Podcast TrendAKADEMIE – Episode 156: Wenn Fläche denkt: Die neue Wahrheit des Visual Merchandising
Shownotes
Heute tauchen wir ein in eine Disziplin, die oft unterschätzt wird – und doch über Erfolg oder Scheitern im Store entscheidet: Visual Merchandising. Mein Gast, Marko Grote‑Westrick, verbindet wie kaum ein anderer Handwerk, Daten und Raumintelligenz. Vom klassischen Schauwerbegestalter, der Plakate noch selbst malte, bis zum strategischen Brückenbauer zwischen Marke, Architektur und Verkaufsfläche. Marko zeigt, warum Warenplatzierung ohne Warenpräsentation nur Logistik ist, wie digitale Touchpoints den Raum erweitern – und weshalb Stores erst dann funktionieren, wenn Design, Laufwege und Sortimentslogik zusammen gedacht werden. Ein Gespräch über echte Retail‑Performance, räumliche Dramaturgie und die Zukunft des Merchandising.
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00:00:05: LED-Wende sind on Vogue.
00:00:07: Jeder redet darüber, jeder redet über Digital Signage.
00:00:12: Jeder möchte Digital Signages haben und dann muss man natürlich überlegen was kann das denn überhaupt?
00:00:17: Und was soll das überhaupt?
00:00:19: Viele Firmen und Markenscheiter daran dass sie den Content einfach gar nicht haben um diese Medien zu bespielen.
00:00:26: und in dem Fall ist ganz klar Content ist King.
00:00:29: und wenn ich diesen Content habe, und wenn Ich mir diesen Aufwand leisten kann, diesen Content zu kreieren dann sollte ich ihn gefällig nutzen.
00:00:37: Und dann kann ich den natürlich über alle Kanäle nutzen.
00:00:40: aber wenn ich dann aber zum Schluss feststelle dass das wahnsinnig viel Geld beeinnahmt und Budget frisst.
00:00:49: Und ich, letzten Endes dann nur noch ein Video zeige oder einen Mood- oder Making of von einem Fotoshooting, dann habe ich nichts gewonnen!
00:00:59: Weil dann ist es nicht mehr Digital Signage sondern das ist einfach nur Bewegbild als Background für was ich im Fenster zeigen möchte.
00:01:07: Von daher ist es halt sehr wichtig zu betrachten, was möchte ich damit erreichen?
00:01:13: Was möchte ich da mit
00:01:13: bewegen?!
00:01:15: So, herzlich willkommen zu unserem heutigen Podcast der Trend Academy Retail, den wir alle vierzehn Tage im Rahmen des Trendforums ausstrahlen.
00:01:22: Das kommt was bleibt was nervt in der Trend Akademie.
00:01:25: Setzieren wir das neue Entlaubnis beliebig und feiern das relevante mit echten Zukunftsmacherinnen, MacherInnen aus dem Bereich Retail Ladenbau digitale Technik Markenentwicklung bis hin zum Merchandising.
00:01:38: Danke möchte ich meinen Sponsoren, dass sind aktuell schon bei Gladenbau Bala Rita Media DigiMarket mit individuellen Digitallösungen für den Handel, Mood Music mit dem richtigen Sound-Effect Spend im Verkaufsraum.
00:01:53: Neumeterweise sind wie wiegt das digitale Schaufenster, Fittung kreativer, das sind Partner für Markenkulturentwicklung sowie Naucommunication die Motorargumentur für den Fachhandel.
00:02:03: Mein Name ist Daniel Schnöt und heute begrüße ich.
00:02:07: an der Stelle sage ich dann immer wir sind zu hören um zu wehren.
00:02:11: Es lohnt sich wirklich.
00:02:12: heute Marco Brote Westerig.
00:02:14: Herzlich willkommen, schönen guten Morgen!
00:02:17: Hallo und schön, dass du da sein darf.
00:02:21: Ich habe zu danken.
00:02:22: Heute tauchen wir nämlich einen in einer Disziplin die oft unterschätzt wird.
00:02:26: das aus meinem Munde weil ich bin ja nicht Verkäufer.
00:02:30: Und dann gibt es immer diesen klassischen Spruch von Schönheit kann man nicht abbeißen.
00:02:34: und Marco Brute Westrig geht für Zweiteres zur Schönheit Wie oft unterschätzt wird.
00:02:43: und doch über Erfolg.
00:02:44: Und scheitern ist so entscheidend, wie es um Erziehung bleibt.
00:02:46: Mein Gast Marco Grote-Westträgt verbindet, wie kaum ein anderer Handwerk der Hatten-und-Raume-Gridigenz vom klassischen Schauwerbegestalter, den Plakaten und Selbstmalte bis zum strategischen Brückenbauer zwischen Marke Architektur und Verkaufsläße.
00:03:00: Marco zeigt also warum Bahnplatzierung ohne Bahnpräsentation nur Logistik ist, die digitale Touchpoints dem Raum erweitern.
00:03:08: Und weshalb Stores erst dann funktionieren, wenn Design-Laufwege und Sortimentslogik den Damen gedacht werden.
00:03:14: Ein Gespräch über echte Retail Performance, räumliche Dramaturgie und die Zukunft des Merchandisings.
00:03:21: Da verstehen wir warum Tassen und Storekonzepte scheitern.
00:03:24: um die Fläche wirklich performt bekommt heute eine klare und kantige Wahrheit serviert.
00:03:30: Wir glauben uns aber auf das Berufspiel des Merchanizers damals und morgen an.
00:03:35: also es gibt hierzu Quatschen Wannenden, was einen spannenden Lebenslauf.
00:03:42: und war es auch im letzten Jahr bei uns beim Trendforum Lüter.
00:03:46: Was ich sehr lasse fand weil wir im Prinzip deine Disziplin tatsächlich benötigen.
00:03:52: also mal so ein bisschen zu deinem Bärdegang Und von daher ist dann immer von der Geburtsstätte anmitte eine bühne lieber Marco
00:04:03: meine meine bühnen okay vielen dank.
00:04:07: Ja, meine Geburtstätte ist tatsächlich Borken in Westphalen und da lebe ich aber mittlerweile nicht mehr.
00:04:13: Mittlerweile lebe Ich in Dorsten das ist am Rande des Ruhrgebiets auch nicht unweit von Borkern entfernt Und ja bin hier mit meiner Familie fest verwurzelt und Das ist so mein Dreh- und Angelpunkt und ich komme immer wieder gerne zurück.
00:04:30: Ja, habe eigentlich auch nie woanders gelebt.
00:04:32: Auch wenn ich für viele Marken gearbeitet habe, bin er ja immer derjenige gewesen, der gereist ist und für die Marke unterwegs war.
00:04:40: aber ansonsten hat meine Frau immer die Familie hier zusammengehalten und von daher sind wir da eigentlich sehr gut aufgestellt.
00:04:51: Zu meinem Werdegang, doch hat es vorhin gesagt, ich soll mal ein bisschen darüber erzählen meinen Werdegang eigentlich so beschritten, dass ich eine klassische Ausbildung als Schaubwerdogestalter genossen habe.
00:05:07: Und da bin ich halt auch nicht unbedingt durch Zufall rein gerutscht sondern das war mir ein bisschen in die Wiege gelegt worden und der Hintergrund ist der beispielsweise mein Vater auch gelernter Schaufenster-Dekorateur, so wie es damals gewesen ist.
00:05:24: Und der hatte noch einen zweiten Beruf gewesen das war Plakatmaler und ich fand's immer super interessant zu Hause zu sehen aufgrund dessen was er aus selbstständig war.
00:05:37: War sozusagen mein Spielplatz seine Werkstatt und es war natürlich immer spannend gewesen ihm über die Schulter zu schauen wie er Blickfänge selber gebaut hat, wie er sich vorbereitet hat auf seine Jobs.
00:05:50: was ich wahnsinnig bewundert habe, war dass er noch mit Pinsel und Farbe schreiben konnte.
00:05:55: Und dem zufolge die zweite Ausbildung damals auch als Plakatmaler gehabt hat – das fand ich immer irre!
00:06:01: Also das, was ich damit sagen will, bin kreativ aufgewachsen.
00:06:04: Ich bin selber sehr kreatif und wie gesagt mein Spielplatz war seine Werkstatt und ich habe mir immer gedacht oder relativ schnell kam der Bewunsch dann hoch.
00:06:16: Ich möchte genau das machen, was meine Tarte aufgemacht hat Und so bin ich in diese ganze Geschichte rein gerutscht und habe eine Ausbildung im Kaufhaus genossen.
00:06:27: Das Kaufhaus, in dem ich gearbeitet habe war damals dezentralisiert organisiert gewesen.
00:06:33: Und das ist natürlich für eine klassische Ausbildung als Schauwerbungsgestalter.
00:06:39: Ich will nicht sagen Paradies aber unssätzlich spiegelt es einen wieder weil du die Ausbildung in dem Falle anders genossen hast, als wie es heutzutage als Gestalter Virtual Merchandising ist oder als Gestalt für visuelles Marketing heißt.
00:06:59: Und das Spannende fand ich halt eigentlich immer Ja, alles das was entwickelt worden ist.
00:07:08: Das was in den Schaufenster implementiert wurde später du von einer Idee bis zur Ausführung komplett begleitet hast.
00:07:14: also sprich es gab eine eigene Schreinerei wir haben unsere Blickfänge selber gebaut und Teil der Ausbildung war dass du halt in der Plakarmalerei gearbeitet hast und dann natürlich für die Beschilderung im Store verantwortlich war.
00:07:27: es inklusive dass du dann halt später erst in die Schaufenste bekommen wirst.
00:07:30: Und das ist so die klassische Ausbildung gewesen Handwerk noch ein echtes Thema, während das heute leider in eine andere Richtung geht.
00:07:42: Und ja und in diesem Kaufhaus bin ich relativ schnell nach meiner Ausbildung in einen Expansionsteam gerutscht habe neue Öffnungen mitgemacht, habe Umbauten mitgemachten werden sozusagen für diese Eröffnung immer abgezogen worden.
00:08:04: Das hat mir schon sehr, sehr viel Spaß gemacht zu reisen.
00:08:08: Und so habe ich eigentlich die Arbeit eines Reisenden kennengelernt und fand es wahnsinnig spannend.
00:08:17: Und dann wenn ich noch jahrelang weiter dort geblieben habe intern einige Weiterbildungsmaßnahmen genossen, bin relativ schnell Assistent gewesen.
00:08:30: Bin dann Substitut gewesen und habe dann irgendwann mal Interim die Abteilung Dekorationen übernommen.
00:08:37: Und das ist so mein Werdegang in dem Bereich der Schauwerbung.
00:08:41: Dann bin ich irgendwann einmal in den Bereichen Wischl-Merchandisings, wo rein geschleddert.
00:08:52: Das war eine sehr interessante Reise, für mich eröffnet hat.
00:08:59: Und ich hatte mir irgendwann die Frage gestellt, wo geht es weiter?
00:09:06: Was kann ich als Schaumärbergestalter noch machen?
00:09:09: Viele Firmen auch in dem Kaufhaus, wo ich gearbeitet habe wurde dann irgendwann zentralisiert.
00:09:15: und Zentralisierung heißt natürlich für einen Kreativen das du wahnsinnig eingeschränkt wirst.
00:09:21: und diese Einschränkung von Kreativität habe ich gedacht ist nicht so meins und ich möchte nie mal jemand sein, der Konzepte entwickelt aber nicht umsetzt.
00:09:32: Und somit bin ich in diesem Bereich gelandet.
00:09:34: und dann bin ich zu Streetman gekommen und hatte dort die Möglichkeit mit einer Kollegin zusammen den Bereich Virtual Merchandising dort komplett mit aufzubauen und zu implementieren.
00:09:47: für den Bereich kreativ sie für dem Bereich wahre bei Street One so in dieses systemische Rhythm Merchandising reingehutscht, weil natürlich als vertikale Marke Street One sehr, sehr System-driven war und dann natürlich auch viel gemessen wurde.
00:10:09: Und dem zuvor war auch die Ware reingesteuert worden.
00:10:13: Von daher habe ich da unheimlich viel lernen dürfen.
00:10:16: Danach hat es mich dann zu Tom Taylor verschlagen.
00:10:20: Dort war ich auch verantwortlich als Lead Merchandauser Und das war allerdings ein kurzes stelle ich ein.
00:10:30: Dort habe ich meinen zukünftigen Chef bei Puma kennengelernt, der dort gewechselt ist und da hab' mich dann halt mit zu Puma geholt.
00:10:37: Und Puma muss sich sagen, war für mich eine Station wo ich wahnsinnig viel gelernt habe.
00:10:44: Es wurde auf einmal international was ich vorher nicht gewohnt war.
00:10:50: Vierer Sprache war auf einmal Englisch.
00:10:53: Da musste ich mich auch reinfuchsen.
00:10:55: War für mich eine Challenge, hat aber im Nachhinein sehr viel Spaß gemacht.
00:10:58: und im Nachhinheim betrachtet muss ich sagen dass ich bei Puma tatsächlich so die Zeit meines Lebens hatte.
00:11:08: also Ich war verantwortlich als Global Head of Regional Merchandising für den Bereich Für fünf Regionen weltweit war durch diese regionale Arbeit viel viel unterwegs habe viel gesehen.
00:11:21: Es war eine spannende Marke zu der Zeit, als ich da war.
00:11:25: Die Marke war so gerade auf den Höhepunkt.
00:11:27: Sie hatte sich auf die Fahne geschrieben The most desirable sports lifestyle Brands zu sein und demzufolge war viel möglich viele Beges hohe Beges sehr internationale Ladenbau Designer viele, viele internationale Events zu der Zeit.
00:11:49: Als ich da war waren die Olympisch-Spielen Thema und unter anderem auch die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika.
00:11:57: Und ja, da habe ich dann halt wirklich viel, viel gelernt und auch nach Umstrukturierung bin ich später dem Bereich IIMEA angedockt worden also Zentrale Europa und der Mittlere Osten hab dort den Bereich Shared Services, Marketing und Visual Merchandising geleitet.
00:12:22: Und bin von da aus irgendwann mal bei Street ... Entschuldigung, bei Jack Boskin gelandet.
00:12:30: Das habe ich dreizehn Jahre gemacht und war zum Schluss in der Position Director of Visual Merchantising.
00:12:36: Store Design war auch eine sehr spannende Reise, aufgrund dessen das die Outdoor-Branche in dem Falle komplett anders ist als die Fashionbranche und als die reine Sportgeschichte.
00:12:51: Klar ist es Sportaffin und aber ... Die Produkte den Bereich outdoor verkauft werden sind natürlich sehr erklärungsbedürftig Und das ist natürlich wenn meine Textilien USP hat oder auch Mehrwert hat hat man natürlich viele, viele Geschichten zu erzählen und das ist natürlich für den Bereich Virtual Merchandising auch sehr, sehr spannend.
00:13:14: Das was ich an meiner Laufbahn bisher immer sehr interessant fand es dass ich relativ schnell bei allen Marken den Bereich Visual Merchandaising und Store Design geleitet habe weil wir sehr häufig und schnell festgestellt haben dass es da Synergien gibt.
00:13:36: ...systemische Visual Merchandising nachdenkt, hat man natürlich wenn... ...Visual Merchandaising mit Teil der Party ist.
00:13:45: Wenn ein Store beispielsweise entsteht,... ...dass man halt eine Schwäche ganz anders plant als einfach nur schön.
00:13:52: und ja das war so meine größte Herausforderung.
00:13:56: Und da habe ich immer noch wahnsinnig Spaß dran.
00:13:59: Das ist eigentlich das was mich antreibt.
00:14:06: Jetzt hast du etwas erwähnt?
00:14:10: Warbegestalter gelernt, ein bisschen ungeschwenkt in die Begrifflichkeit Visual Merchandise.
00:14:18: Ich frag jetzt ganz bewusst, weil es gibt einen Buch aus den Sechziger-Siebzigerjahrens als Visual Merchantising und da geht es klassisch um Marketing und die Ableitung Distributionen und Instaplanung im weitesten Sinne noch.
00:14:34: Das hat eigentlich mit Schauerbegestaltung gar nichts zu tun.
00:14:38: Warum hast du dich oder beschreibst du dich dann als Visual Marchenweiser?
00:14:40: Das war ja so eine Entwicklungsgeschichte.
00:14:46: Warum wollten sich Schaubarbegestalter, oder Schmücker nicht mehr Schmuckern nennen sondern Visual Marchendeiser?
00:14:53: und was verwirkt sich dahinter?
00:14:57: also ich glaube das ist die Natur der Sache die sich da hinter verbirgt.
00:15:01: aus dem ganz einfachen Grund weil er Berufs des Schauwerbgestalters wurde zunehmend uninteressanter, weil dem Schaurbärgestalter in der Vergangenheit irgendwann mal den Raum zu schmücken genommen wurde.
00:15:16: Das sage ich jetzt einfach einmal.
00:15:20: Das Berufsbild hat sich verändert und da muss man natürlich schauen, in welche Richtung es sich weiterentwickelt durch die Zentralisierung, die zu diesem Zeitspunkt stattfand.
00:15:31: Also das war die Zeit als die ganzen Marken mit ihren shop in shop und monoblabel Konzepten aus dem Boden geschossen sind.
00:15:43: Und jede Marke, die eigene Philosophie hatte ein eigenheitliches Entscheidungsbild Und da war natürlich sehr, sehr viel vorgegeben und da waren natürlich kein Raum mehr für Kreativität.
00:15:55: Aber auf der anderen Seite ist in dem Bereich des Urschel Merchandisings ja auch Kreatativität und je nachdem wie diese Kreativity genutzt wird
00:16:05: bzw.,
00:16:06: wie sie verankert ist kann sie natürlich dementsprechend eingesetzt werden.
00:16:12: Ich habe mich eigentlich in dem was ich in der Vergangenheit immer gemacht habe oder jetzt wenn ich auch er mache enge oder ein sehr, sehr enges Verhältnis mit den Abteilungen Ladenbau, Einkauf und Vertrieb gehabt.
00:16:29: Und der original Merchandiser ist letzten Endes derjenige, der es zum Schluss sichtbar macht weil diese Informationen die von diesen drei Abteilung kommen oder aus diesen Bereichen kommen werden letzten Enden verwendet um eine Fläche systematisch aufzuladen Also von der Gestaltung, von der Planung bis hin zum Schmücken oder Aktieren der Ware.
00:16:57: Was ist das?
00:16:58: Bittet die Begrifflichkeit jetzt der Gestalter des visuellen Marketings und das unterscheidet sich ja wiederum von diesem Begriff des Visual-Merchandisers.
00:17:08: Richtig!
00:17:10: Diese Begrifflichkeiten in den Anglizistüssen reichen ein Merchandiser im Tatel eine andere Bedeutung wie Deutschland.
00:17:19: Das hat irgendwie nie funktioniert.
00:17:21: Und schlussendlich ist dann der Streiter, das ist wie so ein Marketing.
00:17:24: Da sind wir ja wieder beim Lichtalter.
00:17:27: Ja, obwohl
00:17:28: man kann es natürlich auch anders betrachten, weil es gibt den Merchaneiser, der in dem Falle für den Einkauf verantwortlich ist und es gibt einen Rieschen Mercheneiser, da er dafür die Umsetzung verantwortliche ist.
00:17:38: Diese Funktion gibt es ja auch noch als zusätzliche Beschreibung.
00:17:41: Und der Merchandiser ist in der Regel in der Retail Buying Abteilung verordnet, während der Visual-Merchandisers schon sehr häufig einen visuellen Background hat oder dann halt auf viele viele einen Schauwerbegestalter Background haben und beides hat letzten Endes eine Funktion um das halt die Fläche zu bringen.
00:18:06: Hast du den Begriff Merchandaise einfach übersetzt?
00:18:10: Also eigentlich ist ja der Merchandiser kein Einkäufer.
00:18:13: Aber der Merchaniser ist in dem Falle derjenige, der mit der Ware umgeht, um sie letzten Endes auf die Fläche zu bringen.
00:18:28: Ich meine es hat in diesem Bereich natürlich wahnsinnig viel zu tun mit Planung, mit Kampagnen, mit Category Management.
00:18:37: Die Ware so auf die fläche zu bringen dass ihr halt auf diefläche passt.
00:18:42: Ja, und wenn ich ein Merchandiser bin muss ich natürlich meine Fläche kennen.
00:18:47: Ich muss die Kapazitäten kennen, ich muss die Zonen kennen, die Kennzahlen kennen... ...ich muss die Kollektionen kennen!
00:18:58: Ich muss letzten Endes die Fläche verstehen und danach einzukaufen.
00:19:05: Weißt du was wir meinen?
00:19:10: Also im Grunde nach ist der Merchandeiser eigentlich Hebuchauto für die Fläche?
00:19:22: Ja, ist halt die Frage wie es in Firmen intern organisiert ist.
00:19:26: Also in der Regel ist es so dass es eine je nachdem wie der Marketingplan entsteht oder wie die Kollektion entsteht.
00:19:36: idealerweise funktioniert alles Hand in Hand.
00:19:39: ich kenne unterschiedliche Beispiele.
00:19:43: Ich kenne Konzepte, die aus dem Einkauf herausgetrieben sind.
00:19:47: Also spricht der Einkaufkauft ein und dann wird gesehen was für Ware eingekauft worden ist und daraufhin werden die Kampagnen alles andere gestrickt also von der Kampagne über das Storytelling auf der Fläche, dann die Vernetzung mit online und offline und später in den Bereich Social Media.
00:20:06: Und andere Geschichten.
00:20:11: Erst das Marketing da ist, dann die Kollektion dafür entwickelt wird.
00:20:15: Dann für Merchandiser eingekauft wird auf die unterschiedlichen Store nie zu runtergebrochen wird.
00:20:21: Auf unterschiedliche Storegrößen, auf unterschiedliche Kategorien nach einem Bending and Braiding und dann halt später durch den Visual Merchandaiseer auf der Fläche mit den Guidelines sichtbar gemacht werden.
00:20:36: Okay?
00:20:37: Nee gar nicht!
00:20:42: Ich war ja vor hunderttausend Jahren mal im Einkauf tätig, wir haben Ware eingekauft nach den Bedarfen und Bedürfnissen der Kunden.
00:20:49: Wir mussten natürlich irgendwann erst mal Ostern und Sommer und Winter und es gibt saisonale Höhepunkte, die wussten das zu bestimmten Zeitpunkten ganz bestimmte Werbung entlaufen und haben dann natürlich passender zur Kollektion eingekauft ohne dass wir uns mit irgendjemandem beschäftigt haben, der meinte er muss jetzt auf der Fläche noch Tönmacken.
00:21:11: Und wir haben die Ware eingesaugt, was ja dann oftmals auch im Zuge der Zentralisierung wurde das im Prinzip dann noch durchgewunken.
00:21:21: Im Zeitpunkt wo die Zentralisierung noch nicht so ausgegoren war, habe ich da immer den Teff-Dekorateur im Haus, also der Weimarer Zweite Mann hinter dem Geschäftsführer und er hat sich dann eben sein eigenes Ding gedreht.
00:21:36: Ich sage mal einfach mal so rum sind daran nicht auch V-Teller immer wieder an ihre Grenzen gestoßen?
00:21:43: Oder ist das jetzt gerade vom Punkt, wo du sagst es muss eigentlich einfach mal die Begrifflichkeiten weg.
00:21:51: Sondern wenn es um Erlebnisraum geht und dann ist die Rolle oder deine Rolle hat eine wie sich früher vielleicht schonmal da war, dann musst ihr einfach neu gelebt werden.
00:22:04: Du musst vom Einkauf auf die Fläche Also du musst orchestrieren.
00:22:14: Du musst wissen, was eingekauft wird ohne dass du dich da einmöscht.
00:22:19: Du muss wissen was eingekaucht wurde und musst jetzt auf die Fläche bringen und musst dann im Prinzip sage ich mal sehe das so richtig?
00:22:25: Dass es eigentlich das richtige Zusammenspiel ist.
00:22:30: Ja ja also Ich kenne gutes Beispiel.
00:22:34: So hat's beispielsweise bei Tchaikovsky funktioniert Und bei Poma zu der Zeit als ich gearbeitet habe auch dass der Einkauf natürlich letzten Endes das Sortiment vorgegeben hat.
00:22:46: Das Sortiment, je nachdem in welchem Bereich ich bin – man muss natürlich immer noch so ein bisschen unterscheiden – habe jetzt einen Monolabel-Szenario und musste mit der Kollektion leben und musste sie auf einer Storefläche eines Monolabels sichtbar machen.
00:23:02: oder bin ich im Bereich Multi-Label unterwegs und habe viele, viele Marken, die ich dann halt dementsprechend inszenieren muss.
00:23:11: Dann gibt es halt unterschiedliche Vorgehensweisen.
00:23:13: entweder ist es so dass der Einkauf, die die Stories vorgibt, die erzählt werden müssen.
00:23:20: Stories können natürlich halt im Bereich Sport sehr gerne die Anwendung, im Bereich Outdoor ist es Hiking oder es ist Lifestyle.
00:23:31: Und im Bereich der Multilabler ist es in der Regel mehr die Story der Marke, die erzählt werden soll.
00:23:38: Danach muss ich natürlich die Flächen aufbauen und der Einkauf muss auch für die Fläche... die richtige Ware kaufen und die richtige Menge, also sie müssen die Plätze wissen wie sie im Store haben oder die sie im store zur Verfügung haben für den Einkauf der Wabe.
00:23:56: Und bei mir ist es immer so gewesen dass ich ja in dem Bereich Store Design mit verantwortet habe.
00:24:02: von daher war sehr sehr früh schon der Kontakt zu dem Einkauf klar, die definiert haben.
00:24:09: Ich brauche das und das und dass und das, was will ich da unterbringen?
00:24:12: Das sind die Konzepte, das ist die Marken, das sind die Kollektionen, die ich unterbringen muss.
00:24:20: Was kriegen wir in den Store
00:24:21: rein?".
00:24:21: Und danach wurde geplant und so wurden auch die Rückwände aufgesetzt.
00:24:25: So wurde die Dramaturgie des Stores aufgebaut, dass halt die Nichts, die ich als Marke brauche berücksichtigt werden.
00:24:37: Dass ich meine kleinen Bühnen in dem Store habe oder meine Plätze?
00:24:43: Das würde ja im Idealfall bedeuten, dass der Einkauf im Prinzip keine Ware im Raum platziert Und du, die Ware präsentierst.
00:24:55: Wer definierten jetzt wo platziert wird und wo präsentiert wird?
00:24:58: Was wäre jetzt der Idealfall?
00:25:01: was ist der Unterschied?
00:25:02: Der Idealfahl wäre das dem entsprechend so eingekauft wird dass man sich einen Merchandising Flow überlegt wie die Fläche in einer Saison aufgebaut werden soll.
00:25:15: Was nicht immer funktioniert je nachdem wie der Ladenbau funktioniert.
00:25:22: Wenn ich natürlich ein Store habe, wo ich wahnsinnig viele Flächen habe die ich halt explosiv einer Marken zur Verfügung stelle wie damals die Shopping Shops.
00:25:33: Dann bin ich natürlich platzmäßig gebunden und klar weiß ich was an Volumen auf die Fläche geht.
00:25:38: aber dann hab' ich ja immer nur diesen einen Platz zur Verfügung um halt die Ware dementsprechend zu präsentieren.
00:25:46: Habe ich aber ein anderes Dorf-Format, wo ich dann halt flexibel bin.
00:25:51: Wo ich flexibel ist, das Sortiment so zu kuratieren, dass ich halt regelmäßig Neuigkeiten erzeuge und neue Markenvorstelle, neue Sortimente habe, neuere spannende Sortimante habe und da natürlich mich als USP von den anderen absetzen kann.
00:26:12: Und ich glaube beispielsweise daran, dass kuratierte Sortimente den Unterschied machen und das die auch den Einzelhandel nach vorne bringen.
00:26:21: Weil meine Bread-Buttergeschichten kann ich halt sehr gut woanders kaufen beispielsweise online während Ich auf der Fläche gerne verführt und natürlich andere Ware haben möchte um damit mein Einkauf zu einem Shoppingerlebnis wird.
00:26:40: Aber jetzt sind wir klein wenig abgeschwirt.
00:26:46: Nein, weil du hast jetzt so zwei Sachen reingebracht.
00:26:48: Wir haben ja einmal diese Geschichte mit Concession Shop-in-Shop, dem Prinzip sag ich mal die Arbeit des tassischen Vido Nationalizers, das geschleite des bidonellen Marketings einschränken, weil die Fläche im Prinzip von der Handelsfunktion her zu den Marken durchkorrapiert wird.
00:27:10: Und auf der anderen Seite gibt es Ladenbauer, die einen wunderschönen Planen.
00:27:17: Aber eigentlich ist er aus Sicht des Gestalters in seiner Sicht eigentlich grauslogisch und präsentationslogisch unbrauchbar.
00:27:31: Das heißt also du sprichst immer von der Lücke zwischen Architektur und pack jetzt in diesem Begriff Architektor ob die Architektoo dieser Shop-in-Chop Konzepte mit rein Weil ich möchte von dir ganz gerne mal so ein bisschen den Roton, was du vom Shop-in-Shop-Konzept nälst.
00:27:45: Die ja deine Arbeit eingrenzen.
00:27:47: und da überlege ich mal, du gehst in den Warnhaus rein und da kommt einen Shop nach dem anderen und dann hast du irgendwo so'n Inselchen in der Mitte wo du dich um das Schaufenster... Und die Hälfte des Schaufensters wird noch Marken übergeben.
00:28:01: Da bleibt auch nicht mehr viel übrig.
00:28:04: Das Bestehen der Lücke zwischen Architektur inklusive Shop-in-Shop und eigentlich der klassischen retail Praxis, die Merchandising mit beinhaltet.
00:28:15: Also wenn wir über das Thema Shop-In-Shops reden.
00:28:18: ich glaube der Trend ist absolut rückläufig und diese Shop in Shop Geschichten und das Warenhaus Konzept als solches ist ja auch rück läufig.
00:28:31: Ich meine man sieht es an Galeria Kaufo, man sieht ein Karstadt dass dieses Konzept nicht mehr erfolgreich ist.
00:28:38: Und ich sehe das Problem mit Shop in Shops, dass man sich an Marken bindet und den exklusiven Platz zur Verfügung stellt.
00:28:50: Egal wie diese Marken performen.
00:28:54: Auch da gibt es immer einen Auf- und Ab.
00:28:56: Nicht alle Marken sind auch zu diesem Zeitpunkt immer noch hot!
00:29:04: Wenn ich halt den Store neutral eingerichtet habe... Mit einem neutralen Warenträger-System bin ich natürlich als Einzelhändler viel, viel flexibler in der Darstellung der Sortimente die ich führen möchte und bin unabhängig von Platz und Raum weil ich halt den Raum den ich zur Verfügung stellen kann als Retailer selber beeinflussen kann.
00:29:29: Und da ist meines Erachtens die spannende Aufgabe.
00:29:34: Dadurch ergeben sich automatisch immer regelmäßig neue Sortimente.
00:29:39: Ich habe natürlich die Möglichkeit, durch meinen Markenmix, den ich transportiere, viele, viele Akzente zu setzen und das bedeutet im Klartext, wenn Marken performen sind sie da?
00:29:51: Wenn Marken nicht performen, fliegen Sie raus!
00:29:53: Und dadurch habe ich natürlich als Einzelhändler viel mehr Möglichkeiten auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen, während ich mit einem fixierten Shop-in-Shop System beispielsweise.
00:30:10: Ich bin ja sozusagen der Marke ausgeliefert und gehe als Concession Partner auch Verträge ein Laufzeiten.
00:30:20: Das bedeutet, ich muss eine Fläche exklusiv dieser Marke zur Verfügung stellen, egal wie sie performt oder nicht.
00:30:29: Klar habe ich irgendwelche Konditionen und kann dagegen steuern.
00:30:32: aber grundsätzlich ist es so dass ich natürlich auch durch dieses Erscheinungsbild-Shop in Shop meinem Store erst mal für die erste Zeit auch optisch und visuell mich festlege und kaum noch Veränderung habe.
00:30:47: und das finde.
00:30:49: Und deswegen glaube ich, dass die Stores, die flexibel sind, wesentlich besser funktionieren werden in der Zukunft als die Themen Shop-in-Shop.
00:30:59: Es sei denn, ich habe Marken als Zugpferde, die ich unbedingt brauche.
00:31:05: aber der restliche Store, der funktioniert ja in der Regel so das dies Multi-Lägekonzept ist.
00:31:14: Okay, jetzt mal eine Frage dazu und es wirkt sich natürlich auch auf Sto-Design aus.
00:31:22: Richtig!
00:31:23: Das was du von der horizontalen Fläche einforderst, dass du Flexibilität hast bedeutet ja dann auch im dreidimensionalem Raum Flexibilitäten und Variabilität
00:31:38: im Möbeln.
00:31:40: Richtig.
00:31:41: Also das, was ich so in meiner Laufbahn festgestellt habe und dass ich eigentlich mich als Schnittstelle... Und so ist es ja auch entstanden, dass ich relativ schnell für alle Marken die ich gearbeitet habe den Bereich Store Design mit übernommen habe.
00:31:55: Also Beispiele!
00:31:57: Ich hab' mit vielen namhafigen Architekten zusammenarbeiten dürfen, die aus Kalifornien oder Venedig oder woher auch immer kamen, die wunderschöne Store Design gemacht haben Und meine Aufgabe war es häufig, dieses Store-Design systemfähig zu machen.
00:32:15: Das bedeutet dass das beispielsweise flexibel ist.
00:32:18: Flexibel fängt in den Bereich schon an, dass du irgendwann mal über Hängehöhlen, Regalbodenabstände, Achsmaße sprichst über Kapazitäten was auch eine Stange auf eine Rail gehen muss um halt zu gewährleisten.
00:32:36: ein Store Design, was in der Regel für einen Flagship-Store entwickelt worden ist.
00:32:43: So down to grade'n das es auch in einer Shop & Shop-Fläche funktionsfähig ist oder auf einer Shop&Shop-Fäche funksionsfähige ist und dieses Kategorisieren bzw.
00:32:55: diese runterbrechen.
00:32:57: da wird er dann halt auf einmal Design in eine andere Richtung gehen.
00:33:05: Und dann ist es so, dass ich in diesem Bereich sehr häufig festgestellt habe.
00:33:11: Dass viele, viele Ladenbauer, viele Marken sind so aufgebaut, dass sie halt designen können.
00:33:20: aber dieses Verständnis von der Fläche das nicht immer da ist und meine letzte Station war sehr, sehr häufig so dass das Briefing sich verändert hat, wenn ein Storfer geplant worden ist.
00:33:38: Dass wir seitens der Zentrale vorgegeben haben – Das sind die Zonen, das sind Herren Damen und Kinder.
00:33:45: Hier kommt die Assist-Barsin, da kommt die Kasse hin, dürfen nur x, y groß sein und ich brauche die und die Plätze.
00:33:53: Und in der Regel haben wir schon einen Vorentwurf geliefert damit halt Ladenbauer nachhinein danach planen konnten um natürlich dann letzten Endes auch die ganzen Prozesse zu vereinfachen um diese ganze Proofreading und Reviews von irgendwelchen Layouts zu vermeiden und natürlich dann auch im in der Storeplanung in dem Rollout wesentlich schneller und effektiver zu sein.
00:34:17: Und da fängt es nämlich an, dass ich mir Gedanken machen muss wie die Zonen sind.
00:34:22: Wie funktioniert der Laden?
00:34:23: Also ein Laden muss funktionieren wie ein Haus.
00:34:29: Es darf nicht einfach nur schön sein und im Idealfall ist das natürlich beides aber es muss dann auch die Ware halten können mit den jeweiligen Stückzahlen in den jeweilen Kategorien um dafür zu sorgen.
00:34:54: Und ich hatte jetzt beispielsweise letzten Kunde gehabt, da habe ich mir das Design angeschaut.
00:35:00: Da haben wir über Flächenoptimierung gesprochen und über Training und Virtual Merchandising und da bin ich über die Fläche gegangen.
00:35:09: Das ist eigentlich so was passiert wenn ein Virtual Merchenliser eine Fläche betritt?
00:35:17: Also dass ich den Kunden dann erzähle wie wie ich eine Fläche sehe und versuche zu beschreiben, oder durch die Augen eines Merchandisers zu sehen.
00:35:33: Wenn man zum Beispiel an der Fläche betritt.
00:35:34: Und sehr häufig ist es so, dass das durch die Erfahrung heraus ... wenn du eine Fläche betritzt, dass du sehr schnell feststellst wo es hakt oder wo es nicht funktioniert.
00:35:48: Und da gehören natürlich starre Systeme dazu und die sind dann halt einfach nicht flexibel, weil sie nicht gut bespielt werden können, weil sich gegebenenfalls auch die Sortimente verändern und dem zufolge muss ich natürlich die Möglichkeit haben dagegenzusteuern.
00:36:07: Was ist ein starres System?
00:36:09: Also wenn das benötige für meine Hosen parades Das ist ja nicht stark.
00:36:19: Es kommt darauf an, also starre Systeme verstehe ich dass du zum Beispiel eine Rückwand hast und diese Rückwand so da ist das du nur eine fixierte Höhe hast um was zu hängen und eine Tablage Bodenreihe oder gegebenenfalls hast du noch die zweite Höhe die du hängen kannst.
00:36:37: flexibel bedeutet dass sich in der vertikalen flexibel bin, dass ich meine Regalbodenabstände, meiner Abstände in den Rückwänden selber bestimmen kann um dementsprechend die Ware zu präsentieren.
00:36:49: Weil wer sagt mir das wenn heute dort Hosen hängen?
00:36:55: In zwei Monaten da immer noch Hosenhängen?
00:36:57: ja demzufolge brauche ich die Flexibilität und natürlich die Bestückung.
00:37:01: Und wenn ich diese Flexibilitäten nicht habe aufgrund dessen Dass das System so geplant ist, dass es halt nur dieser eine Rail gibt dann bin ich natürlich in der wahren Präsentation und auch in der Kreativität eingeschränkt.
00:37:15: Ja, gut also solche starren Systeme kenne ich maximal von LeFastayang.
00:37:21: Da sind ja sogar die Löcher wo man den Bügel einhängen kann vorgegeben.
00:37:30: Und das waren sich Löcher weil es gibt nur Single Item Präsensation immer auf der gleichen Höhe weil das eben so gewollt ist.
00:37:38: Aber das ist ja eigentlich die Ausnahme.
00:37:41: In der Regel kannst du ja immer, selbst wenn du im Schlafzimmer hast, kannst du die Böden verändern und dann... Wichtig!
00:37:50: Aber es gibt tatsächlich Systeme.
00:37:52: Ich habe letztens noch erlebt wo's tatsächlich so ist und das hab ich dann sehr gewundert weil dieser Retailer wirklich einen sehr, sehr guten Job macht und dann habe ich nur gedacht zur Verfügung.
00:38:03: Okay warum habt ihr Ladenbausysteme in Case die euch nicht die Möglichkeiten geben auf eure Sortimente einzugehen?
00:38:11: Das finde ich sehr schade und das blockiert.
00:38:13: Und dass das hängt natürlich auch die Mitarbeiter damit arbeiten zu können und zu wollen.
00:38:23: Ja aber grundsätzlich ist es ja so, dass du alle für sich schon flexible Möbel hast im Idealfall
00:38:29: definitiv klar.
00:38:32: Im Prinzip hast du bestimmte Präsenzortimente, die müssen natürlich untergebracht werden.
00:38:36: Also da muss ich im Prinzip meine bestimmten Mengen abfüttern können weil ich ja meine Bestände oder meine verkauften Stückzahlen aus der Vergangenheit kenne.
00:38:48: also muss sich das natürlich auch irgendwie unterbringen und dann habe ich meine Lieferrhythmen.
00:38:53: Darin kann hier nichts ändern.
00:38:54: Da brauche ich ja nur zu Ikea geben.
00:38:58: So viel wird er gemacht, da kann man noch nicht viel ändern Und das funktioniert ja auch ganz gut.
00:39:02: Ja und auf der anderen Seite ist es halt so, dass man dann aber du appellierst im Prinzip dafür oder andersherum in Zuge der Entwicklung hin zu Erlebnissräumen weil Kunden einfach anders einkaufen und andere Verfügbarkeiten erwarten und zwar so auszudrücken.
00:39:27: Es ist schon sinnvoll, zum Wurfbild her eigentlich frühzeitig in die Planung mit eingebunden werden sollte.
00:39:36: Richtig, richtig aus einem ganz einfachen Grund weil dann gewährleistet ist dass sich Flächen einfach besser funktionieren.
00:39:42: Weil überleg doch mal wie ein Erriegel der Prozess aussieht.
00:39:48: Ein Kunde oder ein Mittelständler geht zu einem Ladenbau seines Vertrauens und sagt ich möchte jetzt einen Laden umgebaut haben.
00:39:57: Klar, finden Gespräche statt.
00:39:59: Dann finden Briefing statt und dann ist der Einkauf dabei in der Regel.
00:40:03: Und je nachdem wie groß dieser Mittelständler organisiert ist entweder gibt es dort jemanden in dem Bereich Merchandising oder derjenige macht das selber.
00:40:13: Und dann wird seitens des Ladenbauers in der Regel die Fläche geplant vorgestellt und besprochen aber es findet kein Check statt.
00:40:25: viel zu wenig finden diese Checkstatt, damit halt jemand darüber schaut der aus Sicht des Retails analysiert ob die Fläche funktioniert oder nicht.
00:40:38: Und da finde ich ist sehr, sehr viele was auf der Strecke bleibt weil dann stellt so irgendwann fest der Laden ist gebaut Ich räume meine Ware ein und dann stelle ich fest wo die Fehler sind von vornherein abstellen oder halt mildern und indem man laufwege betrachtet, in dem man sich anschaut wie die Zonen sind.
00:41:04: Sind die zonen logisch zueinander aufgebaut?
00:41:10: Wo sind die Läger?
00:41:11: Wo ist beispielsweise die Foodware Abteilung?
00:41:14: Als es war präsentiert, dass man dieses Zoning nicht im Zufall überlässt Vorhinein eine Kommunikation mit dem Einkauf, mit dem Inhaber und mit Marketing stattfindet.
00:41:32: Um halt eine Fläche so funktionsfähig zu machen dass sie auch später im täglichen Leben funktioniert und nicht im Nachhineinen festgestellt wird okay was können wir denn hier machen um Flächen zu optimieren?
00:41:50: Was
00:41:52: ist das ich meine?
00:41:53: Ich bin jetzt mal ganz fies weil im Fession Bereich ist es ja glaube Funktioniert das ganz gut.
00:42:00: Allein schonmal, dass ich die Beanträge von rechts an links schieben möchte.
00:42:04: Das funktioniert dann wenn ich die Klamotten einfach vom Ständer unternehme.
00:42:07: Es ist immer einfache Geschichte.
00:42:09: Aber wenn ich jetzt mal in so ein Baumarkt reingehe oder ich gehe zu einem Droger-Li-Markt Dann habe ich erlaufende Regalmeter wo Facings vorgegeben sind oder Lebensmittel.
00:42:22: Wie bekommen wir jetzt diesen Aspekt des Merchandisings hier verortet?
00:42:29: Der Appell ist ja klar, also denkt ans Merchandising.
00:42:33: Also an Schmücken und inszenieren.
00:42:38: Über Zahlen reden wir gleich auf einem anderen Zusammenhang weil das eben zukünftig einfach stärker erwartet wird wie schon in der Vergangenheit erwartet wurde.
00:42:52: Wie machst du das jetzt bei Regalsystem?
00:43:00: Okay, also in diesen Bereichen muss ich ganz ehrlich sagen wenn nicht so aktiv aber grundsätzlich die Parameter sind ja letzten Endes die gleichen.
00:43:09: Wenn ich ein Store plane, plane ich einen Store in Zonen.
00:43:14: Ich plane einen Store dass er funktionsfähig ist.
00:43:17: Ein Supermarkt wird ja nach den ähnlichen Prinzipien geplant.
00:43:20: Also klar gibt es da laufende Meter, es gibt auch dort deiner Abteilung Es gibt Stores sollten in der Regel geplant werden Auch wenn's im Monolabel ist.
00:43:32: Das hat schon so ein bisschen was von einem kleinen Kaufhaus auf einer Fläche.
00:43:36: Ja also ich muss die Flächen so planen dass sie halt erlebbar sind und das sie ergieber sind oder VG-bar sind und dass ich natürlich, wenn ich die Fläche betrete mich sehr schnell navigieren und orientieren kann.
00:43:51: Das bedeutet beim Betreten des Stores das ich auf dem ersten Blick erkenne wo was verortet ist.
00:43:58: Sprich die Damen auch der einen Seite, die Herren auch der anderen Seite.
00:44:02: Die Assists-Bars hier nachdem aus was sie bestehen, sind sie in der Nähe der Kasse aufgrund dessen wie die Quengelware im Supermarkt verortet werden?
00:44:13: oder ist es aufgrund der Wertigkeit der Assisterspaß, weil's sehr, sehr taschenlastig ist.
00:44:19: Das ist halt vielleicht als Abteilung im Betrieb eingesetzt wird um den Bereich Herrin von Damen zu trennen.
00:44:28: dann sind natürlich auch andere Sachen, die damit einspielen wie wenn ich zum Beispiel dann auch Foodbear habe.
00:44:36: Wie will ich Foodbear verkaufen?
00:44:38: Habe ich die Kartons auf der Fläche?
00:44:39: Hab' ich die Kartons im Lager?
00:44:43: Wie bediene ich?
00:44:45: Funktioniert die Fläche auch da?
00:44:47: Sind meine Laufwege vom Lager bis auf der flächel so dass sich meine Kunden bedienen kann?
00:44:52: Kann nicht die Kunden so bedienen auch bei der Personalfassentage weißt
00:44:58: du.
00:44:59: Also wenn wir jetzt mal so in diesem mittelfristigen Sortimenten bleiben, gedanklich und gucken in die Zukunft ist ja so dass nicht wahre reduziert.
00:45:11: Gunsten von Lieferrythmen oder zu Gunsten.
00:45:14: ich habe eine digitale Regalverlängerung etc.
00:45:17: pp.
00:45:17: Die Verfügbarkeit muss da gestellt werden.
00:45:20: das bedeutet automatisch dass sie im mittleren Sortiment mehr Flächen Gewinne haben aufgrund der sich veränderten Bedürfnisse unserer Kunden und dann kann man natürlich viele Zeichengewinne nutzen für das lasse Schommart-Schleising.
00:45:37: Jetzt gehe ich in solche Regalkonzepte, also wie Aldi, DM, Rosmann und Baumärkte.
00:45:47: da ist ja an uns für sich, wir wühlen von dir nur einen Otton.
00:45:52: eigentlich müssen sie ihre Fläche größer machen weil die Facings vorgegeben sind.
00:45:57: Also, bei zwanzigtausend Artikel, so wie viele laufende Meter.
00:46:01: Das müssen wir alles zeigen.
00:46:03: Aber wenn wir jetzt im Sinne von Wärtschennasen und Themenwelten arbeiten wollen, müssen die Flächen größer werden?
00:46:11: Dann müssen die flächen größter werden und dann müssen sie auch anders gebaut werden weil wenn du über Erlebnisse kommen willst musst du natürlich sehr schnell verstehen welche Stories, welche Erlebnisse ich wo kommunizieren möchte.
00:46:27: Und das ist natürlich sehr schwierig.
00:46:30: wenn du laufende Meter hast dann fängst du mit der einen Produktgruppe an und über die andere und hörst mit den anderen auf.
00:46:37: Da ist natürlich eher der Abteilungskarakter im Vordergrund dass ich halt Drogerie habe und Drogeriek teile ich auch von der Kosmetik bis zum Waschenmittel.
00:46:53: Aber auch da findet ja irgendwo ein Zoning statt und das Zoning gibt dann letzten Endes die Facings vor, die ich natürlich einkaufen kann.
00:47:01: Und wenn ich das beispielsweise separiert betrachten muss, klar müssen die Flächen natürlich größer sein.
00:47:11: Ich habe mal überlegt bei Aldi und Lidl jetzt gehen sie von ab zu hundert auf zuhundert Quadratmeter.
00:47:17: Gänge werden breiter es gibt mehr Inspirationsflächen.
00:47:21: Nein, dem war nicht so.
00:47:23: Es wurden im Prinzip die laufenden Regalmeter optimiert und die Sortimente ausgeweitet.
00:47:32: Auf der anderen Seite gibt es ja dann unsere Drogeriemärkte.
00:47:37: Wenn man sich die Drogerie-Märkte reinschaut und dann klassisch um seine Begrüglichkeiten aufzunehmen, Zornierung, dann findet natürlich schon rund um das Parformeris Sortiment also mit Luftfarbe Hege und die Zonierung in Stadt.
00:47:54: Und es ist tatsächlich so, wenn man sich die neue Konzepte anguckt, welche werden größer?
00:48:00: Wenn das den Sinn macht... Also man arbeitet mit Highlightsflächen
00:48:06: usw.,
00:48:07: die dann integriert werden und die dann eben auch ja orchestiert werden müssen.
00:48:14: Da kommt ja dann wiederum die Arbeit des Merkschendausers im Schriehl Und ich sag mal beim Baumarkt, im Baumark oder... Wir hatten mal das Gespräch mit einem großen deutschen Baumark.
00:48:27: Wer hat gesagt wir haben gar nicht die Mitarbeiter dafür?
00:48:29: Also wir haben noch nicht einmal das Verkaufspersonal dafür so ein klarer Redac zu machen Mit Inspiration.
00:48:36: Was uns definitiv geht sind die Menschen, die das Verständnis davon haben Die klassischen Merchandise Das sind diese drei bis fünf Prozent wie wir die passende Krawatte verkaufen können.
00:48:49: Wir sind sicherlich.
00:48:51: Ja und sehr, sehr häufig ist es ja so dass genau da erspart wird und ich meine wie viele Merchandise gibt es gerade noch und sehr viel Firmen sind in diesem Bereich so unterwegs das sie eher abbauen als sie aufbauen.
00:49:05: und da ist natürlich jetzt die wahnsinnige Challenge das halt die sowie du grade sagst die die Mitarbeiter oder die noch verbliebenen Mitarbeiter.
00:49:16: Sie müssen ja letzten Endes dafür sorgen, dass sämtliche Sachen, die sich halt zentralseitig überlegt werden dann auch umgesetzt werden bzw.
00:49:24: auch in dem Fall implementiert werden.
00:49:28: und Da ist es natürlich sehr wichtig, dass die Mitarbeiter, die noch auf der Fläche hast, dass sie dementsprechend gut trainiert sind.
00:49:38: Dass Sie diesen Bereich auch pflegen können zu ihren zusätzlichen Aufgaben.
00:49:45: Schau dir doch mal die mittelständischen Betriebe an!
00:49:48: In der Regel ist so, dass der Fokus auf den Verkauf wird in der Regel sehr gerne nebenbei gemacht.
00:49:58: Ja, das hat auch an Bedeutung verloren.
00:50:04: Deswegen sehen die einen oder anderen Flächen nicht mehr so spannend aus und man sieht teilweise dass es halt von Nicht-Profis umgesetzt worden ist.
00:50:18: Und da finde ich der Ansatz natürlich auch sehr stark in in Guidelines auch denken muss, weil die Guidelines kommunizieren her letzten Endes das was ich auf der Fläche mache möchte und dann muss ich natürlich auch wissen dass eine Guideline eigentlich immer nur im Best Practice Szenario ist.
00:50:40: Und meine Mitarbeiter auf der fläche so befähigen muss, dass sie halt die Anweisung einer guideline adaptieren können.
00:50:53: Und das ist eine Geschichte, wo meines Erachtens auch noch sehr viel Potenzial da ist.
00:50:59: Weil im Nachhinein zahlt sich tatsächlich es aus die Mitarbeiter so zu trainieren und so zu schulen dass sie halt damit umgehen und dass sie natürlich auch wissen warum sie's tun und dann die ganze Geschichte wesentlich besser mittragen können.
00:51:18: Okay, weil du jetzt gerade guideline genannt hast.
00:51:21: Also der Weg ist ja darum erstmal der erste Appell ist wir müssen natürlich stärker aufs Merchandising achten also auch die Getspaltung bewegen auf der Fläche.
00:51:30: Der Merchandeiser sollte im Prinzip in den gesamten Prozess mit eingebunden sein interdisziplinär Einkauf, Verkauf und Merchandausung damit eben alle auch einen Versperrungszacken bekommen sonst funktioniert.
00:51:42: das Ganze nehme ich nicht.
00:51:43: Ich bedacht wieder da eine in Schönheit sterben Unter anderem.
00:51:47: Also ich weiß ja, wie es früher war.
00:51:51: Leuen denken und das Ganze kann natürlich eine sogenannte Guideline, die du jetzt gerade erwähnt hast.
00:51:56: Das kenne ich ja jetzt auch von Würbelunternehmen, wo ich schon einen großen ehemaligen Kaufhaus.
00:52:04: Guidelines bedeuten was wird dort fixiert?
00:52:07: Was?
00:52:07: gegebenenfalls ist es auch in kleineren Unternehmen möglich, viel flexibler und schneller zu reagieren und zur arbeiten im Sinne eines Merchandises.
00:52:18: Also was sind die wesentlichen Inhalte dieser Guidelines?
00:52:21: Ich unterscheide da eigentlich ganz gerne.
00:52:23: also ich habe in der Vergangenheit die Guidelines immer so aufgesetzt dass sie halt aus drei unterschiedliche Bereiche abdecken.
00:52:31: Einmal dem Bereich Marketing, wo ich über Kampagne spreche.
00:52:34: Kampagner idealerweise Fenster, Points of Sale, Eingangsbereich die wahren Präsentationen, die für die Kampanie gebraucht wird um diese komplette Story abzudecken.
00:52:45: Dann gab es eine sessionale guideline.
00:52:47: Eine sessionale Guideline ist so aufgebaut dass basierend auf den Einkauf basieren Auf das Sortiment was der Einkauf eingekauft hat haben wir einen kompletten Saisonverlauf simuliert.
00:53:02: Und das so kommuniziert, dass halt die einzelnen Themen, die eingekauft worden sind dann auch in die Stores kommuniziert werden und auch implementiert werden können.
00:53:15: Also relativ kurz.
00:53:16: also du brauchst erstmal, du brauchste Timeline, also du brauchtest jetzt ein zeitlichen Aspekt der muss einmal komplett durchgeplant werden.
00:53:22: Ja
00:53:22: und dann muss man dir wissen zu welchem Zeitpunkt?
00:53:30: Du hast die beiden anderen Aspekte, weil du sagst drei.
00:53:32: Ja, drei und zwei hatte ich ja gerade also die die die Kampagnen Guidelines, die dann halt in dem Falle an den Retail Marketing Kalender im idealer Weise angedockt sind und praktisch diese Themen, die dort verankert sind, dann separat aufgreifen?
00:53:49: Dann sind es an der seasonalen Guidelines wo das ganze Sortiment geht was für eine Saison zur Verfügung steht Also unterschiedliche Kollektionen, unterschiedliche Marken, unterschiedlich Anwendungen, unterschiedlicher Abteilung und der Parallel.
00:54:06: Ganz kurz, ne?
00:54:07: Stopp, stopp!
00:54:09: Keine Kampagnen-Greitlein und eine finale Geitleim.
00:54:13: Beides immer die Zeitachse.
00:54:16: Richtig, genau.
00:54:17: Also für die jeweiligen Zusammenarbeit...
00:54:18: Kann ich alles mit Zeitachsen packen?
00:54:20: Richtig Also ich habe in der Regel bei der Kampagne eine Zeitachse, wo ich dann halt mehr Zeitachsen habe.
00:54:25: Weil ich natürlich einen Kampagnenrhythmus habe und durch den Kampanienrhythmuss natürlich auch vorgebe wie sich die Fläche vorne im Eingangsbereich regelmäßig verändert Dann hab' ich natürlich die seasonale guideline, wo Ich dann die komplette Saison durchspiele.
00:54:41: Klar, habe ich die Timeline einer Saison.
00:54:45: Je nachdem wie diese Saison betrachtet wird ist sie halt vierteljährlich halbjährlich oder ganzjährig.
00:54:52: Dann hab' ich natürlich noch den anderen Aspekt und das ist eigentlich so dass was ich gerne generische Guidelines nenne also da sind so die... Das ganze einmal wenn es das Virtual Merchandisings drin verankert.
00:55:04: Also dass ich weiß wo meine was meine Grundpräzipien sind, dass ich weiß wie ich präsentiere.
00:55:12: Was meine Stapelhöhen sind und was das optimale Size Run ist, den ich auf den Racks zeige oder in den Fronten.
00:55:20: Die, die diese Guidelines oder die genetischen Guidelines sind natürlich praktisch auf die die Marke zugeschnitten.
00:55:26: Ja habe ich jetzt das heißt von sechs um halt die den kompletten Größenschlüssel plus eine Aufdoppelung der der bestgängigsten Größen zu zeigen?
00:55:35: Oder ist es so dass ich eine Single Präsentation habe?
00:55:40: Oder habe ich's vielleicht ganz anders schwierig?
00:55:47: Wir machen das mal wie Chivo, jede Woche eine neue Welt.
00:55:49: Das heißt also ich habe ne Timeline und man wollte eigentlich heben empfehlen er muss ein Jahr einmal durchplanen.
00:55:57: Und der muss natürlich dann seine Songs reinplanen, wobei die verschieben sie ja so ständig und da muss er seine Kampagne dort mit rein planen.
00:56:05: was findet zu welchem Zeitpunkt im Prinzip statt?
00:56:08: Ja!
00:56:08: Das heißt auch ich hab nen zeitliche Abfolge.
00:56:11: Da hab' ich natürlich auch irgendwo den entsprechenden Waren Eigentau.
00:56:14: Also ich weiß um welche Ware es sich handeln kann.
00:56:17: Niemals.
00:56:18: nur als Beispiel, damit es jeder versteht, beginnen die Sommerferien.
00:56:23: Und wenn ich jetzt in der Drogerie bin, dann brauche ich halt das Urlaubs-Kit zum Beispiel.
00:56:29: Das heißt also... Ich habe dann eben ab Juni im Baden Württemarsch, da fängt's erst im August an, also aber August.
00:56:37: am Baden Württemberg hab' ich dann im Prinzip bestimmte Sortimente, also die auch an den technischen Unterstützt werden.
00:56:43: mit denen musst du schlussendlich arbeiten.
00:56:46: Und dann braucht man immer die Orte.
00:56:50: Wo findet das statt?
00:56:51: Im Eingangsbereich auf der Kopfkondole, auf Highlight-Tischen in der Rückwand
00:56:55: usw.,
00:56:57: werden für mich mal so gute lesenlichen Punkte.
00:57:01: und was zu gesagt ist, die Genese des Merchandiseins.
00:57:04: Jetzt komme ich eigentlich zum Punkt, den wir besonders wichtig erzigen, weil wir sind zu wenig Merchandeiser in Deutschland Das ist ja dieses sogenannte Coaching.
00:57:16: Also wie bekommt man eigentlich seinen Mitarbeitern relativ einfach, diese Genese transportiert damit sie das entsprechend umsetzen können?
00:57:25: Sie kriegen die Zeit, sie wissen welche Ware kommt und wir müssen an welchem Ort sie das machen aber sie wissen nicht, wie sie es machen sollen.
00:57:37: also auch zu Tierpunkte in der Guide Line.
00:57:41: Richtig!
00:57:41: Also je nachdem wie ich als Betrieb aufgestellt bin wenn Wenn ich ein Filialbetrieb bin beispielsweise, dann habe ich natürlich noch zusätzliche Sachen zu beachten.
00:57:54: Dann habe ich dieses Thema Consistency abfenzettelt weil ich auch über mehrere Standorte hinweg das Thema Einheitlichkeit penetrieren möchte um mich als Marke mit mehreren Standorten darzustellen.
00:58:09: Habe ich es aber eher nur auf eine Fläche?
00:58:11: Dann ist es so dass ich mir Gedanken machen muss wie die Flächen plane.
00:58:20: und da geht es meines Erachtens nicht so stark um Konsistenz, sondern da geht das eigentlich mehr um Struktur.
00:58:30: Und ich glaube fest daran dass wenn ich eine Struktur habe wo auch eine generische Guideline zugehört, dass Leben auf der Fläche einfacher macht mit der Besetzung die Augenblicklich in den durchschnittlichen Stores habe Das sind Prinzipien des Virtual Merchandisings.
00:58:53: Das sind Workshops wahren Präsentationen ganz klassisch, also wie hänge ich die Ware?
00:59:02: Wie sortiere ich die Waren?
00:59:06: Welchen Size Run habe ich auf der Fläche?
00:59:09: Also wirklich das klassische einmal eins ist Virtual Merchantisens.
00:59:12: und dann kommt natürlich noch hinzu, dass ich nicht nur diese Strukturen habe.
00:59:19: Ich brauche Symmetrien und auch in der Rückwand.
00:59:24: Wie beispielsweise, wenn idealerweise aufgebaut werden.
00:59:28: Auch das folgt im Rückkehrschluss abgestimmend auf auf den jeweiligen Kunden bzw.
00:59:37: auf die jeweilige Marke, wie am besten präsentiert ist habe ich mehr Hängepräsentationen, lege Präsentations, was hab' ich für Produkte?
00:59:46: Wie meist in einer Rückwand erkenntlich habe ich einheitliche Hängehöhen um natürlich auch Ruhe und Struktur reinzubringen.
00:59:54: Und wenn ich diese Struktur einmal drin habe dann kann ich innerhalb dieser Struktur regelmäßig verändern.
01:00:00: Und dann kommt noch hinzu, dass sehr häufig das Thema Dekoration auch ein Thema ist.
01:00:09: Weil Dekoration hat eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter der geprägt ist oder fokussiert ist auf den Verkauf in der Regel nie gelernt und nie auf dem Zettel.
01:00:22: Wenn man diesen Mitarbeitern, die ja letzten Endes teilweise den Job eines Buschermörschendeises auf der Fläche miterledigen müssen So, dass du wissen vermittelt, dass sie halt eine Schaufensterfigur anders anziehen als ich es in der Vergangenheit gemacht
01:00:39: habe.
01:00:40: Ich als gelernter Schauwerbegestalter beispielsweise ziehe dir eine Schofensterfigure wesentlich schneller an als einer Verkäuferin weil es gibt da Tricks und Kniffe wie ich was am schnellsten mache und die Figur so anziehe nicht nur als Kleiderständer wirkt, sondern dass die Ware, die darauf präsentiert ist natürlich auch noch ein bisschen inszeniert ist und das sie halt auch wie echt getragen aussieht.
01:01:07: Und nicht nur einfach wie da drauf geschmissen.
01:01:10: Ja?
01:01:10: Und da gibt es viele, viele Sachen im Rahmen eines Coachings wo man halt entgegenwirken kann damit halt die Standards, die auf einer Fläche sind einfach besser greifen.
01:01:26: Daniel, ich höre dich gerade nicht.
01:01:34: Kann das sein, dass das Mikro aus ist?
01:01:35: Ja ja!
01:01:36: Ich habe mich gemutet.
01:01:38: Also wir haben zu wenig Mercheneiser Gestalter auf der Fläche was er wiederum bedeutet also entweder bilden mir die aus, braten ein bisschen, geschweigen in den genügend Schulen dafür gibt und dann plädiere es noch einfach dafür, dass man im Prinzip den Menschen dieser Art der Gestaltung oder etwas zusatzte, die Merchener sind Genese Näher bringt, also so bestimmte Standardregeln.
01:02:02: Wie wenn es ein Fall und so viele Artikel maximal auf einem laufenden Meter damit das nicht überfassend ist, dann kann man ja so designieren und könnte das in eine Geiltheit mit reinpacken.
01:02:17: Genau!
01:02:17: Das verstehe ich unter generische Geiltleiten.
01:02:19: Also da sind halt wirklich die ganzen Basics verortet?
01:02:23: Würdest du das noch mal unterstützen indem du... Ich kenn's halt von Filiarbetrieben.
01:02:27: Da wird im Prinzip in der Zentrale unten im Keller das Fenster einmal gebaut und dann wird es fünfhundertmal verschickt, und er wird nachgebaut.
01:02:36: Das macht ja kein Spaß, glaube ich oder?
01:02:40: Es ist die Frage, wen es Spaß macht.
01:02:42: also diejenigen, diese Ausbau...
01:02:44: Die Mitarbeiter!
01:02:48: Diejenigen, die es aufbauen sind ja in der Regel wie Profis und versuchen das halt so runterzubrechen.
01:02:54: Dass ist halt der Mitarbeiter auf der Fläche umsetzen kann.
01:02:56: Und das bedeutet natürlich auch dass eine Entstehung einer Kampagne muss von Anfang an so gedacht werden, dass ein Mitarbeiter auf dieser Fläche das mit wenigen Handkräften umsetzten kann.
01:03:09: Deswegen sind diese opulenten Fenster, wie man sie beispielsweise aus der Vergangenheit kennt fast komplett verschwunden.
01:03:18: Ich meine viele, viele Kaufhäuser die früher einen wahnsinnigen Aufwand betrieben haben, haben den gar nicht mehr und ich meine schau dir die Schaufensterkonzeption heutzutage an.
01:03:30: Sehr, sehr häufig ist es so dass man mit einem Spannrahmensystem in Rücken arbeitet und eine Figurengruppe davor stellt.
01:03:36: Und die mit den jeweiligen Themen anzieht und schwuppt die Wupp!
01:03:40: Ist das Schaufenster fertig?
01:03:42: Dann gibt noch einen zusätzlichen Sticker für die Scheibe und dann ist das Fenster fertig.
01:03:48: Die Schaufenste sind ja in der Regel so basic gedacht, dass halt eine ungelernte Person diese Message oder das, was man sich in der Zentrale überlebt umsetzen kann.
01:04:00: Und dadurch ist es halt die Duplication und wir müssen uns ganz klar im Hinterkopf haben, dass eine in der Regel ungelernte Person einen Aufgabenbereich übernimmt, der nicht wirklich der Aufgabenbeschreibung entspricht, wofür diese Person eigentlich eingestellt wurde.
01:04:21: also sprich die Personen, die das umsetzen haben in der Regel den Verkauf auf dem Zettel und nicht im Bereich der wahren Präsentation.
01:04:29: Das muss so aufbereitet werden und so verständlich rübergebracht werden, dass sie es halt umsetzten können.
01:04:37: aber die Freiheit und die Kunst des letzten Endes diese Guidelines, die ja in der Regeln als Best Practice aufgesetzt sind, so zu adoptieren, dass Sie halt auf der Fläche entsprechend rübergebracht werden können.
01:04:54: Weil das Ziel sollte ja letzten Endes sein, dass halt die Story, die eine Kampagne oder ein Thema... ...oder einen Mode-Thema oder eine Marke rüberbringen will, rüberkommen soll.
01:05:15: Also das Ziel sollte es sein, daß halt die Kampagne oder das Thema die Story rüberkommen muss.
01:05:24: Und da muss ich hier und da adoptieren, deswegen sind Guidelines in gewisser Weise star, aber trotzdem sehe ich sie so dass Sie eine Bandbreite haben oder Leitplanken haben.
01:05:40: Zwischen diesen Leitplanken muss ich mich halt bewegen um halt die Message den letzten Endes rüber kommen soll so zu adaptieren, dass es auf meine Fläche passt.
01:05:52: Okay.
01:05:53: Eine lange Rede, kurzer Sinn.
01:05:55: Lifeline
01:05:56: und Kommunikation?
01:05:57: Mit
01:05:57: einer entsprechenden wohnlichen Intelligenz.
01:06:02: Richtig!
01:06:02: Dann kann man für Milliarden Unternehmen leisermaßen machen wie für ein inhabergeführtes Geschäft.
01:06:08: Das ist eigentlich nur im Zählen.
01:06:11: Genau.
01:06:12: Und jetzt mal so eine andere Geschichte.
01:06:15: ich bin ja Taufmann im breitesten Sinne.
01:06:20: Und jetzt kommst du mir wieder mit und ich sag dann, okay von schöner können wir nicht abreißen.
01:06:25: Es gibt ja immer noch Flächenproduktivitäten, PPI's
01:06:30: etc.,
01:06:31: pp.
01:06:31: Jetzt musst du mich mal davon überzeugen beziehungsweise andersrum.
01:06:35: also Bauchgefühl ist sehr schön und ruhig aber der Erfolg deiner Arbeit ist auch messbar.
01:06:44: wie machst du das?
01:06:46: Also es gibt natürlich verschiedene Arten und Weisen, wie man das letzten Endes messen kann.
01:06:51: Also ich bin auch hier über diese KTIs Aber ich finde die Werte, die letzten Endens Als Zahlen dabei rauskommen müssen immer mit Vorsicht betrachtet werden weil es gibt halt sehr viele Faktoren, die mit einem hergehen um halt erfolgreich zu sein Und Es sind sehr sehr viele.
01:07:22: Also es gibt natürlich auch irgendwo so ein bisschen Grenzen.
01:07:25: Da gehört die Stimmung zu, da gehört die Tagesform das Umfeld zu und natürlich dann auch die Ware, die präsentiert ist.
01:07:33: Nee ich bin aber kaufmann.
01:07:34: Erlebnis pro Quadratmeter ist ein schöner Satz.
01:07:38: Man
01:07:39: kann auch
01:07:40: Erlebnismessen... Das heißt also ich weiß wie der Herzschlag ist und dass das funktioniert.
01:07:47: man kann tatsächlich Erlebnismessen aber ich will Geld verdienen
01:07:53: Das, was sich messen lässt und das Ganze natürlich auch davon abhängen.
01:07:57: Und das ist natürlich auch von Systemen abhängig die ich im Place habe wie diese Zahlen ablese.
01:08:04: Also grundsätzlich hab' ich natürlich die Frequenz in Store und die Frequent an den Schaufenstern was ich messen kann wenn ich in dem Fall beispielsweise einen Heatmap betreibe.
01:08:14: Dann hab' Ich natürlich das Thema Verweildauer kannst du natürlich auch irgendwo messen.
01:08:20: Und dann habe ich natürlich den Abverkauf nach Platzierung und das Thema Conversion Rate.
01:08:27: Und da kann ich natürlich gucken, ob halt die Besucher angesprochen worden sind von dem was dort präsentiert worden ist.
01:08:38: Dann brichst du ja auf einen Punkt.
01:08:39: also für mich das sind schon wunderbare Beispiele.
01:08:44: Verweildauer ist tatsächlich ein Indikator.
01:08:48: Die steige ich, meine Verweildauer je nach laufenden Meter oder in einer äußeren Zone.
01:08:55: Um so viel Prozent mache ich automatisch so ein bisschen Plus.
01:08:57: das kann man tatsächlich messen funktioniert.
01:09:01: Conversion Rate auch eine Messgröße die funktioniert und das Schöne ist ja wenn du jetzt eine Fläche inszenierst kannst du nachweisen dass du die Wandelsquote erhöhst signifikant.
01:09:21: Also, es ist schwer solche Sachen abzulesen.
01:09:26: Weil natürlich viele
01:09:29: Sachen... Marc, das ist nicht schwer!
01:09:31: Pass auf, pass auf!
01:09:31: Ja schon,
01:09:32: aber viele, viele Sachen
01:09:36: sind auch unterbewusst statt.
01:09:37: Ich
01:09:37: war bei... Nein nein, ich weiß, Bauchgefühl und ich war bei einem Fidelisten der Haarenmode Und er hat natürlich seine Markenschops.
01:09:51: Dann hat er auch seine wahren Gruppensortierung, also die Segmenten.
01:09:55: Und dann hat er seine Highlight-Flächen, wo dann teilweise eben auch Multi-Lables so gemixt werden und mit Assetschwaas ausgestattet werden, das Nutzmarkt dort einzugehen und zu gucken.
01:10:10: Und da sagt der Einzige, das einzige Ad on dieser Flächen weil in der Flächeproduktivität erhehrend ist dass alle arrondierenden Flächen davon proviktieren.
01:10:23: Also erhöht die Conversion Rate an den gesamten arrondirenden Flächern, wo er im Prinzip mit dem Merchandising arbeitet.
01:10:31: Das hat er auch nochmal bestätigt, je nachdem wie auf der Fläche mit der Fläche arbeitet.
01:10:36: Wenn er dann wieder nur Ableparaden macht, dann bringt automatisch die Conversion Rate der benachbarten Markenflächen.
01:10:43: Macht ja wieder eine inspirierte Fläche, also eine kaltete Fläche Marken, Mix und offizierte Sortimenten mit Artistals und Schuhen.
01:10:54: Und hast du nicht gesehen?
01:10:56: Singt zwar die Flächenproduktivität dieser Fläche oder war alle anderen Flächen provotieren davon?
01:11:02: Das ist richtig, ja.
01:11:05: Das funktioniert!
01:11:06: Ja das funktioniert.
01:11:07: ich mein...
01:11:08: Ein Bauchgefühl!
01:11:10: Jein also ich habe natürlich meine Instrumente sprich Highlightflächen.
01:11:16: Ich habe meine Touchpoints die ich habe, die ich halt emotional aufladen kann.
01:11:21: Klar habe ich natürlich auch andere Flächen, die halt nicht so begehrlich sind und die natürlich davon profitieren.
01:11:26: Das ist ganz klar.
01:11:27: aber das was ich damit sagen will es klar kann man das messen.
01:11:34: Aber auf der anderen Seite ob das Teil jetzt oben links hängt unten rechts hängt Ob es in der Seitenpräsentation ist Das kannst du auch irgendwo messen.
01:11:43: wenn Du's halt hieb maps dann kannst du natürlich sehen, wo die Kunden angefasst haben und was begehrlich war.
01:11:50: Und sehr häufig sind diese Systeme aber gar nicht in place und von daher wird in diesem Bereich unheimlich viel über Bauchentscheidung getroffen weil viele dieser mittelständischen Betriebe haben ja dieses System gar nicht im Einsatz außer eine Kundfrequenzmessung im Eingangsbereich.
01:12:15: Ja und von daher muss natürlich das alles so spannend gestalten, dass halt die Fläche immer wieder neu aussieht.
01:12:21: Und da also du wendest die gleichen Sachen an aber auf der anderen Seite ist sehr viel Auch Emotionen sind das, was du halt nur bedingt messen kannst.
01:12:36: Und wenn Emotion dann auf Ware und Preis und Qualität und Begehrlichkeit noch hinzukommt, dann wird alles wieder verbessert.
01:12:46: Sobald nur ein Indikator schwächelt zieht es die anderen mit.
01:12:53: Ein wahnsinniger Faktor ist, schau dir doch mal das Wetter an!
01:12:55: Ist das Wettar gut?
01:12:58: Dann hast du dementsprechend eine ganz andere Frequenz als vor Wochen, als es noch Schnee gab.
01:13:03: Da hat jeder gestöhnt und jeder mit der Frequenzen.
01:13:06: Und da hätte ich mich im Bereich von Merchandising den Hintern aufreisen können und ich hätte nichts bewegt.
01:13:12: Aufgrund dessen das halt ein Indikator ist wo ich dann nicht in die Stores komme.
01:13:19: und von daher was ich damit sagen will ist viele, viele Sachen gehen damit einher um alles emotional aufzuladen dass es halt im Medialpal auf den Punkt gebraucht wird.
01:13:33: Wir können jetzt über die letzten Punkte auch noch mal streiten, aber das lasse ich hier voraus und vor.
01:13:37: Ich nenne es immer ganz witzig.
01:13:38: dann kam irgendjemanden hat gesagt, durchschnittsbrunnen wäre es noch maßgeblich.
01:13:42: Aber was du jetzt gesagt hast also Conversion Rate und Verweildauer sind so Kennziffern, man lebt von der Flächenproduktivität im Allgemeinen oder von der Frequenz Im Allgemein, wenn sie auch metterabhängig ist.
01:13:55: Und da sind Kennziffern, die betratzen auch immer den Kunden und solche Kenntnisse, wenn man mit diesem Spiel dann sind wir natürlich auch immer langfristig.
01:14:05: Es gibt ja kaum Gründe warum die jetzt wieder rapide sinken sollte oder steigen sollte relativ.
01:14:11: Und da muss man schon große Fehler machen.
01:14:14: Jetzt habe ich aber noch so das dritte Themenblock weil wir hatten... Entschuldigung!
01:14:18: Wir hatten auch drüber gesprochen.
01:14:19: es gibt ja diesen Gesamtverspekt der digitalen Expertise auf der Pläche und es jungsweise mit der digitalen Verlängerung von Mörzen an den Kampagnen.
01:14:37: Wie siehst du denn die Relevanz dieses Zusammenspiels, wenn wir von Erlebnisräumen brechen?
01:14:44: Und du hast ja glaube ich auch aktuell einen Kunden, der ist, was diese Thema angeht, mit Screen und Co ganz gut bestückt, wo das tatsächlich eben auf die Spreens gebracht wird.
01:14:56: Es gibt eine Dublizität Kleiner Arbeit mit den Kampagnen, die über die Screens gezogen werden.
01:15:04: Also idealerweise ist natürlich alles miteinander vernetzt und dann funktioniert das natürlich noch besser weil der verlängerte Abend so wie du gerade sagst es ist ja ... Den kannst du natürlich aus zwei Richtungen betrachten je nachdem wo dein erster Touchpoint ist ne?
01:15:19: Ist der erste Touchpoint des Doors.
01:15:21: Das ist natürlich toll wenn ich diese Geschichte durchdekliniere vom Schaufenster über den Einungsbereich, wo idealerweise diese Produkte präsentiert werden.
01:15:32: Es ist eine Kampagne dazu geschaltet und das gibt es digital auf der Fläche zu sehen und diese Produkten werden gefeaturet und das ist natürlich in dem Falle dann verlinkend mit online offline und geht natürlich auch in den Bereich Social Media rein, wo ich da natürlich noch eine Reichweite habe um das zu transportieren.
01:15:55: Eine Kampagne, eine Aktion dementsprechend gut durchgeplant.
01:15:58: Und der andere Touchpoint kann natürlich auch sein dass ich aufmerksam werde durch Social Media komme dann in den Store und erkenne das was sich im social media gesehen habe wieder und Das wird am letzten endes der hochsein um den kauf auszulösen.
01:16:14: und von daher macht es natürlich Sinn dass man halt diese diese unterschiedlichen Touchpoints so miteinander verlinkt, dass sie halt eine Sprache sprechen und komplett allein sind.
01:16:26: Und das ist die Herausforderung wenn man es richtig professionell betreiben möchte.
01:16:37: Wie weit würdest du denn in der Aussage gehen?
01:16:39: Ist die Zukunft, die digitale Anbindung seitens jetzt über Social Media
01:16:45: etc.,
01:16:46: mich redet einfach mal nur vom Schaufenster ins Store
01:16:50: usw.?
01:16:53: Ich kenne natürlich jetzt auch Unternehmen, die machen wieder einen sogenannten Rückgau.
01:16:57: Weil sie sagen diese ganzen Screens, es wird ihnen zu viel.
01:17:00: Soll ich dir sagen, wo das Problem ist bei diesen ganzen Screens?
01:17:04: Das Problem ist wie ich sie nutze.
01:17:06: Es ist natürlich sehr häufig und ich meine LED-Wende sind on Vogue Jeder redet darüber, jeder redet über Digital Signage Jeder möchte Digital Signedge haben Und dann muss man natürlich überlegen Was kann das denn überhaupt und was soll es überhaupt?
01:17:24: Und viele Firmen und Markenscheiter daran, dass sie den Content einfach gar nicht haben um diese Medien zu bespielen.
01:17:32: In dem Falle ist ganz klar, Content is king!
01:17:35: Wenn ich diesen Content habe und wenn ich mir diesen Aufwand leisten kann diesem Content zu kreieren... Dann sollte ich ihn gefälligt nutzen und dann kann ich den natürlich über alle Kanäle nutzen.
01:17:46: Aber wenn ich dann aber zum Schluss feststelle, dass das wahnsinnig viel Geld beeinnahmt und Budget frisst und ich letzten Endes nur noch ein Video zeige oder einen Mode- oder Making of von einem Fotoshooting, dann habe ich nichts gewonnen!
01:18:04: Weil dann ist es nicht mehr Digital Signage sondern dann ist einfach nur Bewegbild als Background für das, was ich im Fenster zeigen möchte.
01:18:12: Und von daher ist es halt sehr wichtig zu betrachten, was möchte ich damit erreichen und was möchte Ich damit bewegen?
01:18:21: Also auch dazu, wir hatten auch dazu nochmal so eine Intent-Purpeck und das Betroffene Unternehmer hat gesagt, sie haben lieber gemacht ein ordentliches Shooting, gibt das auf ganz normale Rahmen, macht eine ordentliche Hintergrundbeleuchtung weil das sind eben keine Digitale, bewegt im Bild in irgendeiner Form.
01:18:44: Sondern hier transportiere ich tatsächlich ein gewisses Gefühl.
01:18:50: Ehrlich es ist authentisch.
01:18:52: Also wie würdest du dann eher sagen was mal auf?
01:18:57: Wir haben dort verzichte lieber auf dein digitalen Screen und nutze einfach ein ganz normales Bild hintergrund beleuchtet Schau, dass du die entsprechenden Protagonisten dafür bekommst um die die Kampagne unterstützen weil es einfach authentischer ist.
01:19:14: Man kann jetzt anfassen man hat das Gefühl diese Authentität.
01:19:19: Also da schlagen zwei Herzen in meiner Brust, würde ich sagen.
01:19:22: Bewegtbild hat natürlich einen ganz klaren Vorteil das Bewegung Aufmerksamkeit erzeugt und diese Aufmerksamkeiten möchte ich ihr haben, sei es im Fenster oder im Eingangsbereich und solche riesengroßen LED-Wende haben beispielsweise mehr Power als wenn ich mir nur irgendwie ein Fernseher ins Fenster stecke.
01:19:42: dann muss ich natürlich oder ein TV, oder einen Screeninsfenster stelle.
01:19:47: Und da kommt es natürlich auch auf die... auf die Professionalität an und natürlich auch aus der Ausstattung an.
01:19:55: Weil es ist ja nicht damit getan, einfach nur im Bildschirm ins Fenster zu stellen sondern es ist damit getan erstmal A den richtigen Content zu haben und natürlich noch die richtigen Geräte zu haben.
01:20:05: ich meine wir reden bei einem Schaufenster von Reflektionen unterschiedlichen Lichtverhältnissen und demzufolge muss halt das Gerät was dort verortet ist dementsprechend ausgestattet sein dass es natürlich gegen solche Widerigkeiten wie Sonnenlicht und Spiegelung usw.
01:20:22: sofort gegen anstinkt, habe ich alles das in place?
01:20:26: Und ich hab den richtigen Content!
01:20:27: Dann macht das absolut Sinn.
01:20:29: aber habe ich diese Budgets nicht dann da muss ich natürlich mir meine eigene Wahrheit suchen und gucken was zu meinem Budget passt.
01:20:35: und dann ist natürlich ein spannenrahmensystem eine große Rückwand ein sehr gutes Mittel um halt regelmäßig auch Neuigkeiten im Fenster zu inszenieren, weil durch ein regelmäßigen Themenwechsel – ich kann es ja unterschiedlich aufbauen.
01:20:54: Ich meine in der Schauwerbung ist es früher so gewesen die Kaufweise haben saisonale Blickfänger gehabt.
01:20:59: Die haben früher Sommer, Herbst und Winter und dann haben wir nur noch Waffenwechsel gehabt.
01:21:05: Durch die Drucke, die es jetzt mittlerweile gibt unter diese Spannrahmensysteme hat man natürlich die Möglichkeit sehr schnell mit irgendwelchen dazugekauften Stockbildern beispielsweise Atmosphäre zu erzeugen.
01:21:16: Da kann ich auch über die Landschaft beispielsweise Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter spielen oder ich kann halt auch unterschiedliche Geschichten erzählen.
01:21:28: dann ist es das Thema Urlaub, dann ist das Thema Reisen, denn es ist das thema Skifahren passenden Hintergründe zu der Inszenierung der Ware habe, dann hab ich auch was erreicht und dann hab' ich auch einen regelmäßigen Wechsel.
01:21:41: Und dann hab', ich natürlich auch die Aufmerksamkeit.
01:21:44: Daher das funktioniert auch.
01:21:46: aber...
01:21:48: oder
01:21:48: das andere Empfehle ist immer
01:21:50: abhängig, was ich will.
01:21:53: Marco!
01:21:53: Du bist ja Brückenbauer zwischen Marke, Flächedesign
01:21:59: usw.,
01:22:00: und ich wollte jetzt eine Brücke wieder zu dir schlagen.
01:22:02: Ich hatte nämlich tatsächlich das Gespräch Mit jemanden, der tatsächlich architektonisch sogenannte Scribble-Zeichnungen nachreglich anstellt für komplette digitalisierte Renderings.
01:22:21: Die sehen ja wie echt aus, kann so durchlaufen.
01:22:24: Was sagt dann der Kunde?
01:22:25: Also derjenige das Plan, der Architekt dahinter steht, also was komplett digitalisiert ist kommt jetzt von seinem Kunden In dem Fall den Händler, mitgeteilt er möchte mal wieder so eine schöne Scribble-Zeichnung haben.
01:22:41: So wie früher und ich habe mich dann mit unterschiedlichen Leuten unterhalten.
01:22:47: in einem Falle war es ein Vierundachtzigjährige Dame weil die konnte noch richtig male aus einem Millimeter.
01:22:55: im anderen Fallen war es einen Vierhensäblichjähriger, Rheinsäbligjähriger A der das macht.
01:23:01: Es gibt auch eine Architektur beruhende Designerin wie das sehr erfolgreich für große Ladenbauer jetzt wieder macht als neue Aufgabenstellung.
01:23:08: Und wir waren mal in einer großen deutschen Buchanlung, wo gesagt wurde man kann ja auch diese ganzen Striften die dort mit Keide aufgebracht worden sind.
01:23:19: Wie geht es viel schneller?
01:23:20: Ist viel günstiger.
01:23:22: und dann war die brutale Antwort Nein!
01:23:26: Wir machen das mit der Hand.
01:23:28: Bedarf zwar eine Schulung was Plakat Malerei angeht.
01:23:34: Aber das ist uns wesentlich wichtig, weil die Kunden das im Prinzip...
01:23:42: Persönlicher?
01:23:45: Ja!
01:23:46: Das hat einen ganz anderen Charakter in der Tat und kann ich schon nachvollziehen.
01:23:54: Ich meine es gehört zu Philosophie, es gehört zur Idee nah am Kunden zu sein und dieses Thema Individualität noch zusätzlich unterstreichen zu wollen.
01:24:07: Jetzt fragt mal auch, wenn ich einen Batschoniser bei mir im Interview habe und der die ganzen Höhen- und Tiefen der Entwicklung der Schaubarbergestalter mitbekommen hat.
01:24:22: Du hast nämlich eine sehr gute Ausbildung genossen, auch schon rein familiär bedingt bis hin zur Plakatmalerei.
01:24:30: Dann hast du natürlich auch im Zuge deiner Tätigkeit...
01:24:33: Also ich habe selber keine... also die Plakatmalerei, so wie ich sie damals genossen habe.
01:24:38: Da müssen wir vielleicht nochmal einen kleinen Weg hier entgegensteuern.
01:24:41: diese Calligraphie und die Pinselschrift, so wie es meinen Vater gelernt habe.
01:24:45: Da kann ich leider nicht mit aufwarten... Die Plakate malerei zu diesem Zeitpunkt als ich meine Ausbildung genossen habe ist dass man halt mit Neoprint irgendwelche Schauplakate gestempelt hat.
01:24:55: Und das war halt der Erfolge zur Druckmaschine und dann später wurde es der Drucker und dann hat man halt die Ausdruck in die Plakat eingeschoben und fertig war.
01:25:06: also ja aber Das was du beschreibst, habt wieder so ein bisschen mehr Individualität und das im Bereich Lesen, Bücher, das Thema Handschrift.
01:25:22: Klar, das passt hervorragend zusammen und das legt es dann natürlich wieder emotional auf klar.
01:25:29: Ja nein, was ich sagen wollte ist wir haben natürlich irgendwie so zwanzig Jahre lang gefühlt glaube ich die Niedergang des Sauberbengestellters erleben dürfen im Zuge der Zentralisierung und der Prozessoptimierung.
01:25:43: Ich meine, die Möckelneiser sind davon nicht alleine betroffen.
01:25:45: auf das Verkaufspersonal.
01:25:48: Also es gab mal früher eine deutlich höhere Personaldichte.
01:25:54: Mich war jetzt in einem wunderbaren Ladengeschäft in Koblenz Und als mehr habe ich dann gestiegen, betreute Shoppen weil tatsächlich die Personaldichtung schon wieder so hoch ist inklusive Gestalter, Erklartmaler usw.
01:26:16: Alles wieder kommt.
01:26:17: Dieser Anspruch des Merchandisings und des Handwerkes auf der Fläche wird also im Zuge der Gestaltung von Erlebnisräubern, Erlebnisse kreieren.
01:26:31: So ein Gefühl hat so eine Rennessource.
01:26:36: Man kommt nicht umhin, muss aber mit Sicherheit das eine oder andere an digitalen Entwicklungen mit berücksichtigen, was gar nicht anders geht.
01:26:48: Und das bekommt im Prinzip inzwischen auch wunderbar hin, indem man diesen ganzen System im Prinzip auch das Ganze koppelt.
01:26:59: aber weil wir eben zu wenig Mitarbeiter auf der Fläche sind und auch in Merchandising ist ja auch die Möglichkeit des Coachings da kommen einfach auf deine Rolle so ein bisschen hin Da kannst du ja jetzt nicht hergehen und kannst in jeder Filiale ein bisschen rumbauen, was ja schön und gut ist.
01:27:15: Aber man kann den Leuten, sag ich mal wenn es zu Gute Geiten eingibt das ist dann immer so... Ich sage da immer so Drehbücher, wir müssen einfach Dreh bücher schreiben Und in dieser Geiten geben wir noch die Nähe, das fand ich im wunderbaren Ausbruch von mir.
01:27:31: Das Merchandise ist mit rein also das wichtigste Regelwerk, was man berücksichtigen soll, aber ganz einfach!
01:27:38: Wir haben eine Artikelbegrenzung gemacht, wir haben im Prinzip Grundregeln bis unten mal bis oben Wasser fahren und so weiter.
01:27:47: Genau.
01:27:48: Da gibt es Regelwerke.
01:27:51: Wobei man muss natürlich auch immer sagen dass mehr an Teil Regenige die das wirklich übersetzen können in einem einstelligen Prozentbereich liegen.
01:28:02: Ist das noch nicht hundert Mitarbeiter?
01:28:04: Dann schaffen es vielleicht fünf sechs sieben Mitarbeiter umzusetzen.
01:28:07: Es kriegt es einfach nicht hin.
01:28:10: Man tut, wer jener macht schon alle in der Welt.
01:28:12: Also Deko ist nicht einfach.
01:28:15: Nein es ist nicht.
01:28:17: So.
01:28:18: deswegen meine Frage habe ich das so einigermaßen?
01:28:20: man abgesehen davon dass es tatsächlich Messgrößen gibt Ich finde Durchschnittsbord kann man gerne nehmen Verweildauer finde ich wunderbar Inversion-Wate finde ich wunderbar weil es tatsächlich funktioniert.
01:28:33: Richtig
01:28:34: Den durchschnittsporn kaufe ich einfach an der Kasse noch ein paar Socken für fünf Euro.
01:28:39: Da habe ich ihn auch erhöht.
01:28:41: Ja, ich mein Durchschnittsbonk hast du natürlich im Bereich von Merchandising auch schon noch ein klein wenig Einfluss.
01:28:46: Wie du die Ware faszinierst und wenn du halt die Outfits in einer Rückwand so inszeniert ist dass sie halt idealerweise from pet to toe gezeigt werden.
01:28:59: Lieber
01:28:59: Marco da bin ich ein gebranntes Kind.
01:29:02: Ich sage dann immer mit dem Teile pro Kunde oder Nicht durch das Konkrette pro Kunde.
01:29:09: Sollte niemals der Verkäufer bezahlt werden oder gemessen werden, dann immer da ein Käufer.
01:29:16: Sehr gut gesagt
01:29:17: ja!
01:29:17: Weil wenn der die passende Krawatte zum Hemd nicht kauft, dann kann es sich funktionieren.
01:29:22: Ihr übersetzt das praktisch auf der Fläche?
01:29:23: Genau Dann ist das sicherlich, aber das Verkaufspersonal sehe ich dann immer etwas schwierig.
01:29:30: von der dreihundertsechzig Grad Präsentationen gebrochen.
01:29:35: Also das ist idealerweise so auch gemörgener als dass du es rein theoretisch als Outfit komplett kaufen könntest.
01:29:41: und ich meine, du hast natürlich auch im Bereich der der wahren Präsensationen zusätzliche Möglichkeiten.
01:29:48: also assis war es kannst du uns schritt mehr und und Taschen kannst du natürlich auch sehr gut doppelt platzieren.
01:29:54: Also eine Zweitplatzierung, das ist auch mal in der Stammabteilung in der Entführungszeichen und du hast es dann da dort mit inszeniert wo es halt thematisch zu passt und thematischer eigentlich für eingekauft worden ist.
01:30:06: aber je nachdem wie du deine Stores kategorisierst hast ja in der Regel auch eine Ecke oder eine kleine Kompetenz in Anführungs Zeichen wo du dann halt dein Thema Assist warst, dein Thema Footwear, deinem Thema Bekleidung hast Wenn du eine Doppelpflanzung hast.
01:30:24: Dann
01:30:24: kommen wir jetzt aber zu weit, weil dafür brauchst du entweder die oder elektronische Breiteauszeichnungen um zu wissen wo du deinen Umsatz generiert hast.
01:30:32: Das schafft der einen oder anderen den Kämpfer
01:30:34: auf.
01:30:34: Es ist wieder schwierig das zu messen.
01:30:37: Sonst kann man es nicht messen, wer darf?
01:30:42: Zum Schluss habe ich immer so ein Fragengebitter was ich noch mache.
01:30:45: da geht's nur ein bisschen um seine Person.
01:30:47: Jetzt gibt natürlich genügend Menschen die sagen muss mal auch alles was Daniel hier gequatscht haben, das ist so unruhig mein Beritband.
01:30:53: Ich bin Einkäufer.
01:30:56: Aber wir schulen jetzt mal vor auf Minute eilundneunzig oder so und es wird in schon uns hinterlegt.
01:31:05: dann frage ich natürlich immer auch zur Person Marco Grote-Westrick mit ein paar persönliche Dinge.
01:31:13: Und wir fangen einfach einmal an weil ich habe da eine Chance erkennen durchen Was hast du ihr eigentlich beigebracht oder was bringst du ihr bei, damit sie in dieser digitalen Zukunft überlebensfähig ist?
01:31:29: Was bringe ich hierbei.
01:31:30: Also das Thema Medien ist natürlich ein Thema und wir haben glücklicherweise eine tolle Voraussetzung aufgrund dessen dass meine Tochter witzigerweise gerade in einer Klasse ist wo dieses Thema tatsächlich gelebt wird.
01:31:50: Also es gibt dort keine Schulbücher mehr in klassischen Sinne, sondern es gibt beispielsweise nur noch iPads und sich die Themen das Wissen plus Chatchivity plus sämtliche anderen Möglichkeiten wo es an Informationen rankommt werden dort praktiziert und gelernt.
01:32:10: Ich verleicht das immer ganz gerne.
01:32:12: also meine Jungs, meine Tochter ist dreizehn mein Sohn ist achtzehn.
01:32:17: Sie sind genau auf der gleichen Schule gewesen.
01:32:20: Mein Sohn hat diese Art des Unterrichts nicht genossen, dann kam natürlich noch Corona dazwischen und so weiter und sofort was natürlich hier und da auch ein bisschen so'n Rohrkrepierer war.
01:32:31: Und man merkt halt alleine zwischen den Geschwistern dass das Thema Umgang mit Medien anders funktioniert.
01:32:43: Die eine nutzt es mehr als die andere ist weniger Befürworter als die andere.
01:32:49: Und von daher, ich kann Sie nur ermutigen weiterzumachen und da offen zu sein weil das wird ein Riesenthema sagen.
01:33:00: Okay, sag mal kannst du dich an irgendetwas aus der Werkstatt eines Vaters erinnern?
01:33:07: Dass Sein Verständnis für Gestaltung am stärksten gepflegt hat...
01:33:14: Die Styropor schneide Maschine!
01:33:18: Ja eine Styroport schneiden Maschine.
01:33:23: Mein Vater hat viel gemacht.
01:33:24: Wir haben auf dem Land gewohnt, das heißt auch im Dorf gewohnte, fünftausend Einwohner und meine Eltern hatten natürlich noch eine andere Historie weil meine Eltern hatte bevor er sich selbstständig gemacht hat Familien bedingt ja die größte Stadt oder die größten Gaststätte im Ort und wir waren natürlich irgendwie vereinslokat für alle Vereine irgendwo und von daher hat man halt für jeden Verein irgendwie was noch mitgemacht.
01:33:53: Und ich weiß nicht, wie viel Taschengeld ich mich verdient habe aufgrund dessen dass ich halt irgendwelche Styroporische
01:34:00: Spügel
01:34:01: für irgendwelchen Schützenfeste gebastelt habe.
01:34:06: So ein schneidendes Erlebnis!
01:34:12: Was ist eigentlich so der schönste Einkaufsort den du nur jedem empfehlen kannst?
01:34:16: Der ist so schön.
01:34:19: Ja, das ist eigentlich ein Geheimtipp sein.
01:34:22: Weiterhin sein sollte bleiben sollten.
01:34:24: Wie verrätst du jetzt trotzdem?
01:34:26: Ich verrate ihn jetzt trotzdem.
01:34:28: also die Frage ist relativ einfach.
01:34:32: Wir haben hier beispielsweise in Dorsen wo ich wohne zwei wunderschöne Läden.
01:34:38: Das ist einmal das Rostfleckhaus und einmal Barista Uomo Und der letzte barista umo es.
01:34:48: Ja, die Inhaber beide Guido und Durson sind Freunde von mir.
01:34:54: Und sie haben ihr Projekt gewagt ein Concept Store zu eröffnen.
01:35:01: Die haben ein tolles Sortiment, haben das kombiniert mit Kaffee.
01:35:05: Es ist momentan mein Lieblingsort um wenn ich am Wochenende Zeit habe zu shoppen dort hinzugehen.
01:35:12: Sein Sortiment ist wirklich so gut!
01:35:15: dass ich da in einer Regelmäßig oder regelmäßig mit der Tüte nach Hause gehen muss, obwohl es eigentlich nicht vorhatte.
01:35:22: Das ist doch schon mal gut?
01:35:24: Ja!
01:35:24: Dann sind wir bei so einem Status-Symbol auf das du nicht verzichten kannst, weil's hier so wichtig ist.
01:35:33: Auto ist es ja nicht.
01:35:35: Nee, Auto ist nicht.
01:35:37: Status-Symbole.
01:35:41: Nein, eigentlich weniger also... Ich bin in der Tat sehr genügsam brauche keine Statussymbolin, ich trage auch eine Ohren oder so.
01:35:52: Das was ich schon sehr gerne mag ist... Ich umgebe mich sehr gerne mit schönen Sachen und ich liebe Design!
01:36:00: Und ich habe das ein oder andere Designmöbelstück wo ich sagen möchte okay dass würde ich so schnell nicht abgeben wollen weil es länger gedauert hat ums zu erwerben Und das ist vielleicht was, wo ich dran hänge.
01:36:18: Aber dass es jetzt unbedingt ein Staat und Symbol ist... Nee, könnte ich jetzt eigentlich nicht sagen.
01:36:24: Ist aber schon.
01:36:29: In die Rolle welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gerne mal einen Tag hineinschlüpfen um zu witzeln wie der Subteck?
01:36:35: Ich kann's auch gerne in die historische Persönlichkeiten nehmen.
01:36:39: Ah!
01:36:40: Eine historische Versöhnlichkeit.
01:36:47: Schwere Frage habe ich gerade.
01:36:49: Kein Parat Daniel.
01:36:52: historische Persönlichkeit, also Politik finde ich hier und da mal interessant.
01:37:00: Ich weiß jetzt nicht ob es die Angela Merkel sein muss oder nicht aber
01:37:08: ich
01:37:11: finde dieses Thema Politik schon sehr, sehr interessant weil sich nicht komplett ergründet und weil's da sicherlich viel, viel gibt was wir vielleicht gar nicht so wissen.
01:37:23: und um da mal hinter die Kulissen zu gucken wäre vielleicht eine gute Lache Politiker vielleicht haben.
01:37:32: Er hat gesagt, er könnte den Schmerz nicht ertragen.
01:37:34: Deswegen will er da gar nicht reinschlüpfen.
01:37:38: Das
01:37:38: war nicht eine perfekte Antwort.
01:37:41: Gibt es bei dir im Schrank irgendein Kleidungsstück?
01:37:45: Wo du eigentlich nicht darauf verzichten magst, weil das einfach eine wahnsinnig coole Geschichte erzählt.
01:37:57: Ja, da wo ich mich jetzt beispielsweise noch nicht von getrennt habe ist in der Tat.
01:38:01: Ich bin mittlerweile zwanzig Jahre verheiratet und ich hab den Anspruch immer noch hängen und kann mich immer noch nicht trennen!
01:38:08: Und das sind solche Sachen die natürlich eine Geschichte erzählen.
01:38:12: aber ansonsten gibt es sicherlich die einen oder anderen Lieblingsteile, die ich immer mal wieder gerne anziehe.
01:38:20: Aber eine Geschichte... In der Regel Habe ich da nicht hinter, weil ich genauso gerne konsumiere und ich mich auch sehr gut trennen kann von irgendwelchen Sachen die ich dann halt nicht mehr brauche.
01:38:36: Okay.
01:38:38: Ich habe noch eine coole Frage.
01:38:40: Wenn du dir eine Superkraft aussuchen könntest um dein Leben zu erleichtern Welche müsste das sein?
01:38:52: Eine super Kraft.
01:38:58: Ich würde sagen eine super kraft wäre sich ... in kürzester Zeit an den Ort bewegen zu können, wo man gerade hin möchte.
01:39:07: Also sprich... Teleportieren?
01:39:12: Beamen?
01:39:12: Ja!
01:39:13: Das wäre eine Superkraft, die ich gerne hätte.
01:39:17: Ich habe irgendwie das Gefühl, ich streiche die Frage weil achtzig Prozent wollen gebeamt werden.
01:39:20: wir sind alle Interpreis geschehen.
01:39:25: In der Tat.
01:39:30: Wenn du dich mit drei Worten betreiben kannst Welche mit drei Attributen?
01:39:35: Was sind deine drei Attibute, die ich am besten beschreiben.
01:39:41: Pregativität hier und da ein bisschen verrückt und bodenständig.
01:39:56: Also die Eigenschaft ist aber deine Arbeit Gold wert.
01:40:01: Und welche steht ja manchmal im Weg?
01:40:04: das Verrückte oder die Bodenstäblichkeit?
01:40:08: Nein, ich glaube diese gewisse Verrückt Gewisse Maß an Verrücktheit, es fördert die Kreativität.
01:40:16: Weil ich mich natürlich dadurch selber irgendwo immer mal wieder so ein bisschen challange.
01:40:23: Ich mag's beispielsweise auch.
01:40:26: Das Thema Merchandising Präsentationen, Dekorationen ist mein Thema und das zieht sich auch privat durch.
01:40:34: Ich hab gerne mal wieder so das ein oder andere Projekt im Haus und dann kriegt meine Frau schon wieder einen Anfall.
01:40:41: Nicht der schon wieder, nicht jetzt schon wieder.
01:40:43: Und wir haben doch gerade erst.
01:40:47: Das ist natürlich dann so ein bisschen Verrücktheit und dann kann es mir vielleicht manchmal nicht schnell genug gehen.
01:40:54: und ja, nicht schnell gehen, nicht abwarten können, das hier und jetzt zu haben.
01:41:04: und schnell, schnell!
01:41:08: Wir sind durch.
01:41:10: Wow!
01:41:11: Jetzt schon?
01:41:14: Ja, es sind ja Konzerne und wir sind gefühlt schon wieder über die hundert Minuten.
01:41:20: Und wie ist so die Standardgröße?
01:41:26: Haben wir irgendwas vergessen was ja noch wichtig wäre?
01:41:31: Wir haben aber so viel gesprochen dass ich schon fast gar nicht mehr weiß was wir alles besprochen haben.
01:41:36: Aber ich denke mal wir haben sehr sehr viel von von dem besprochen, was es halt ausmacht durch die Augen eines Virtual Merchandisers zu sehen und was beispielsweise in meinem Köpfchen dann vorgeht wenn ich beispielsweise eine Fläche betrete.
01:41:58: Und meine Frau wirft mir mal vor dass ich keine Laden betreite sondern eigentlich eine flächende Scanner und dann ist man einmal Virtual Merchantiser immer Virtual Merchaniser und man kann einfach nicht aus der Haut weil Ich lasse das Thema natürlich auch mit Leidenschaft betreiben und beackern.
01:42:18: Und wenn man so getrieben ist, dann wird auch gerne die Mission zum Lebensinhalt.
01:42:30: Ja, für mir sagen immer so Workshop-Teilnehmer, da sage ich immer super!
01:42:35: Ich habe mein Ziel erreicht, kann nicht mehr normal einkaufen gehen.
01:42:39: Dann stellt nicht alles hinterfragt wird.
01:42:40: Also ich komme einfach von der Bahnplatzierung, du bist ja eher in der Presse dazu inklusive Platzierung und daher ist es immer so eine Sache, was das Ganze auch spannend macht.
01:42:53: Wenn diese Durchtätigung kommt also wenn die Leute dazu bringen dass sie anderen Augen durch den Verkauf gehen hast du schon viel erreicht.
01:43:01: Ja und dieses Wissen vermittel ich gerne.
01:43:05: Also diese Workshop, diese Trainings Ich finde die machen auch ein oder vielen mit einem insbesondere wenn man daran teilnimmt weil Man sieht es, so wie du gerade gesagt hast mit ganz anderen Augen später.
01:43:18: Und ich habe auch das öfteren verwende ich gerne dass man sich nicht die Bilder in einer guideline anschauen soll sondern Man muss diese Bilder lesen können, weil es gibt da viele Details, die einen Unterschied machen.
01:43:34: Insbesondere wenn's beispielsweise um Manneken Style Guides geht, wo man halt Mitarbeiter und Outfit Vorschläge schon vorbereitet, die dann später auf der Storefläche oder im Schaufenster Verwendung finden alleine wie mit der Ware gearbeitet worden ist, wie beispielsweise der Faltenwurf einer Ware ist dass der Look dann letzten Endes tatsächlich getragen aussieht.
01:44:02: Das macht so ein bisschen vom Styling her auch den Unterschied und deswegen, wenn man Bilder liest und sich nicht nur anschaut, dann verbergen sich da noch viel mehr Informationen.
01:44:15: Und das ist was, was ich auch ganz gerne vermittle.
01:44:18: und Leuten die Augen zu öffnen mit anderen Augen durch die Fläche zu gehen und natürlich auch gegen dieses Thema Betriebsblindheit ein bisschen anzukämpfen, weil wenn ich täglich auf meiner Fläche bin dann bin ich irgendwann mal so in einem Trott dass sich diesen Blick über den Tellerrand zu schauen nicht mehr habe.
01:44:44: Und die Leute da wieder drauf zu fokussieren der Sicht des Kunden auch mal die Fläche zu betreten und zu beäugen.
01:44:56: Das ist, glaube ich, auch ein sehr interessanter Schlüssel um dann halt die Mitarbeiter dazu zu animieren dieses Warum dahinter zu verstehen?
01:45:06: Damit sie es halt einfach auf besser mit tragen können.
01:45:13: Super!
01:45:14: Das war ein super.
01:45:16: letzter Satz das warum da stehen.
01:45:18: Wichtig!
01:45:19: So meine Lieben, das war's heute aus der Windakademie und dem Ort, an dem Retail soll gedacht wird.
01:45:30: Und wenn du Lust hast auf mehr Impulse, Perspektivechseln und Zukunftsfragen dann hör einfach rein in die nächsten Folgen alle zwei Wochen überall wo es Podcast gibt.
01:45:38: das ist nicht ganz stimmt.
01:45:40: Das heißt also wie podcast gibt's bei Spotify also über Prodigien Apple und man kann uns beiden hübschen natürlich auch bei YouTube anschauen Und darüber hinaus natürlich über www.trendforum.de und dann hier einfach auf dem Reiter Trend Akademie, da sind alle Folgen abgebildet!
01:46:01: Wir können uns live sehen.
01:46:03: das Ganze findet am dreißigsten September-Hastauktober in Frankfurt statt wo ich übrigens Kribbel Architekten vor Ort habe aber auch immersive Architekten.
01:46:20: Also, ich war pink von ein paar Punkten.
01:46:21: Wir werden meines Erlebens die hohe Kunst der digitalen Kunst und die hohen Kunst der gesquibbelt Kunst irgendwo dazwischen frischen Daten oder Lebensraum ist an die Wahrheit.
01:46:33: So, wenn es euch gefallen hat, abonnieren, teilen, kommentieren!
01:46:37: Und weiter denken bis bald und tschüss.
01:46:39: vielen Dank.
01:46:41: Tschüß.
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