da würde ich jetzt auch mal sagen dass der eine oder andere immer sagt so jetzt habe ich jetzt nerfs du kann ich aber auch akzeptieren.
01:39:41: also es kann sich jeder aktivisch arbeiten Und wenn man das von anderen abverlangt, dann ist es die halt am hartesten.
01:39:49: Ja ja genau und wie gesagt in diesem Spannungsfeld ich fühle mich da auch nicht unwohl.
01:39:54: Es gab, im Gotteswillen will ich mich mit dieser Person nicht vergleichen aber wurde über den Gründer von Amazon mal gesagt One more idea and you'll kill the company.
01:40:09: so Ich muss ganz ehrlich sagen, da kann ich sehr damit relaten.
01:40:13: Weil ich auch ehrlicherweise komme jeden Tag vierzigtausend neue Ideen.
01:40:17: So die zu kanalisieren, die zu priorisieren und in den Unternehmenszyklus einzuordnen, in der die Unternehnung gerade ist das eine große Aufgabe.
01:40:28: Ich glaube Innovationskraft an sich und Ideenreichtum sind keine Herausforderungen.
01:40:36: das richtig einzuordnen und richtig zu exekutieren.
01:40:40: Und auch so wissen, was man eine Unternehmung abverlangen kann?
01:40:43: Das ist die Hauptaufgabe.
01:40:48: Wenn du mit deinen täglichen vierzigtausend Ideen, die du entsprechend exekrutierst, analysierst
01:40:53: usw.,
01:40:53: wenn du kups fünf Jahre in die Zukunft.
01:40:56: Ist noch ganz einfach gerechnet.
01:40:58: Normalerweise verlange ich bei den Leuten immer zweitausendfünfzeig, dann machen wir nicht Wo steht Ansatz?
01:41:06: Oder was ist deine persönliche Vision, wo Ansatz in fünf Jahren gehen sollte.
01:41:10: Ja also ich glaube das ist jetzt ein bisschen leider nicht so eine richtig innovative Antwort aber sie beschreibt dennoch finde ich den Kern der Sache ganz gut.
01:41:21: man muss das Geschäftsmodell stabilisieren.
01:41:24: Man muss dafür sorgen dass man vernünftige Flächenbewirtschaftungsmodelle mit vernünftigem Marken in einem vernünctigen Umfang anbietet mit einem Private Label Anteil steigen wird, was naturgemäß der Fall sein wird.
01:41:39: Und ich werde ganz klar die Hoffnung aussprechen dass wir auch in fünf Jahren noch eine Beratungskompetenz gewährleisten können, die das einen Besuch eines Fachgeschäfts tatsächlich wert macht um nicht zu sagen diese Beratungskompetenz durch auch Digitalisierungsmaßnahmen nochmal signifikant zu steigern.
01:42:03: Gleichzeitig wünsche ich mir eine kantige Außenwahrnehmung, die nicht so klapppoliert ist, wo du einfach dran vorbeiziehst und sagst, ach komm.
01:42:13: Die nächste Werbekampagne der nächsten gleichförmige Store.
01:42:17: Wir fühlen uns glaube ich mit Ecken und Kanten deutlich wohler als irgendwo abgerundet.
01:42:24: Vielen Dank.
01:42:26: Gerne, vielen Dank!
01:42:27: Hat Spaß gemacht sehr schön.
01:42:31: Mir hat es auch Spaß gemacht.
01:42:32: War gut, wirklich voll.
01:42:35: Ja, sorry.
01:42:36: Letzte Woche war ein bisschen wild so insgesamt.
01:42:40: So meine Lieben.
01:42:41: das wars nämlich heute aus der Trendakademie dem Ort an den retail neu gedacht wird.
01:42:46: wenn ihr Lust habt auf mehr Impulse, Perspektivwechsel und Zukunftsfragen wird einfach rein in die nächsten Folgen alle zwei Wochen überall Davos podcast gibt also überall stimmt nicht.
01:42:55: wir sind bei Spotify YouTube, Prodigy Apple und natürlich bei www.trendphone.retail.
01:43:04: Da geht er in die Akademie und da seht ihr alle unsere Folgen.
01:43:08: Von daher bis zum nächsten Mal, und vielen Dank fürs Zuhören!
01:43:13: Tschüss!
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